Mintos beantragt Lizenzen, um als europäische Investmentgesellschaft und E-Geld-Institut auftreten zu dürfen

02.04.2020

mintosblog

Wir freuen uns, bekanntzugeben, dass Mintos den Antrag auf eine Lizenz für eine Investmentgesellschaft und ein E-Geld-Institut bei der lettischen Finanz-und Kapitalmarktkommission (FCMC) am 30. März 2020 eingereicht hat.

Wir sind davon überzeugt, dass die Regulierung Mintos zu einem nachhaltigen Wachstum verhelfen und unseren Investoren zugutekommen wird. Unser Ziel ist es, den gleichen Mintos-Auftritt anzubieten, nur in einem regulierten Umfeld, das einen Mehrwert mit erhöhtem Anlegerschutz bietet. Sie ermöglicht es uns auch, unsere Dienstleistungspalette zu erweitern. Beide Lizenzen helfen uns auch dabei, unsere Dienstleistungen in der gesamten EU und im EWR anzubieten. 

Regulatorische Aufsicht

Bevor die Lizenzen erteilt werden, wird die FCMC das Geschäftsmodell von Mintos, die finanzielle Solidität, den Ruf und die Qualifikationen des Managements sowie der Teilhaber von Mintos gründlich prüfen. Sobald wir die Lizenz erhalten haben, wird das FCMC regelmäßig prüfen, ob Mintos die entsprechenden Verfahren und Richtlinien befolgt und über Systeme zur Einhaltung der Geldwäscheprävention verfügt.

Erhöhter Anlegerschutz

Als Investmentgesellschaft wird Mintos strengen Anlegerschutzbestimmungen gemäß der EU-Finanzindustriegesetzgebung (MiFID II) unterliegen. Dazu gehören organisatorische Anforderungen in Bezug auf die Kapitalausstattung, eine bestmögliche Geschäftsführung, die Vermeidung von Interessenkonflikten und das Produkt-Management. Die Anleger werden auch durch das staatlich garantierte Anlegerschutzsystem geschützt, das bis zu 20.000 € pro Anleger vorsieht. Schließlich wird Mintos die Durchführungsbestimmungen befolgen müssen, wie z. B. Tests, um zu beurteilen, ob die Investition für die Kenntnisse, die finanzielle Situation und die Ziele des Anlegers geeignet und angemessen ist.

Als E-Geld-Institut wird Mintos der neuen EU-Gesetzgebung PSD2 unterliegen, die zusätzlichen Schutz und Sicherheit für Mintos-Anleger bietet, durch z. B. die Verpflichtung, Kundengelder auf einem getrennten Konto bei einer EU-Bank zu halten und vieles mehr.

Neue Dienstleistungen

Unser Hauptdienst wird weiterhin die Investition in Kredite sein. Gleichzeitig freuen wir uns, dass wir den Investoren eine breite Palette zusätzlicher Dienstleistungen anbieten können. Wir haben bereits fortgeschrittene Pläne, IBAN-Konten und Mintos-Zahlungskarten anzubieten. Im weiteren Verlauf werden uns die Lizenzen auch erlauben, eine Vielzahl zusätzlicher Investitionsdienstleistungen anzubieten. Etwa die Erleichterung von Investitionen in Standard-Finanzinstrumente (wie Aktien, Anleihen und ETFs) bis hin zur Portfolioverwaltung, Anlageberatung und möglicherweise Marktforschung.

Um diese Ziele zu erreichen, hat Mintos seine Abteilungen in den Bereichen Finanzen, Produkte/Technik, Betrieb und Compliance/Recht mit hochrangigen Experten und Managern, von denen viele über 10 Jahre Erfahrung in führenden Finanzinstitutionen und FinTech-Unternehmen haben, erheblich verstärkt.

Obwohl die formelle Einreichung beider Lizenzanträge ein wichtiger Meilenstein ist, haben wir im letzten Jahr in enger Zusammenarbeit mit den Experten des FCMC und den Beratern der Big Four eine Menge Vorarbeit geleistet. Dazu gehören eine Vorstellung des Geschäftsmodells von Mintos, die Ausarbeitung und Umsetzung interner Richtlinien und Verfahren sowie die Einrichtung neuer IT-Systeme. Wir rechnen damit, die Lizenzen in 3-6 Monaten zu erhalten. In der Zwischenzeit werden von unseren Produkt- und Entwicklerteams umfangreiche Implementierungsarbeiten durchgeführt, um neue Dienstleistungen und Produkte kurz nach der Lizenzerteilung reibungslos einführen zu können.

Wir freuen uns sehr darauf, die Lizenzen zu erhalten und einen noch größeren Wert für unsere Investoren zu schaffen.

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