ETF sind für ihre vergleichsweise geringen Kosten bekannt, aber ganz ohne geht es dann doch nicht: Auch bei den börsengehandelten Fonds müssen Sie eine jährliche Gebühr entrichten. Wir erklären, wie sich diese zusammensetzt, wie Sie die Kosten reduzieren können und gehen der Frage nach, wann ein ETF günstig oder teuer ist.
Das Wichtigste in Kürze:
- Die gesamten ETF-Kosten werden als TER (“Total Expense Ratio”) bezeichnet
- Die günstigsten Funds sind bereits ab 0,03 % pro Jahr verfügbar, während die teuersten Exemplare mit über 1 % zu Buche schlagen
- ETF-Kosten können einen großen Unterschied machen, sind jedoch nicht so ausschlaggebend wie die Performance eines Funds
- Eine Kostenreduktion funktioniert nur begrenzt: Sie können andere ETFs auswählen und Brokergebühren sparen
Die vorliegenden Texte dienen dem Marketing und stellen in keiner Weise eine Anlageempfehlung, Anlageberatung oder Grundlage für Anlageentscheidungen dar. Geldanlagen sind mit Risiken verbunden, da der Wert eines Investments sowohl steigen als auch fallen kann. Die historische Wertentwicklung von Investments ist kein Garant für zukünftige Gewinne. Bevor Sie Geld investieren, sollten Sie Ihr persönliches Fachwissen, Erfahrung, finanzielle Situation und Anlageziele prüfen und gegebenenfalls professionelle Anlageberatung aufsuchen.
ETF-Kosten einfach erklärt: Was ist die TER bei ETFs?
Auch an den Finanzmärkten kriegt man nichts geschenkt: Viele Finanzdienstleister erheben von Anlegern, die ihre Produkte nutzen wollen, Gebühren.
Wie hoch diese Kosten ausfallen, ist jedoch sehr unterschiedlich: Für Anlageprodukte wie Investmentfonds werden traditionell mehrere Prozent der Gesamtsumme fällig, während Wertpapiere wie Hochzinsanleihen teilweise gebührenfrei erworben werden können.
ETFs nehmen in Sachen Kosten eine Sonderrolle ein: Bei Anbietern wie Mintos, einigen Brokern und Investment-Apps ist es heute möglich, gebührenfrei diese börsengehandelten Funds zu kaufen! Die ETF-Herausgeber erheben jedoch Gebühren, um die ein Anleger leider nicht herumkommt.
Diese sind nötig, um die Kosten des Herausgebers zu decken. Dazu gehören zum Beispiel:
- Verwaltungskosten
- Lizenzgebühren
- Vertriebskosten
- Gebühren für Banken, die Gelder verwalten
Um es den Anlegern einfach zu machen und größere Transparenz zu schaffen, fasst man all diese Gebühren zusammen: Die TER (für “Total Expense Ratio”) gibt an, welche Kosten ein ETF pro Jahr insgesamt verursacht.
Sie wird als Prozentwert ausgewiesen und bezieht sich auf den Investitionsbetrag. Haben Sie zum Beispiel 1.000 € in einen ETF mit 0,5 % TER angelegt, müssen Sie jährlich 5 € Gebühren zahlen.
Die Herausgeber sind verpflichtet, die TER ihrer ETFs anzugeben. Man findet sie daher problemlos in Produktdatenblättern, auf der Webseite des Anbieters oder beim jeweiligen Broker.
Gut zu wissen: Je mehr aktives Management ein Finanzprodukt bietet (zum Beispiel Fondsmanager, die händisch Titel auswählen), desto höher sind üblicherweise auch die ETF-Kosten. Passive Angebote (ohne händische Auswahl) sind weniger aufwändig und haben daher oft eine niedrigere TER.
Was steckt hinter “internen” und “externen ETF-Kosten”?
Die Gesamtkostenquote TER umfasst alle Gebühren, die innerhalb des ETFs anfallen. Sie werden deshalb auch als interne ETF-Kosten bezeichnet. Jeder Anleger, der in einen ETF investieren will, muss diese Kosten tragen – egal über welchen Broker, in welchem Land oder für welchen Betrag er ETF-Anteile erwirbt.
Im Kontrast dazu stehen die externen Kosten: Sie sind nicht in der TER enthalten und umfassen alle Gebühren, die für den Kauf, Verkauf oder das Halten eines ETFs anfallen können. Dazu gehören:
- Transaktionsgebühren/Brokergebühren (Kosten, die von einer Bank, Broker oder anderem Finanzdienstleister für ein Börsengeschäft erhoben werden)
- Depotführungsgebühren (Kosten für dein Depot. Heute nur noch selten anzutreffen, aber z.B. bei einigen Hausbanken möglich)
- Handelsplatzgebühren (einige Börsen erheben zusätzliche Gebühren, die von manchen Brokern direkt an die Kunden weitergegeben werden)
- Spread (der Unterschied zwischen Kauf- und Verkaufspreis an einer Börse kann beim Handel weitere Kosten verursachen)
Der Vorteil von externen ETF-Kosten: Anleger können die Höhe dieser Gebühren beeinflussen! Durch die Wahl eines passenden Finanzdienstleisters lassen sich zum Beispiel die Transaktionsgebühren reduzieren. Die Wahl eines Handelsplatzes mit niedrigen Gebühren und hoher Liquidität kann den Spread zu Ihren Gunsten verringern.
Sonderfall Swap-Kosten und ETF-Transaktionskosten
Die grundlegende Funktion eines ETFs ist die Nachbildung einer Liste (“Index“) von Wertpapieren wie Aktien, Anleihen oder Rohstoffen. So enthalten zum Beispiel Indizes wie der MSCI World oder S&P 500 jeweils mehrere hundert Aktien!
Diese Listen werden regelmäßig angepasst: Erfüllt ein Wertpapier nicht mehr die Kriterien, wird es entfernt und durch einen anderen Titel ersetzt. Hat sich hingegen die Gewichtung verschoben, wird dies ebenfalls im Index vermerkt. Auch die ETFs, die den jeweiligen Index als Vorlage nutzen, passen sich diesen Veränderungen an.
Diese Veränderungen können jedoch interne Kosten verursachen. Immerhin muss der ETF-Herausgeber nun die Struktur seines Funds umschichten. Die Höhe der Kosten hängt von der Methode ab, mit der ein ETF den Index nachbildet.
Es gibt dabei verschiedene Arten der Nachbildung (Replikation):
- Vollständige physische Replikation: Ein solcher ETF investiert in alle enthaltenen Werte im passenden Verhältnis.
- Optimierte physische Replikation: Solche Funds investieren in eine repräsentative Auswahl von Wertpapieren, um die Wertentwicklung einigermaßen akkurat abzubilden, aber den Aufwand gering zu halten.
- Synthetische Replikation: Hier kommen spezielle Tauschgeschäfte (“Swaps”) zum Einsatz, um die Wertentwicklung ohne ein direktes Investment nachzubilden.
- Hybride Replikation: Eine Kombination aus physischer und synthetischer Replikation, bei der in einige Werte direkt, in andere über Swaps investiert wird.
Je nachdem, welche Form ein ETF nutzt, spricht man bei Anpassungen von Swap-Kosten oder Transaktionskosten. Beide haben jedoch gemeinsam, dass sie von den Anlegern gezahlt werden müssen und nicht in der TER enthalten sind.
Die Höhe dieser zusätzlichen ETF-Kosten kann stark schwanken – je nachdem, wie viele Veränderungen es im Index gibt und wie ein ETF diesen nachbildet. Üblicherweise sind diese Kosten jedoch deutlich niedriger als die TER und erhalten daher meist weniger Beachtung.
Wann zahle ich die ETF-Kosten TER?
Wenn von Gebühren die Rede ist, kommt naturgemäß die Frage auf, wann diese Zahlungen fällig sind und wie sie beglichen werden? Die Antwort ist simpel: kontinuierlich!
- Die Gesamtkostenquote TER und eventuell anfallende Swap- oder Transaktionskosten werden vom Vermögen eines ETFs abgezogen
- Sie verringern dadurch die Rendite des jeweiligen Funds
- Anleger zahlen also in Form einer schlechteren Performance und nicht durch eine einmalige Zahlung
Wenn Sie in ETF investieren, müssen Sie sich also keine Gedanken um eventuelle Rechnungen oder ausreichende Kontodeckung für die ETF-Kosten machen. Der automatische Abzug erleichtert daher den Verwaltungsaufwand für alle Beteiligten.
Die Abzüge werden von Ihrem Broker üblicherweise nicht gesondert ausgewiesen. Ein ETF in Ihrem Portfolio wird also automatisch mit bereits abgezogenen ETF-Kosten angezeigt. Vergleicht man die tatsächliche Performance eines Exchange-Traded Funds mit dem zugrunde liegenden Index, kann es dadurch leichte Abweichungen geben.
TER richtig einschätzen: Was sind hohe, was sind niedrige ETF-Kosten?
Sie haben einen Exchange Traded Funds ins Auge gefasst und wollen einschätzen, ob es sich um ein teures oder günstiges Produkt handelt? Eine genaue, offizielle Einordnung gibt es zwar nicht; unter Anlegern haben sich jedoch ungefähre Richtwerte etabliert.
Bitte beachten Sie, dass es sich dabei nur um eine grobe Einstufung der Gesamtkostenquote handelt, keine Bewertung der jeweiligen ETFs oder Anlageempfehlung. Die Kosten allein lassen keine Rückschlüsse auf die Performance (vergangene oder zukünftige) zu.
Sehr günstig (ca. 0,03 bis 0,09 %)
Liegen die ETF-Kosten unter 0,1 %, spricht man gemeinhin von einem sehr günstigen Titel. In dieser Kategorie findet sich bereits eine große Auswahl bekannter Titel wie MSCI World oder S&P 500 Funds.
Es ist jedoch Vorsicht geboten: Bei einigen Angeboten sind die äußerst niedrigen ETF-Kosten lediglich ein Lockangebot, um neu aufgelegte Funds schnell wachsen zu lassen. Sie sollten sich daher nicht von einer geringen TER verleiten lassen und alle Angebote genau prüfen.
Günstig (ca. 0,1 bis 0,5)
Der größte Anteil entfällt auf ETFs mit Kosten zwischen 0,1 und 0,5 % und bietet dadurch auch eine sehr große Auswahl: Titel aus fast allen Branchen und Regionen sind in diesem TER-Bereich zu finden.
Die Kosten werden üblicherweise als gut vertretbar eingestuft, können aber bereits unangenehme Renditeeinbußen verursachen – insbesondere bei einer schwachen Performance fallen erhöhte Gebühren merklich ins Gewicht.
Teuer (ca. 0,51 bis 0,9)
Nur ein kleiner Teil aller Funds schlägt mit ETF-Kosten von über 0,5 % zu Buche. Diese Kategorie gilt daher als vergleichsweise teuer. Hier findet sich eine hohe Anzahl an “alternativen ETFs”, die besondere Anlagestrategien oder ungewöhnliche Vermögenswerte wie Hedgefonds oder Private Equity abbilden.
Bei solchen Titeln ist nicht nur aufgrund der höheren TER Vorsicht geboten; auch die Komplexität solcher Produkte ist oft vergleichsweise hoch. Sie richten sich damit eher an erfahrene Anleger, die spezielle Anlagestrategien verfolgen.
Sehr teuer (ab ca. 0,91)
In diesem Bereich findet sich überwiegend zwei Arten von Funds:
- Eine kleine Anzahl sehr spezieller “Nischen-ETFs” mit vergleichsweise hohen ETF-Kosten. Auch hier ist besondere Aufmerksamkeit geboten, denn viele der Titel gelten als riskant und/oder verfolgen komplexe Strategien.
- Aktiv gemanagte ETFs, die eine Sonderform darstellen. Hier übernehmen Fondsmanager die Auswahl der Assets (oder sind daran beteiligt), was die vergleichsweise hohen Gebühren erklärt.
Wie stark wirken sich ETF-Kosten wirklich aus?
Die ETF-Kosten können auf den ersten Blick sehr niedrig erscheinen – insbesondere, wenn man die Gebühren von ETFs vs. Fonds vergleicht. Tatsächlich sind die TER in der Regel deutlich niedriger, sollten aber dennoch nicht unterschätzt werden!
Vor allem bei längeren Investments summieren sich die Abzüge aufgrund des Zinseszinseffekts. Er ist eigentlich als positive Kraft bekannt, die Anleger beim Vermögensaufbau unterstützen kann und zum Beispiel in der FIRE-Bewegung eine wichtige Rolle spielt. Leider kann er im Falle von Gebühren auch negativ wirken:
- Der Zinseszinseffekt beschreibt das Phänomen, dass bereits erhaltene und reinvestierte Zinsen selbst wieder neue Zinsen erwirtschaften.
- Über einen längeren Zeitraum kann sich so das Wachstum beschleunigen und das Kapital immer schneller anwachsen
- Umgekehrt summieren sich auch negative Einflüsse wie ETF-Kosten: Bereits abgezogene Gebühren “fehlen” nun und können keine Zinsen (Rendite) mehr erwirtschaften
- Diese Verluste summieren sich ebenfalls über längere Anlagezeiträume
Die Höhe des finanziellen Schadens hängt maßgeblich von drei Faktoren ab:
- Die Höhe der TER: Je mehr ETF-Kosten ein Anleger tragen muss, desto größer sind selbstverständlich auch die Abzüge.
- Der Anlagezeitraum: Je länger in ein gebührenpflichtiges Anlageprodukt investiert wird, desto länger kann der Zinseszinseffekt die Schäden wachsen lassen.
- Die Rendite: Je höher die Rendite, desto mehr Ertrag entgeht einem Anleger durch die Gebühren (wäre das Kapital nicht in ETF-Gebühren geflossen, hätte es Rendite erwirtschaften können).
Die drei Faktoren wirken auf komplexe Weise zusammen. So sorgt eine hohe Rendite über längere Zeiträume auch für vergleichsweise höhere Kosten, ist aber dennoch positiv zu werten. Umgekehrt verursacht eine negative Rendite über denselben Zeitraum hinweg verringerte Kosten, ist jedoch kaum im Interesse eines Anlegers!
Beispiel: Die Wirkung der ETF-Kosten in der Praxis
Um den Effekt der ETF-Kosten und Rendite über längere Zeiträume zu verdeutlichen, wollen wir uns ein einfaches Rechenbeispiel ansehen.
Dazu gehen wir von folgenden Annahmen aus:
Investierter Betrag: 10.000 €
Anlagezeitraum: 10 Jahre
ETF-Kosten: 0,5 %
| Rendite: | 1 % | 5 % |
| Endkapital: | 10.511,40 € | 15.529,69 € |
| Gewinn (Rendite): | 511,40 € | 5.529,69 € |
| Durch ETF-Kosten “verloren”: | 534,82 € | 759,25 € |
Hier zeigt sich deutlich, dass eine höhere Rendite auch für höhere effektive ETF-Kosten sorgt, da einem Anleger mehr Gewinn entgeht.
Auch ein längerer Anlagezeitraum erhöht den Betrag, der einem Anleger auf diese Weise entgeht. Dazu nutzen wir ein weiteres Beispiel mit gleichen Voraussetzungen, aber einer doppelt so langen Laufzeit:
Investierter Betrag: 10.000 €
Anlagezeitraum: 20 Jahre
ETF-Kosten: 0,5 %
| Rendite: | 1 % | 5 % |
| Endkapital: | 11.048,96 € | 24.117,14 € |
| Gewinn (Rendite): | 1.048,96 € | 14.117,14 € |
| Durch ETF-Kosten “verloren”: | 1.152,94 € | 2.415,84 € |
Es lässt sich also festhalten, dass eine Kombination aus hoher Rendite und langer Laufzeit auch für hohe Gebühren sorgt. Der Gewinn übersteigt in einem solchen Szenario die ETF-Kosten jedoch deutlich und kann daher dennoch attraktiv sein.
Die wichtigste Stellschraube zur Vermeidung hoher Kosten ist und bleibt die Höhe der TER. Bei der Auswahl der besten ETF steht aber für Anleger typischerweise die erwartete Rendite im Vordergrund
Wie kann ich die ETF-Kosten senken?
Die internen ETF-Kosten werden vom Herausgeber des Funds festgelegt, sodass Anleger keinen Einfluss auf die Höhe haben. Es gibt jedoch einige Workarounds, mit denen sich die Belastung effektiv reduzieren lässt:
- Andere ETFs wählen
Viele Indizes, wie etwa der MSCI World oder S&P 500, werden von mehreren ETFs abgebildet. Anleger, die in einen MSCI World investieren möchten, haben zum Beispiel einige Dutzend Exchange Traded Funds unterschiedlicher Anbieter zur Auswahl. Die TER reicht dabei von unter 0,1 % bis über 0,5 %.
Die Verwendung eines ETFs mit niedrigerer TER kann sich lohnen, wenn Qualität und Eigenschaften (Replikationsmethode, Ausschüttungsmodell, Fondsgröße …) des günstigeren Funds zu den eigenen Zielen passen.
- Externe Kosten senken
Wenn sich die internen Kosten eines ETFs nicht senken lassen, können Anleger zumindest an anderer Stelle sparen und die externen Kosten reduzieren. Die Wahl eines günstigeren Brokers, gebührenfreien Handelsplatzes mit guten Spreads und ohne Depotgebühren kann einen großen Unterschied machen.
Bei einigen Brokern oder Finanzdienstleistern wie Mintos sind der Handel und die Aufbewahrung sogar gebührenfrei möglich. Insbesondere bei regelmäßigen Transaktionen (zum Beispiel Sparplanausführung) können diese fehlenden Gebühren einen großen Unterschied machen.
- Risiken reduzieren
Eine weitere, indirekte Möglichkeit Ihre Ausgaben zu senken und Rendite zu erhalten könnte das Reduzieren von Risiken sein. Kursverluste oder der Ausfall ganzer Anlageprodukte können zu erheblichen finanziellen Schäden führen und Ihre Gesamtrendite ebenso angreifen wie eine hohe TER!
Durch die Verwendung weniger riskanter Investments oder eines breit gestreuten Portfolios können Sie einige Gefahren verringern. Es ist kein Zufall, dass viele Anlagestrategien eine Diversifikation über verschiedene Anlageklassen (zum Beispiel ETFs, festverzinsliche Anlagen, Geldmarktfonds, Tagesgeldkonten …) empfehlen.
In ETF investieren mit Mintos
Bei Mintos profitieren Sie von einer breiten Auswahl an ETFs mit unterschiedlichen TERs ab einem Mindestinvestment von nur 1 €. Ihnen stehen die branchenführenden Anbieter wie iShares und Vanguard zur Verfügung. Sie haben die Wahl zwischen dem manuellen Kauf und Verkauf einzelner ETFs oder dem automatischen, auf Ihr gewähltes Risiko zugeschnittenen Core-ETF-Portfolio.
Egal, für welche Variante Sie sich entscheiden: Sie investieren in ETFs auf Mintos mit 0 % Provision. Es fallen keine Gebühren für den Kauf, das Halten oder den Verkauf von ETFs auf Mintos an, sodass Ihre externen ETF-Kosten geringer ausfallen können. .
Um Ihr Portfolio noch breiter aufzustellen, bietet Mintos zusätzlich noch weitere Investmentklassen:
- Kreditbesicherte Wertpapiere: Ihr Kapital finanziert Kredite für Privatpersonen und Unternehmen aus Branchen und Regionen Ihrer Wahl. Bereits ab 50 € erhalten Sie Zugang. Kreditbesicherte Wertpapiere sind mit Risiken bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals behaftet.
- Hochzinsanleihen: Anleihen auf Mintos sind schon ab 50 € verfügbar und können zur Diversifikation Ihres Portfolios beitragen. Hochzinsanleihen sind mit Risiken bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals behaftet.
- Smart Cash: Investieren Sie in einen Geldmarktfonds mit Zinsen, die vom aktuellen Leitzins abhängen. Ihr Kapital ist den typischen Geldmarktfonds-Risiken ausgesetzt und fällt nicht unter die gesetzliche Einlagensicherung.
- Immobilieninvestitionen: Eine Geldanlage, die eine monatliche Ausschüttung aus Mieteinnahmen anstrebt. Im Gegensatz zum Kauf einer Immobilie ist der Einstieg bei Mintos schon ab 50 € möglich. Immobilieninvestments sind mit Risiken bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals behaftet.
Zusätzlich profitieren Sie bei Mintos von:
- Zugang zu verschiedenen Anlageklassen an einem Ort
- einfacher Einstieg schon mit kleinen Beträgen ab 50 €
- EU-Regulierte, MiFID II-konforme Plattform, von der lettischen Latvijas Banka überwacht
- Breite Streuung zur Risikoreduzierung möglich
- Ein Sekundärmarkt kann die Chance bieten, Investments vorzeitig zu veräußern wenn ein Käufer verfügbar ist
- Steuerunterstützung durch Steuerberichte
FAQ
Was ist die TER bei einem ETF?
Die Total Expense Ratio TER fasst die wichtigsten Gebühren, die bei einem ETF-Investment anfallen, zusammen. Sie wird in Prozent für ein Jahr angegeben und vom Wert des ETFs abgezogen, wodurch sich seine Performance verringert.
Was ist eine gute TER?
Als günstige/sehr gute TER gelten alle ETF-Kosten unter 0,1 %. Viele Anleger sehen auch ETF-Kosten von bis zu 0,5 % als akzeptabel an, wenn die erhoffte Rendite attraktiv genug ist. Oberhalb von 0,5 % spricht üblicherweise man von einer schlechten/teuren TER.
Was kostet ein ETF?
Die Gebühren für einen ETF werden kontinuierlich vom Fund abgezogen. Ein ETF verursacht also keine direkten Kosten; stattdessen verschlechtert sich seine Performance im Laufe der Zeit etwas.
Welche Kosten sind nicht in der TER enthalten?
Die TER enthält alle internen ETF-Kosten mit Ausnahme der Swap- oder Transferkosten, die anfallen, wenn ein Rebalancing innerhalb des Funds stattfindet. Auch eventuelle Broker- oder Handesplatzgebühren beim Ein- oder Verkauf sind nicht enthalten.
Wann wird die TER abgezogen?
Die TER ist keine Zahlung, die Investoren manuell begleichen müssen. Der Betrag wird stattdessen kontinuierlich in kleinen Schritten vom Fundsvermögen abgezogen. Anleger zahlen also durch eine geringfügig schlechtere Performance des ETFs.
Ist die TER bei ETFs und Fonds gleich?
ETFs haben fast immer eine deutlich niedrigere TER, da sie einen Index passiv nachbilden und keine Finanzexperten brauchen, die Investments auswählen. Bei einem Investmentfonds entscheiden hochbezahlte Fondsmanager, in was investiert wird, sodass höhere TERs entstehen.
Wie stark beeinflussen Gebühren die Rendite?
Wiederkehrende Gebühren müssen nicht nur von der Rendite abgezogen werden; es entsteht auf längere Zeit ein “umgekehrter Zinseszinseffekt”, bei dem sich auch die Verluste durch solche Kosten summieren.