Kryptowährungen sind schon längst kein Nischen-Investment mehr: Tausende von Coins, eine Vielzahl von Krypto-Strategien und unterschiedliche Investment-Plattformen stehen heute zur Verfügung.
Sie fragen sich, wie man Kryptowährungen kauft? In diesem Leitfaden zeigen wir Ihnen, wie Krypto-Investitionen funktionieren, wie Sie die damit verbundenen Risiken einschätzen und welche Vermögenswerte und Anlagestrategien Ihnen zur Verfügung stehen.
Das Wichtigste in Kürze:
- Kryptowährungen sind digitale Vermögenswerte mit einzigartigen Vorteilen und Risiken
- Aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften sind Kryptoinvestments eine eigene Anlageklasse, die eigene Strategien, Management und Fachwissen erfordert
- Interessierte Anleger können Kryptowährungen selbst kaufen und verwalten. Hierbei ist unbedingt auf die Sicherheit der Assets zu achten!
- Alternativ ist der Kauf über ETPs möglich. Diese regulierten Finanzprodukte werden an der Börse gehandelt und funktionieren ohne aktive Verwaltung durch den Anleger
Die vorliegenden Texte dienen dem Marketing und stellen in keiner Weise eine Anlageempfehlung, Anlageberatung oder Grundlage für Anlageentscheidungen dar. Geldanlagen sind mit Risiken verbunden, da der Wert eines Investments sowohl steigen als auch fallen kann. Die historische Wertentwicklung von Investments ist kein Garant für zukünftige Gewinne. Bevor Sie Geld investieren, sollten Sie Ihr persönliches Fachwissen, Erfahrung, finanzielle Situation und Anlageziele prüfen und gegebenenfalls professionelle Anlageberatung aufsuchen.
Kryptowährungen kaufen für Einsteiger: Was sind Kryptowährungen?
Die Finanzwelt ist längst digital – vom Bezahlen, Geld sparen und Investieren bis hin zum Aktienhandel funktioniert heute alles via Investment Apps, Browser-Plugin und Co. Damit gehen jedoch auch hohe Anforderungen an die Sicherheit (Schutz vor Hackern, Datenverlust und -Missbrauch etc.) einher.
Eine Möglichkeit, digitale Vermögenswerte mit hoher Sicherheit zu speichern, ist die Blockchain-Technologie. Sie stellt die technische Grundlage für Kryptowährungen dar:
- Eine Blockchain ist eine Form von Datenbank
- Die Daten (neue Datensätze, Änderungen bestehender Daten …) werden nacheinander in Blöcken gespeichert. Es bildet sich eine Kette solcher Datenblöcke
- Kopien der Datenbank mit ihren Datenblöcken werden an mehreren Orten rund um die Welt gleichzeitig gespeichert
- Neue Datensätze müssen vom gesamten Netzwerk akzeptiert und gespeichert werden
- Keine einzelne Person oder Institution hat die Kontrolle über die gesamte Datenbank
Die Blockchain dient damit als Nachweis aller Transaktionen und Besitztümer. Da es keinen zentralen Speicherort gibt, besteht eine hohe Fälschungssicherheit. Gleichzeitig hat das Konzept aber auch verschiedene Nachteile: Die Datenbankform ist zum Beispiel im Vergleich zu anderen Speicherformen recht ineffizient und technisch komplex.
Kryptowährungen nutzen die Blockchain-Technologie, um den Besitz von digitalen Vermögenswerten zu speichern.
Wenn wir eine Kryptowährung kaufen, verkaufen, versenden oder sonstwie nutzen, wird die Transaktion als Datensatz festgehalten und an die bestehende Blockchain angehängt.
Die vielen tausend Kryptowährungen werden rege gehandelt. Durch Angebot und Nachfrage kommt es wie bei Aktien, ETFs und Co. zu Preisschwankungen. Anleger können in solche “Coins” investieren und auf Preissteigerungen hoffen.
Sie müssen sich jedoch der hohen Risiken bewusst sein: Die Kurse könnten in Sekundenschnelle auch massiv fallen und für gewaltige Verluste bis hin zum Totalausfall sorgen.
Unterschiede zwischen Kryptowährungen und traditionellen Anlagen
Kryptowerte weisen einige Gemeinsamkeiten mit traditionellen Geldanlagen wie Aktien, festverzinslichen Wertpapieren, Anleihen etc. auf. Sie haben jedoch auch zahlreiche Besonderheiten, die wir nur in dieser Anlageklasse finden:
- Dezentralisierung: Die meisten Kryptowährungen nutzen Blockchain-Technologie, wodurch keine zentrale Instanz erforderlich ist. Viele traditionelle Anlagen, wie etwa Aktien, werden hingegen von Unternehmen oder staatlichen Stellen ausgegeben und reguliert.
- Handel rund um die Uhr: Sie können Kryptowährungen rund um die Uhr handeln und sind nicht auf Börsenöffnungszeiten etc. angewiesen.
- Verschiedene Anwendungsfälle: Viele Kryptowährungen sind rein spekulative und hochriskante Wertanlagen, die Anleger kaufen, um mögliche Preissteigerungen zu nutzen. Einige Coins haben jedoch auch praktischen Nutzen und stellen zum Beispiel nützliche Zahlungsmittel, Besitzansprüche für reale Werte und mehr dar.
- Hohe Volatilität: Kryptowährungen zeichnen sich durch eine extrem hohe Volatilität aus. Die Kurse können in kürzester Zeit äußerst stark ansteigen oder fallen und reagieren sehr intensiv auf die Marktstimmung, technologische Veränderungen und regulatorische Nachrichten. So bieten sie die Möglichkeit für hohe Gewinne, bringen aber auch enorme Risiken mit sich.
- Passives Einkommen: Einige Kryptowährungen können durch Methoden wie Staking oder Lending eine zusätzliche Rendite erzeugen. Es handelt sich dabei um passives Einkommen (Einnahmen aus Investments ohne Verkauf); typische Risiken, wie etwa die Möglichkeit für starke Kursverluste, bleiben aber auch hier bestehen.
- Speicherort: Um Zugriff auf Ihre Kryptowerte zu erhalten, diese zu verkaufen, versenden oder für Staking und Lending zu nutzen, benötigen Sie eine “Wallet”. Sie können für diese digitale Geldbörse eine Trading App, dezentrale Dienstleister, Ihren eigenen Computer, einen USB-Stick und vieles mehr verwenden.
Wer diesen Aufwand nicht selbst auf sich nehmen möchte, kann börsengehandelte ETPs einsetzen. Hier übernimmt ein regulierter Anbieter die Verwaltung. Anleger erwerben durch ein Investment lediglich einen Anspruch auf die zugrunde liegende Kryptowährung.
Erste Kryptowährung kaufen: Das sollten Sie beachten
Kryptowährungen kaufen stellt ein hohes Risiko dar. Wenn Sie sich dennoch für die digitale Anlageklasse entscheiden, sollten Sie Ihr Investment vorab gut planen, um Ihre Chance auf langfristig positive Ergebnisse zu verbessern.
Wer Kryptowährungen mittels börsengehandelter Wertpapiere kauft, muss sich um Hackerangriffe oder den Verlust von Zugangsdaten keine Sorgen machen. Andere Risiken bleiben jedoch auch bei dieser Anlageform bestehen.
Wer hingegen selbst den Kauf, die Aufbewahrung und den Handel seiner Kryptowerte organisieren möchte, steht vor zusätzlichen Herausforderungen. Besonders Aspekte wie Sicherheit, Anlagestrategien und Marktbedingungen verdienen höchste Aufmerksamkeit, bevor Sie Ihre ersten Kryptowährungen kaufen.
Kryptowährungen sicher kaufen und handeln
Während einige Gefahren bei Kyptoinvestments (zum Beispiel starke Kursschwankungen) unumgänglich sind, können Sie andere Risiken minimieren. Sicherheit ist einer der wichtigsten Aspekte beim Investieren in Kryptowährungen.
Digitale Vermögenswerte sind anfällig für Hackerangriffe, Betrugsmaschen und den Ausfall von Handelsplattformen. Börsengehandelte Produkte (ETPs) haben sich als Gegenentwurf zu genau diesen Problemen etabliert: Hier verwaltet eine regulierte Institution die eigentlichen Kryptowährungen.
Der Kauf ist zum Beispiel über Mintos oder viele Broker möglich.
Sollten Sie jedoch Ihre Kryptoinvestments selbst verwalten wollen, sollten Sie folgende Punkte beachten:
- Verwenden Sie vertrauenswürdige Wallets, Handelsbörsen oder Investmentplattformen. Achten Sie dabei vor allem auf eine Regulierung durch Finanzbehörden.
- Aktivieren Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung, sofern vorhanden
- Vorsicht vor Phishing-Betrug
- Nutzen Sie für die langfristige Lagerung von Kryptowerten nach Möglichkeit Cold-Wallets (Speichermedien, die nicht mit dem Internet verbunden sind)
- Wählen Sie eine Anlagestrategie, die zu Ihren Zielen, Mitteln und Risikotragfähigkeit passt
Erfolgreich in Kryptowährungen investieren: Was beeinflusst den Preis von Kryptos?
Die Preise von Kryptowährungen können sich sehr schnell verändern. Ihre Schwankungsbreite liegt deutlich höher als bei anderen Anlageklassen! Umso wichtiger ist es daher, zu verstehen, wie und warum es zu Preisveränderungen kommt.
- Akzeptanz und Nutzen: Kryptowährungen sind heute überwiegend reine Spekulationsobjekte. Dennoch sind praktische Anwendungen möglich. Die Nachfrage und damit der Preis einzelner Währungen und des Gesamtmarktes können steigen, wenn Kryptowährungen reale Anwendungsbereiche erschließen.
- Technologischer Fortschritt: Netzwerk-Upgrades, Verbesserungen (zum Beispiel bei der Skalierbarkeit ) oder Effizienzsteigerungen können sich positiv auf die Kursentwicklung auswirken.
- Regulatorisches Umfeld: Die rechtliche und regulatorische Behandlung von Kryptowährungen ist nach wie vor je nach Land extrem unterschiedlich. Staatliche Maßnahmen, Besteuerung oder neue Regelungen beeinflussen Markttrends.
- Adaption: Kryptos finden immer stärker ihren Weg in den “klassischen” Finanzmarkt. Wenn weitere Investmentfonds, Unternehmen oder Geldinstitute in großem Umfang Kryptoinvestments kaufen, kann dies die Kursentwicklung beflügeln. Umgekehrt können Misserfolge oder ein Rückzug aus dem Bereich zur Belastung für die Preise werden.
Aufgrund der schieren Größe des Kryptomarktes – sowohl hinsichtlich der Anzahl an Coins als auch der Marktkapitalisierung – kann es schwerfallen, allen Trends und Entwicklungen genau zu folgen. Eine ausgewogene Risikogewichtung und breite Streuung bleiben daher unverzichtbare Bestandteile einer sinnvollen Kryptostrategie.
Langfristiges oder kurzfristiges Kryptoinvestment?
Die Frage nach dem Anlagezeitraum ist bei allen Investments wichtig; wenn Sie planen, Kryptowährungen zu kaufen, kommt dem Zeithorizont aber eine besondere Bedeutung zu. Denn zwischen kurz- und langfristigen Investments bestehen große Unterschiede! Insbesondere die Risikobereitschaft, Markteinschätzung und Handelserfahrung sind dabei entscheidend.
Langfristige Krypto-Investitionen (HODLing)
„HODLing“ ist ein Begriff aus der Krypto-Welt, der für “Hold on for dear life” steht: Anleger spekulieren dabei auf langfristiges Wachstum der Coins und ignorieren Kurseinbrüche in der Hoffnung, dass diese nur vorübergehend sind. Aufgrund der Intensität der Rückschläge kann diese Strategie erhebliche Willenskraft erfordern.
Dieser Ansatz könnte sich besonders für Investoren eignen, die an das langfristige Potenzial der Kryptos glauben und eine Strategie mit geringem Pflegeaufwand bevorzugen.
Traditionell kommen dafür große, etablierte Währungen wie Bitcoin oder Ethereum zum Einsatz, die bei regulierten Anbietern oder in eigenen Cold Wallets verwahrt werden.
Passives Einkommen durch Staking oder Lending zu erzielen ist während der Laufzeit grundsätzlich möglich. Es beeinflusst die langfristige Preisentwicklung der meisten Währungen in der Regel nicht oder nur minimal. Das Vorgehen ist jedoch mit zusätzlichen Risiken verbunden (Ausfall der Gegenpartei oder Plattform, Sperrfristen, technische Risiken wie „Slashing”) und kann bis zum Totalverlust führen.
Der Hauptvorteil dieser Strategie liegt in der geringeren Anfälligkeit für kurzfristige Volatilität sowie in niedrigeren Handelsgebühren. Sie erfordert jedoch Geduld, da es Jahre dauern kann, bis sich der Kryptomarkt nach einem Abschwung wieder vollständig erholt hat.
Zudem bestehen sehr hohe Risiken: Eine Preissteigerung ist auch bei langen Anlagehorizonten nicht garantiert. Schwere Verluste, bis hin zum Totalausfall des eingesetzten Kapitals, sind jederzeit möglich.
Kurzfristige Krypto-Investitionen
Bei kurzfristigen Krypto-Investitionen steht das Erzielen von Gewinnen durch Preisschwankungen innerhalb von Tagen, Wochen oder sogar Stunden im Vordergrund. Im Gegensatz zu langfristigen Anlegern, die ihre Bestände über Jahre halten, kaufen und verkaufen kurzfristige Trader aktiv auf der Basis von Markttrends, technischer Analyse und aktuellen Nachrichtenereignissen.
Diese Strategie erfordert ein fundiertes Verständnis von Anlagestrategien sowie die Fähigkeit, schnell auf Marktbewegungen zu reagieren. Im Bereich der kurzfristigen Krypto-Investitionen gibt es verschiedene Handelsformen:
- Daytrading: Das klassische Daytrading existiert bei Kryptoinvestments streng genommen nicht, da es hier keine Handelstage gibt – der Kauf und Verkauf von Kryptowährungen ist rund um die Uhr möglich. Der Begriff hat sich jedoch für Geschäfte mit einer Haltedauer von wenigen Minuten bis hin zu maximal 24 Stunden eingebürgert.
- Swing-Trading: Die Kurse von Kryptowährungen bewegen sich nicht geradlinig auf oder ab, sondern machen auf ihrem Weg zahlreiche kleinere Schwingungen durch. Beim Swing-Trading versuchen Händler, von diesen Bewegungen über mehrere Tage oder Wochen zu profitieren.
- Scalping: Die wohl schnellste Krypto-Strategie ist das Scalping. Hier werden in Sekundenschnelle sehr viele Trades durchgeführt. Ziel ist es, viele kleine Gewinne zu erzeugen und so ein positives Gesamtergebnis zu erzielen. Dazu kommt oft entsprechende Software zum Einsatz, um Reaktionszeiten noch weiter zu verkürzen.
Das kurzfristige Kaufen und Verkaufen von Kryptowährungen birgt besonders hohe Risiken. Wie auch bei anderen Anlageklassen, zum Beispiel Aktien oder Derivaten, erzielen die meisten Nutzer durch aktiven Handel hohe Verluste.
Zudem gibt es keine Beweise dafür, dass Methoden wie die technische Analyse oder mathematische Handelssignale brauchbare Prognosen erzeugen können. Dennoch schaffen es immer wieder einzelne Händler, sehr gute Gesamtergebnisse zu erzielen und tragen so zum Prestige des kurzfristigen Tradings bei.
Kurzfristige Kryptoinvestments könnten daher für Anleger geeignet sein, die sehr umfangreiches Fachwissen und viel Zeit mitbringen. Zudem sollten Sie über erhebliche Kapitalreserven verfügen, um Rückschläge kompensieren zu können.
Risiken beim Kauf von Kryptowährungen
Wir haben bereits mehrfach auf die erheblichen Risiken von Kryptoinvestments hingewiesen. Doch wie genau sehen die Gefahren eigentlich aus und wie lassen sich diese reduzieren?
1. Marktvolatilität
Die hohe Volatilität von Kryptowährungen stellt eines der schwerwiegendsten Risiken dar: Die Kurse von Kryptowährungen unterliegen extremen Schwankungen und können mitunter innerhalb weniger Minuten oder gar Sekunden stark steigen oder fallen. Bewegungen im zweistelligen Prozentbereich sind keine Seltenheit!
Diese Volatilität lockt zwar mutige Investoren auf der Suche nach schnellen Gewinnen; sie stellt jedoch auch ein hohes Risiko für erhebliche Verluste dar.
2. Regulatorische Unsicherheit
Der rechtliche Status von Kryptowährungen variiert von Land zu Land. Regierungen arbeiten kontinuierlich an Regelungen zu Besteuerung, Handel und Nutzung, was die Marktstabilität beeinflussen kann.
Plötzliche regulatorische Änderungen können den Zugang zu bestimmten Vermögenswerten einschränken oder das Vertrauen der Anleger – und in der Folge die Preise – beeinträchtigen.
3. Sicherheitsrisiken
Im Gegensatz zu herkömmlichen Bankkonten fallen Kryptowährungen in den meisten Fällen nicht unter die gesetzliche Einlagensicherung oder ähnliche Schutzmechanismen. Hackerangriffe, der Ausfall von Handelsplattformen und Phishing sind keine Seltenheit.
Sogar großangelegte Betrugszenarien, an denen dubiose Plattformen beteiligt sind, oder die zwangsweise Schließung durch behördliche Anordnung sind möglich. Die Aufbewahrung von Vermögenswerten in privaten Wallets und die Nutzung starker Authentifizierungsverfahren können dabei helfen, diese Risiken zu minimieren.
Börsengehandelte ETPs können einige Sicherheitsrisiken entschärfen, da bei solchen Investments zum Beispiel der Verlust von Passwörtern o.Ä. entfällt. Es bleibt jedoch immer eine “Rest-Unsicherheit” bestehen.
4. Liquiditätsrisiken
Einigen Kryptowährungen mangelt es an ausreichendem Handelsvolumen, was den Kauf oder Verkauf ohne nennenswerte Kursabweichungen (Slippage) erschwert. Eine geringe Liquidität erhöht das Risiko von Marktmanipulationen und kann den Ausstieg aus einem Investment erschweren.
Dies ist häufig gerade dann der Fall, wenn sich die Kurse einer Kryptowährung ungünstig entwickeln, da in dieser Phase nur schwer Käufer zu finden sind. Anleger sind bei einer zu niedrigen Liquidität weitgehend machtlos; sie können jedoch schon vor einem Investment das Handelsvolumen prüfen und eine bewusste Entscheidung für oder gegen diese Risiken treffen.
Kryptowährungen kaufen und aufbewahren: So funktioniert’s!
Haben Sie sich entschieden, trotz aller Risiken Kryptowährungen zu kaufen, sollten Sie zunächst einen klaren Plan fassen – sowohl für den eigentlichen Kauf als auch für die Absicherung Ihrer Vermögenswerte.
Es gibt mehrere Möglichkeiten, Kryptowährungen zu kaufen und aufzubewahren. Die Wahl der passenden Methode hängt stark von Ihren strategischen Zielen ab! Aspekte wie die Sicherheit Ihrer Wallet und der Schutz vor Diebstahl oder Verlust sind jedoch in jedem Fall von höchster Bedeutung.
Kryptowährungen kaufen
Der Kauf von Kryptowährungen ist eigentlich sehr einfach: Wir tauschen Euro, Dollar oder anderes “Echtgeld” gegen die gewünschte digitale Währung. Die Schwierigkeit liegt in der Wahl des passenden Handelspartners und der sicheren Abwicklung des Vorgangs!
Eine zuverlässige Börse oder Handelsplattform ist das A und O für erfolgreiche Kryptoinvestments. Anleger sollten Faktoren wie Sicherheit, Gebühren und die Anzahl verfügbarer Coins prüfen, bevor sie sich für eine Plattform entscheiden.
Der einfachste Weg, Kryptowährungen zu kaufen, ist wohl der Einsatz von ETPs. Diese börsengehandelten Kryptoinvestments sind zum Beispiel bei Mintos und vielen Brokern verfügbar.
Sie erlauben es, von steigenden Kursen der Coins zu profitieren. Auch Verluste bei sinkenden Preisen sind jedoch möglich! Bei ETPs entfällt der Aufwand für die Lagerung und Sicherung der Kryptowerte, da hier ein regulierter Verwahrdienstleister diese Aufgaben übernimmt.
Wer hingegen selbst Kauf und Lagerung übernehmen möchte, hat dafür zwei Arten von Handelsplätzen zur Verfügung:
Zentralisierte Börsen: Diese Anbieter liefern in der Regel nutzerfreundliche Oberflächen, erweiterte Sicherheitsmechanismen und oft auch einen Kundensupport, der bei Schwierigkeiten weiterhelfen kann. Im Gegenzug müssen Sie hier jedoch meist mit höheren Gebühren rechnen und teilweise recht umfangreiche Anmeldeformulare ausfüllen.
Dezentrale Börsen: Hier erhalten Sie üblicherweise weniger Unterstützung. Diese Börsen erfordern oft mehr technisches Verständnis, bieten im Gegenzug aber auch mehr Kontrolle über die eigenen Assets. Auch die Gebühren können hier niedriger ausfallen.
Nach dem Kauf: Kryptowährungen richtig lagern
Der Kauf einer Kryptowährung ist abgeschlossen, wenn ihre Coins sich in Ihrer eigenen Wallet, also Ihrer Krypto-Geldbörse, befinden. Die sichere und leicht zugängliche Speicherung Ihrer Investments ist besonders wichtig, um Diebstahl oder den Verlust durch Unachtsamkeit vorzubeugen.
Haben Sie den Kauf über eine zentralisierte Börse abgeschlossen, werden Ihre Kryptowährungen zunächst in Ihrer dortigen Wallet gelagert. Diese wurde für Sie bei der Anmeldung angelegt. Für eine kurzfristige Aufbewahrung ist dies durchaus ausreichend; wer jedoch seine Kryptoinvestments sicher lagern möchte, sollte diese auf eine eigene Wallet übertragen!
Unter Krypto-Investoren hat sich die Phrase “Not your key – not your coin” eingebürgert. Nur, wenn Sie selbst Ihre Wallet und den Zugang kontrollieren, gehören die Kryptowerte wirklich Ihnen.
Hier stehen Ihnen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung:
Cold Wallets (Offline-Speicherung)
Hierbei handelt es sich um Datenträger, die von Computern und dem Internet getrennt aufbewahrt werden. Dabei kann es sich um Hardware-Wallets handeln, die oft USB-Sticks ähneln. Sie bieten maximale Sicherheit vor Hackerangriffen und sind daher für langfristige Kryptoinvestments gut geeignet.
Alternativ lassen sich Zugangsdaten auch auf einem Blatt Papier oder anderer, physischer Form festhalten. Auch hier besteht hohe Sicherheit, doch das jeweilige Objekt muss vor Schäden oder Verlust geschützt werden.
Hot Wallets (Online-Speicherung)
Software-Wallets bieten ein Gleichgewicht zwischen Sicherheit und einfachem Zugang. Mobile Wallets ermöglichen einen noch leichteren Zugang auch über mehrere Endgeräte hinweg, sind jedoch anfälliger für Cyber-Bedrohungen.
Weitere Schutzmaßnahmen wie Passwörter oder Fingerabdruck-Sensoren können für zusätzliche Sicherheit sorgen. Auch Backups und Wiederherstellung sollten Sie bei der Lagerung Ihrer Kryptoinvestments unbedingt bedenken!
Das Vergessen, Verlegen oder Verlieren von Zugangsdaten ist ein häufiges Problem und hat schon vielen Anlegern den Zugriff auf ihr Kapital unmöglich gemacht. So wird aus dem geplanten Investment für die Zukunft schnell ein unnötiger Totalverlust, über den sich die Betroffenen noch lange ärgern werden.
Kryptowährungen kaufen mit ETPs
Kauf und Lagerung von Kryptowerten kann schnell hohe Aufwände erzeugen. Zudem besteht durch menschliche Fehler die Gefahr, Vermögenswerte zu verlieren. Exchange Traded Products, kurz: ETPs, haben sich als mögliche Alternative etabliert.
Krypto-ETPs sind Wertpapiere, die an europäischen Märkten gehandelt werden. Sie werden häufig von Zweckgesellschaften aufgelegt und arbeiten mit regulierten Verwahrern und Dienstleistern zusammen. So können sie Finanzstandards, die man von anderen Anlageklassen gewohnt ist, mit Kryptoinvestments kombinieren.
Bei physisch besicherten ETPs hält der Herausgeber den zugrunde liegenden Kryptowert. Dadurch verringert sich das Kreditrisiko für die Investoren, da die Kryptowährung durch sichere Vermögenswerte abgesichert ist. Der Anbieter verkauft das Engagement und bietet Ihnen Zugang zur Investition in die Kryptowährung.
Kryptowährungen kaufen mit Mintos
Bei Mintos können Sie durch börsengehandelte ETPs direkt in Kryptowährungen investieren. Krypto-ETPs sind Wertpapiere, die auf geregelten europäischen Märkten mit genehmigten Verkaufsprospekten gehandelt werden. Bei diesen physisch besicherten ETPs hält der Herausgeber den zugrunde liegenden Kryptowert.
ETPs können den Zugang zu Kryptoinvestments erleichtern, da keine Wallets, Keys etc. nötig sind. Typische Risiken, wie etwa Preisschwankungen bis hin zum Totalverlust, bleiben jedoch bestehen.
Fazit: Kryptowährungen kaufen in 2026 auf verschiedene Arten möglich
Kryptowährungen sind digitale Vermögenswerte, die auf der Blockchain-Technologie basieren. Die Preise der “Coins” können durch Angebot und Nachfrage extremen Schwankungen unterliegen. So ergeben sich Chancen auf Gewinne oder erhebliche Verluste.
Anleger können Kryptoinvestments selbst verwalten. Dazu müssen Sie die Währungen über spezielle Börsen erwerben und in digitalen Geldbörsen, den “Wallets”, lagern. Da Hackerangriffe, Betrugsversuche und Co. häufig sind, empfiehlt sich die sichere Speicherung auf externen Datenträgern oder auf Plattformen mit zusätzlichen Schutzmechanismen.
Der Handel mit Kryptowährungen ist jedoch auch über regulierte, börsengehandelte Finanzprodukte möglich. ETPs bieten Zugang zu verschiedenen Coins und können damit eine Alternative darstellen, bei der die Vermögenswerte vom Herausgeber gemanagt werden. Die manuelle Verwaltung entfällt dabei.
Mintos bietet den Zugang zu Kryptowährungen via ETPs. Investoren könnten die Coins zum Beispiel nutzen, um ihrer Anlagestrategie ein hochriskantes Investmentprodukt beizumischen.
Erfahrung, finanzielle Situation und Anlageziele prüfen und gegebenenfalls professionelle Anlageberatung aufsuchen.
Vor jeder Investitionsentscheidung sollten Sie das jeweilige Basisinformationsblatt (BIB) des Produkts auf Mintos.com lesen.