Die besten Anleihen: Welche Anleihen kaufen in 2026?

Couple sitting together on a garden terrace in the late afternoon — best bonds to invest in

Anleihen sind in den letzten Monaten wieder stärker in den Fokus der Finanzwelt gerückt. Immer mehr Anleger wollen unter den vielen Staatsanleihen, Unternehmensanleihen, Hochzinsanleihen, grünen Anleihen und Fractional Bonds die für sie beste Anleihe finden. 

Dieser Leitfaden stellt die wichtigsten Anleihearten vor, ordnet sie typischen Anlagezielen zu und erklärt, anhand welcher Kriterien sich eine Anleihe beurteilen lässt, bevor Kapital investiert wird.


Das Wichtigste in Kürze: 

  • Die besten Anleihen können auch in 2026 eine wichtige Rolle im eigenen Portfolio spielen und müssen nicht mehr nur als Stabilitätsanker agieren
  • Eine große Stärke der Anlageklasse ist ihre Flexibilität, die unter anderem auf die vielen Arten von Anleihen zurückzuführen ist
  • Verschiedene Anleihekategorien passen zu verschiedenen Anlagezielen
  • Wir stellen Ihnen Kriterien zur Anleihebewertung und Möglichkeiten des Investments vor

Die vorliegenden Texte dienen dem Marketing und stellen in keiner Weise eine Anlageempfehlung, Anlageberatung oder Grundlage für Anlageentscheidungen dar. Geldanlagen sind mit Risiken verbunden, da der Wert eines Investments sowohl steigen als auch fallen kann. Die historische Wertentwicklung von Investments ist kein Garant für zukünftige Gewinne. Bevor Sie Geld investieren, sollten Sie Ihr persönliches Fachwissen, Erfahrung, finanzielle Situation und Anlageziele prüfen und gegebenenfalls professionelle Anlageberatung aufsuchen.

Vor jeder Investitionsentscheidung sollten Sie das jeweilige Basisinformationsblatt (BIB) des Produkts auf Mintos.com lesen.

Die besten Anleihen und ihre Rolle in 2026

Anleihen sind festverzinsliche Wertpapiere und reagieren als solche auf das allgemeine Zinsumfeld. Jahrelang sorgten niedrige Zinssätze dafür, dass Anleihen oft auf die Rolle als Stabilitätsanker in einem ausgewogenen Portfolio begrenzt waren. 

Höhere Zinssätze und die steigende Beliebtheit von Angeboten wie Hochzinsanleihen haben Anleihen aber in den letzten Monaten wieder verstärkt in den Fokus der Anleger gerückt: Die besten Anleihen können in 2026 durchaus mit vielen anderen Anlageklassen mithalten und bringen zusätzliche Flexibilität ins Portfolio. 

 

Denn Anleihen können in einem langfristigen Anlageportfolio mehrere Aufgaben erfüllen:

  • Die bekannteste Rolle ist die eines festverzinslichen Investments. Eine Anleihe zahlt in der Regel zu festgelegten Terminen einen Kupon, während der Herausgeber das eingesetzte Kapital bei Fälligkeit zurückzahlen soll.


Dadurch lassen sich erwartete Zahlungsströme häufig besser einschätzen als bei Aktien, bei denen Dividenden jederzeit gekürzt oder ausgesetzt werden können. 

Die Zahlungen einer Anleihe hängen jedoch vom Herausgeber und seiner Zahlungsfähigkeit ab – garantiert sind sie daher nicht.

  • Anleihen können außerdem zur Diversifikation beitragen. Aktienkurse reagieren auf Unternehmensgewinne und die allgemeine Marktstimmung. Anleihekurse werden dagegen vor allem von Zinsen, Inflation und der finanziellen Situation des jeweiligen Emittenten beeinflusst.


Da beide Anlageklassen teilweise auf unterschiedliche Faktoren reagieren, kann eine Kombination aus Aktien und Anleihen die Schwankungen eines Portfolios reduzieren.

  • Eine weitere mögliche Funktion ist der Kapitalerhalt. Wie gut eine Anleihe dafür geeignet ist, hängt jedoch stark von ihrer jeweiligen Kategorie ab. Staatsanleihen mit kürzerer Laufzeit sowie hochwertige Unternehmensanleihen, die nur noch eine kurze Restlaufzeit haben, reagieren in der Regel weniger stark auf Zinsveränderungen. 

 

Das kann für Anleger interessant sein, die in festverzinsliche Anlagen investieren möchten, ohne größere Kursschwankungen einzugehen.

Keine dieser Eigenschaften macht jedoch eine bestimmte Anleihekategorie automatisch zur besten Wahl. Anleihen mit geringerem Risiko bieten in der Regel niedrigere Renditen. Höher verzinste Anleihen gehen dagegen meist mit einem höheren Ausfallrisiko oder stärkeren Kursschwankungen einher.

Die beste Anleihe ist daher diejenige, deren Eigenschaften zum jeweiligen finanziellen Ziel passt und nicht automatisch diejenigen mit der höchsten angegebenen Rendite.

Die wichtigsten Anleihearten und ihre Unterschiede

Anleihen sind kein einheitliches Produkt. Das Spektrum reicht von Staatsanleihen mit meist hoher Sicherheit und niedriger Verzinsung auf der einen Seite bis hin zu niedrig bewerteten Unternehmensanleihen mit hohen Renditen und hohen Risiken auf der anderen. Es handelt sich damit um eine sehr breite Investmentklasse!

Ratingagenturen wie Moody’s und S&P bewerten Anleihen danach, wie wahrscheinlich es ist, dass ein Herausgeber seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommt.

  • Anleihen mit einem Rating von mindestens BBB- (Baa3 bei Moody’s) gelten als Investment Grade und werden als vergleichsweise risikoärmer angesehen.
  • Anleihen unterhalb dieser Schwelle werden als High-Yield-Anleihen beziehungsweise Hochzinsanleihen bezeichnet. Sie bieten in der Regel höhere Renditen, um das größere Ausfallrisiko auszugleichen.

 

Kategorie

Bonität

Rendite

Ausfallrisiko

Typische Mindestanlage

Staatsanleihen

Höchste Bonität unter den wichtigsten Kategorien

Niedriger

Niedriger

Unterschiedlich

Unternehmensanleihen – Investment Grade

BBB- und höher

Mittel

Mittel

Traditionell ab 1.000 €

Hochzinsanleihen

Unter BBB-

Höher

Höher

Traditionell ab 1.000 €

Grüne Anleihen

Entspricht dem Rating des Emittenten

Vergleichbar mit ähnlichen Anleihen

Abhängig vom Emittenten

Unterschiedlich

Fractional Bonds

Entspricht der zugrunde liegenden Anleihe

Entspricht der zugrunde liegenden Anleihe

Abhängig vom Emittenten

Auf einigen Plattformen ab 50 €

 

Staatsanleihen

Staaten geben Anleihen aus, um ihren Haushalt zu finanzieren. Privatpersonen und andere Investoren können diese Papiere erwerben und den jeweiligen Staaten so Geld leihen. Im Gegenzug erhalten sie Zinsen und oft eine vergleichsweise hohe Sicherheit, denn viele Länder gelten als sehr sichere Anleiheherausgeber. 

Anleihen von Volkswirtschaften wie Deutschland oder Frankreich gehören zum Beispiel zu den Anlagen mit hoher Bonität. Sie weisen ein vergleichsweise geringes Ausfallrisiko auf und verfügen über einen aktiven Sekundärmarkt.

Wenn Anleger nach den besten Staatsanleihen suchen, meinen sie häufig genau solche kurzlaufenden Anleihen wirtschaftlich stabiler Staaten.

Möglicher Nachteil: Die niedrigere Verzinsung ist der Preis für das geringere Risiko. Die laufenden Erträge fallen entsprechend kleiner aus als bei risikoreicheren Anleihekategorien.

Unternehmensanleihen

Unternehmen geben Anleihen aus, um ihr operatives Geschäft oder Wachstum zu finanzieren. Da es tausende von Unternehmen in unterschiedlichsten Regionen und Branchen gibt, bilden Unternehmensanleihen einen der vielfältigsten Bereiche des Anleihemarktes.

Wer nach den besten Unternehmensanleihen sucht, meint häufig Anleihen aus dem Investment-Grade-Bereich mit einem Rating von mindestens BBB-, bei denen der Herausgeber finanziell vergleichsweise solide aufgestellt ist.

Möglicher Nachteil: Die Rendite liegt in der Regel über der von Staatsanleihen – gleichzeitig ist das Risiko jedoch höher, da Unternehmen leichter in finanzielle Schwierigkeiten geraten können, die bei wirtschaftlich stabilen Staaten deutlich seltener auftreten.

Hochzinsanleihen

Hochzinsanleihen werden von Unternehmen mit niedrigeren Kreditratings ausgegeben als andere Unternehmensanleihen. Sie bieten höhere Zinssätze, da die Herausgeber die Anleger für das größere Risiko entsprechend entschädigen müssen.

Bei der Suche nach den besten Anleihen dieser Kategorie ist ein Kompromiss zwischen den angebotenen Renditen und dem eingegangenen Risiko zu finden. Selbst die höchste Kuponzahlung nützt nichts, wenn das investierte Kapital am Ende der Laufzeit aufgrund einer Insolvenz nicht zurückgezahlt werden kann! 

Möglicher Nachteil: Das Ausfallrisiko ist in diesem Segment deutlich höher. Gerät ein einzelner Emittent in Zahlungsschwierigkeiten oder fällt vollständig aus, kann ein erheblicher Teil oder sogar das gesamte investierte Kapital verloren gehen.

Gerade deshalb spielt die Streuung des Kapitals auf mehrere Emittenten bei Hochzinsanleihen eine besonders wichtige Rolle.

Grüne Anleihen

Mit grünen Anleihen wird Kapital für Umwelt- und Klimaprojekte gesammelt, beispielsweise für erneuerbare Energien oder emissionsärmere Verkehrslösungen. Das Kreditrisiko hängt allerdings weiterhin vom jeweiligen Emittenten und nicht vom finanzierten Projekt ab.

Die besten grünen Anleihen sind daher solche, deren Preis und Rendite mit ähnlichen “nicht grünen”-Anleihen vergleichbar sind.

Möglicher Nachteil: Für die Einstufung als „grüne“ Anleihe gibt es in der Regel keinen wesentlichen zusätzlichen Renditeaufschlag. Der Mehrwert liegt daher also in der ökologischen Zielsetzung und nicht in höheren Erträgen.

 

Fractional Bonds

Viele Anleihen sind oft sehr teuer: Mindestbeträge von mehreren tausend Euro sind keine Seltenheit. Fractional Bonds ermöglichen den Zugang zu diesen Titeln für einen deutlich geringeren Preis. Einzelne Anleger erwerben nur einen Bruchteil der jeweiligen Anleihe. 

Dadurch sinkt die Einstiegshürde auf Beträge, die auch für Privatanleger leichter zugänglich sind.

Möglicher Nachteil: Fractional Bonds sind nicht identisch mit dem direkten Besitz einer vollständigen Anleihe. Anleger sollten sich daher vor einer Investition mit der jeweiligen Struktur beschäftigen und beispielsweise die ISIN des zugrunde liegenden Wertpapiers prüfen.

Die besten Anleihen nach Anlageziel: Wer sollte welche Anleihen kaufen?

Sie kennen nun die wichtigsten Formen von Anleihen, aber die zentrale Frage bleibt: Welcher Anlegertyp sollte welche Anleihen kaufen? Die konkrete Anleihekategorie ist dabei jedoch weniger wichtig als das finanzielle Ziel, das damit verfolgt wird. 

Eine Hochzinsanleihe kann beispielsweise für jemanden geeignet sein, der höhere laufende Erträge anstrebt und entsprechende Risiken tragen kann. Für jemanden, der im kommenden Jahr das Eigenkapital für einen Immobilienkauf benötigt, wäre dieselbe Anlage aber möglicherweise ungeeignet.

Ordnet man die verschiedenen Anleihekategorien konkreten finanziellen Zielen zu, lässt sich die Frage danach, welche Anleihen man kaufen sollte, deutlich sinnvoller beantworten.

Anlageziel

Möglicherweise passende Kategorien

Warum?

Kapitalerhalt

Kurzlaufende Staatsanleihen, Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-Rating und kurzer Restlaufzeit

Geringere Zinssensitivität und höhere Bonität

Planbare laufende Erträge

Investment-Grade-Unternehmensanleihen, Fractional Bonds über mehrere Emittenten

Kupons werden nach einem festgelegten Zeitplan gezahlt und kleinere Mindestanlagen erleichtern die Diversifikation

Höhere laufende Erträge

Ausgewählte Hochzinsanleihen und Unternehmensanleihen aus Schwellenländern innerhalb eines diversifizierten Portfolioanteils

Höhere Kupons im Gegenzug für ein höheres Ausfallrisiko


Die Antwort auf die Frage, welche Anleihen man kaufen sollte, wird durch verschiedene Kombinationsmöglichkeiten noch weiter erschwert: Anleger können verschiedene Ziele gleichzeitig verfolgen und dafür unterschiedliche Anlageformen nutzen. 

Zudem spielt das restliche Portfolio eine wichtige Rolle: Wer zum Beispiel bereits in viele riskante Anlageprodukte investiert, möchte möglicherweise nicht noch zusätzliche Hochzinsanleihen hinzufügen, sondern eher zusätzliche Sicherheit in seine Investments bringen. 

Welche Anleihen man kaufen sollte, hängt also von zahlreichen Faktoren ab und eine einfache, allgemeingültige Antwort ist unmöglich. Es ist ratsam, sich in Ruhe Gedanken zu den persönlichen Zielen und Möglichkeiten zu machen, Anlageprodukten wie Anleihen intensiv zu prüfen und Investments auszuwählen, die zu den jeweiligen Bedürfnssen passen. 


Gut zu wissen:
Der Begriff „beste Wachstumsanleihen“ bezieht sich meist auf die letzte Kategorie, bei der höhere Kupons ein größeres Ertragspotenzial bieten, aber auch die Risiken höher sind. Der Begriff kann jedoch irreführend sein.

Im Gegensatz zu Aktien erzielen Anleihen ihre Rendite in erster Linie über laufende Zinszahlungen und nicht über langfristiges Kurswachstum. Diese Kategorie bietet daher vor allem einen höheren Ertrag im Gegenzug für ein größeres Risiko durch einen schlechter aufgestellten Herausgeber.

Fünf Kriterien zur Bewertung einer Anleihe

Wenn Sie die beste Anleihe für Ihre persönlichen Ziele finden wollen, kommen Sie um eine Analyse der verschiedenen Angebote kaum herum. Bei der Einschätzung von Anleihen sollten Sie folgende fünf Punkte beachten, um das passende Produkt zu finden: 

1. Bonität

Die Bonität bezeichnet die finanzielle Situation des Herausgebers und damit die Wahrscheinlichkeit, dass Anleger ihr Kapital wie geplant zurückerhalten. Ein Rating einer Agentur wie Moody’s oder S&P gibt einen ersten Hinweis darauf, wie wahrscheinlich es ist, dass der Emittent seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann.

Das Rating ist jedoch nur ein Ausgangspunkt und sollte immer zusammen mit weiteren Faktoren betrachtet werden.

2. Rendite bis zur Fälligkeit gegenüber dem Kupon

Der Kupon ist der auf den ersten Blick sichtbare Zinssatz in Prozent einer Anleihe.

Wird eine Anleihe jedoch über oder unter ihrem Nennwert gekauft, unterscheidet sich die tatsächlich erzielte Rendite.

Die Rendite bis zur Fälligkeit – auch Yield to Maturity – berücksichtigt diese Faktoren und zeigt, welche Rendite ein Anleger erzielen würde, wenn er die Anleihe bis zum Ende der Laufzeit hält und alle Zahlungen wie vorgesehen erfolgen.

3. Duration

Die Duration misst, wie stark der Preis einer Anleihe auf Änderungen des allgemeinen Zinsniveaus reagiert. Sie bezeichnet also die Widerstandsfähigkeit gegenüber Zinsveränderungen. 

Anleihen mit längeren Laufzeiten schwanken bei Zinsänderungen in der Regel stärker. Das ist insbesondere für Anleger relevant, die möglicherweise vor dem eigentlichen Fälligkeitstermin verkaufen müssen.

4. Liquidität und Mindestanlage

Die Liquidität beschreibt die Menge an Anleihen, die täglich den Besitzer wechseln. Einige Anleihen werden täglich tausendfach gehandelt, sodass Sie schnell einen Käufer oder Verkäufer finden könnten. Andere Titel werden nur eher selten angeboten oder nachgefragt. 

Die Mindestanlage ist der Betrag, den Sie für ein Investment bereithalten müssen. Er lag in der Vergangenheit fast immer bei mehreren tausend Euro; durch Fractional Bonds ist der Zugang aber auch zunehmend für deutlich kleinere Beträge möglich. 

5. Währung

Eine Anleihe, die in einer anderen Währung als die des Anlegers notiert ist, birgt zusätzlich ein Wechselkursrisiko. Die Kurse der beiden Währungen könnten sich in eine ungünstige Richtung verschieben und so Einbußen drohen. Viele Investoren schließen auf der Suche nach der besten Anleihe Titel in anderen Währungen gezielt aus.

Wie investiert man am besten in Anleihen: direkt, über ETFs oder mit Fractional Bonds?

Die meisten europäischen Privatanleger erhalten über drei grundlegende Wege Zugang zum Anleihemarkt. Jede dieser Varianten bietet ein anderes Verhältnis aus Kontrolle, Kosten und notwendigem Anlagebetrag.

Welche Möglichkeit am besten geeignet ist, hängt davon ab, welche dieser Faktoren für den jeweiligen Anleger am wichtigsten sind.

Variante

Typische Mindestanlage

Kontrolle

Diversifikation

Fälligkeit

Direkter Kauf

Häufig 1.000 € oder mehr pro Anleihe

Freie Wahl von Emittent und Laufzeit

Durch verfügbares Kapital begrenzt

Fester Fälligkeitstermin

Anleihen-ETFs

Preis eines ETF-Anteils

Index entscheidet über die enthaltenen Anleihen

Im Fonds enthalten

Kein fester Fälligkeitstermin

Fractional Bonds

Niedriger, auf einigen Plattformen ab rund 50 €

Emittenten und Laufzeiten selbst auswählen

Auch bei geringeren Anlagebeträgen möglich

Fester Termin je zugrunde liegender Anleihe


Der direkte Kauf von Anleihen bietet die größte Kontrolle. Die hohen Mindestanlagebeträge für vollständige Anleihen können jedoch dazu führen, dass eine echte Diversifikation für kleinere Portfolios nur schwer erreichbar ist.

Anleihen-ETFs lösen dieses Problem mit einer einzigen Investition, die immer gleich mehrere Anleihen enthält. Dafür verzichtet der Anleger auf einen festen Fälligkeitstermin und hat keinen direkten Einfluss darauf, welche einzelnen Titel der Fonds beinhaltet.

Fractional Bonds liegen zwischen diesen beiden Varianten. Sie behalten die feste Laufzeit einer einzelnen Anleihe bei, reduzieren jedoch gleichzeitig den erforderlichen Anlagebetrag. Dadurch wird es auch für Anleger mit kleinerem Kapital realistischer, ihre Investition auf mehrere Emittenten zu verteilen.

Welche Variante die richtige ist, hängt letztlich davon ab, wie viel Kapital investiert werden soll und wie aktiv der Anleger seine Anleiheinvestments selbst verwalten möchte.

In Anleihen investieren mit Mintos: Welche Anleihen kann man kaufen? 

Ein gut strukturiertes Portfolio aus festverzinslichen Anlagen kann zuverlässigen Cashflow generieren oder den Vermögensaufbau beschleunigen. Der Aufbau setzt jedoch Zugang zu den lukrativen Anlageklassen und die Möglichkeit, jederzeit Anpassungen vorzunehmen, voraus. 

Bei Mintos können Sie in ein breites Sortiment aus Hochzinsanleihen und Staatsanleihen investieren. Diese bieten eine hohe Diversifikation mit unterschiedlichen Risikostufen, Laufzeiten, Regionen und Branchen.

Mintos bietet Ihnen eine umfangreiche Auswahl an Hochzins- und Staatsanleihen. Die dargestellten Anleihen sind lediglich eine zufällige Auswahl zu Illustrationszwecken und keine Anlageempfehlung.
Mintos bietet Ihnen eine umfangreiche Auswahl an Hochzins- und Staatsanleihen. Die dargestellten Anleihen sind lediglich eine zufällige Auswahl zu Illustrationszwecken und keine Anlageempfehlung.

Um Ihr Portfolio noch breiter aufzustellen, bietet Mintos zusätzlich noch weitere Investmentklassen: 
 

  • Kreditbesicherte Wertpapiere: Ihr Kapital finanziert Kredite für Privatpersonen und Unternehmen aus Branchen und Regionen Ihrer Wahl. Bereits ab 50 € erhalten Sie Zugang. Kreditbesicherte Wertpapiere sind mit Risiken bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals behaftet.  
      
  • Smart Cash: Investieren Sie in einen Geldmarktfonds mit Zinsen, die vom aktuellen Leitzins abhängen. Ihr Kapital ist den typischen Geldmarktfonds-Risiken ausgesetzt und fällt nicht unter die gesetzliche Einlagensicherung. 

  • Immobilieninvestitionen: Eine Geldanlage, die eine monatliche Ausschüttung aus Mieteinnahmen anstrebt. Im Gegensatz zum Kauf einer Immobilie ist der Einstieg bei Mintos schon ab 50 € möglich. Immobilieninvestments sind mit Risiken bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals behaftet.

  • ETFs: Sie können bei Mintos direkt in über 1.000 ETFs branchenführender Anbieter investieren. Zusätzlich steht Ihnen das Core-ETF-Portfolio zur Verfügung: Es wird automatisiert anhand Ihrer gewünschten Risikostufe zusammengestellt. Die ausgewählten ETFs sind bereits ab 50 € zugänglich. Beide Varianten sind provisionsfrei¹ verfügbar, aber Ihr investiertes Kapital ist durch Kursschwankungen Risiken ausgesetzt.

 

Zusätzlich profitieren Sie bei Mintos von: 

  • Zugang zu verschiedenen Anlageklassen an einem Ort
  • einfacher Einstieg schon mit kleinen Beträgen ab 50 €
  • EU-Regulierte, MiFID II-konforme Plattform, von der lettischen Latvijas Banka überwacht
  • Breite Streuung zur Risikoreduzierung möglich
  • Ein Sekundärmarkt kann die Chance bieten, Investments vorzeitig zu veräußern wenn ein Käufer verfügbar ist
  • Steuerunterstützung durch Steuerberichte

 

¹ Jeder ETF trägt eine eigene jährliche Gebühr (Total Expense Ratio) des ETF-Anbieters, die im ETF-Preis enthalten ist.

Fazit: Die beste Anleihe passt zum Anleger

Anleihen rücken wieder verstärkt in den Fokus der Anleger. Immer mehr Menschen suchen daher nach der scheinbar besten Anleihe. Die einfache Wahrheit lautet jedoch, dass es nicht die eine, perfekte Anleihe gibt! Stattdessen ist das beste Produkt eines, das zu den Zielen und Möglichkeiten der jeweiligen Person passt. 

Denn Anleihen sind eine sehr flexible Anlageklasse, die unter anderem Staatsanleihen, Unternehmensanleihen, Hochzinsanleihen, grüne Anleihen und Fractional Bonds umfasst. Sie alle bieten eine unterschiedliche Kombination aus Rendite, Risiko und weiteren Faktoren. 

Anleger, die die beste Anleihe für sich finden wollen, sollten vor allem die Bonität, Duration, Mindestanlagebetrag und natürlich das zu erwartende Risiko betrachten. Auch eine Kombination aus mehreren Anleiheformen und Wertpapieren mit unterschiedlicher Laufzeit, Risiko und Rendite könnte für einige Portfolios sinnvoll sein. 

FAQ

Welche Anleihe hat die höchste Rendite?

Die Anleihen mit der höchsten Rendite stammen fast alle aus der Kategorie der Hochzinsanleihen. Sie werden von Unternehmen herausgegeben, deren Bonität nicht perfekt ist. Rendite und Risiko fallen hier jeweils recht hoch aus und müssen sorgsam abgewogen werden.

Anleihen sind eine extrem diverse Anlageklasse und bieten für verschiedene Situationen die richtigen Produkte. Seit der Zinswende im Jahr 2022 bieten sogar die üblicherweise eher niedrig verzinsten Staatsanleihen wieder eine vergleichsweise hohe Rendite.

Die eine, perfekte Anleihe gibt es nicht. Je nach persönlichen Zielen könnten renditestarke (aber risikoreichere) Hochzinsanleihen, eher sichere (aber meist niedriger verzinsende) Staatsanleihen, dazwischenliegende Unternehmensanleihen und vieles mehr die “beste Anleihe“ sein. 

Der ideale Zeitpunkt für den Anleihenkauf wäre vor einer Zinssenkung. Die bestehenden Anleihen, die noch den alten, höheren Zinssatz nutzen, werden dann stärker nachgefragt und ihr Preis kann dadurch steigen. In der Praxis lässt sich dieser Zeitpunkt aber kaum zuverlässig abpassen.