Was sind ETFs? Funktion und Bedeutung einfach erklärt

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ETFs scheinen heute in aller Munde zu sein, doch nicht jeder Investor weiß, was sich hinter der Abkürzung verbirgt oder wie die Anlageklasse funktioniert. In diesem Leitfaden erklären wir auf einfache Weise alles Wichtige zu börsengehandelten Fonds (ETFs) und zeigen Ihnen, wie Mintos einen praktischen Ansatz für Ihre Geldanlage bietet.

 

Das Wichtigste in Kürze

  • ETFs sind börsengehandelte Fonds. Sie enthalten mehrere Aktien, Anleihen oder andere Anlageprodukte. 
  • Wer in einen ETF investiert, ist an allen darin enthaltenen Wertpapieren beteiligt. 
  • Investoren profitieren von steigenden Kursen und erhalten bei einigen ETFs Zinsen oder Dividenden. Sinken die Kurse, sind aber auch Verluste möglich. 
  • Der Handel ist über verschiedene Broker, Banken oder bei Mintos sehr einfach möglich. 

 

Die vorliegenden Texte dienen dem Marketing und stellen in keiner Weise eine Anlageempfehlung, Anlageberatung oder Grundlage für Anlageentscheidungen dar. Geldanlagen sind mit Risiken verbunden, da der Wert eines Investments sowohl steigen als auch fallen kann. Die historische Wertentwicklung von Investments ist kein Garant für zukünftige Gewinne. Bevor Sie Geld investieren, sollten Sie Ihr persönliches Fachwissen, Erfahrung, finanzielle Situation und Anlageziele prüfen und gegebenenfalls professionelle Anlageberatung aufsuchen.

Was ist ein ETF? Exchange Traded Funds erklärt

Die meisten Anlagestrategien sehen vor, in mehrere Finanzprodukte zu investieren. Denn sollte ein Investment an Wert verlieren oder ausfallen, ist der Schaden für das Gesamtportfolio begrenzt. 

Doch an den Börsen der Welt stehen Millionen von unterschiedlichen Aktien, Anleihen, Geldmarktfonds, festverzinslichen Wertpapieren und mehr bereit. Das kann die Auswahl und die Verwaltung eines umfangreichen Portfolios schwierig gestalten! 

ETFs können eine Möglichkeit bieten, mit geringerem Aufwand in zahlreiche börsengehandelte Produkte zu investieren. 

 

  • ETF steht für Exchange Traded Fund, oder zu Deutsch: börsengehandelter Fonds
  • Es handelt sich um ein Paket von mehreren Aktien, Anleihen oder anderen Finanzprodukten, die an Börsen gehandelt werden
  • Wer in einen ETF investiert, erwirbt Anteile an allen enthaltenen Wertpapieren
  • Über Banken, Investment-Apps oder Mintos können Sie in ETFs investieren oder Ihre Anteile wieder verkaufen
  • Der Handel ist während der Börsenöffnungszeiten möglich und bietet daher hohe Flexibilität.

     

ETFs funktionieren grundsätzlich wie andere Wertpapiere an der Börse: Steigt der Kurs, gewinnt unser Investment an Wert und wir können mit Gewinn verkaufen. Bei sinkenden Börsenkursen sind hingegen Verluste möglich. Einige der Fonds bieten auch Dividenden- oder Zinszahlungen (ähnlich Dividendenaktien) und können so ein passives Einkommen erzeugen. 

Noch vor 20 Jahren wusste kaum ein Anleger überhaupt, was ein ETF ist. Heute sind die börsengehandelten Fonds eine der beliebtesten Anlageklassen und nehmen zum Beispiel in der FIRE-Bewegung einen hohen Stellenwert ein. Diese Erfolgsgeschichte ist unter anderem auf die Funktion und die besonderen Vor- und Nachteile der Exchange-Traded-Funds zurückzuführen.

Aufbau börsengehandelter Fonds: Wie funktioniert ein ETF?

Die wohl wichtigste Frage beim Thema ETF ist, was eigentlich jeweils “drin steckt”: Es gibt eine sehr große Auswahl an Exchange Traded Funds mit unterschiedlichem Inhalt. Welche Aktien, Anleihen und Co. genau enthalten sind, wird von einem Index bestimmt. 

Ein Index ist der “Bauplan” eines ETFs. Es handelt sich dabei, einfach ausgedrückt, um eine Liste von Finanzprodukten. 

Bekannte Beispiele für einen Index sind:

  • DAX: Die 40 größten deutschen Börsenunternehmen (nach Marktkapitalisierung) 

  • S&P 500: Die 500 größten US-Börsenunternehmen (nach Marktkapitalisierung)

  • Dow Jones: 30 bedeutende US-Unternehmen, ausgewählt von einer Kommission des Wall Street Journals

Der jeweilige Index wird regelmäßig aktualisiert (Titel, die nicht mehr dazupassen, werden entfernt und neue kommen hinzu). Ein ETF, der den Index nachbildet, erhält dann ebenfalls ein Update und die enthaltenen Finanzprodukte werden entsprechend angepasst. 

Einen Index als Basis zu nutzen hat einen enormen Vorteil, der viel zur Beliebtheit der ETFs beiträgt: Die Kosten bleiben vergleichsweise gering! Die automatisierte Nachbildung eines Index erzeugt nämlich nur geringen Aufwand. 

Das zeigt sich besonders gut im direkten Vergleich ETF vs. Fonds: Bei einem Investmentfonds wählen hochbezahlte Finanzexperten aus, in welche Finanzprodukte investiert wird. Die Kosten dafür tragen die Anleger. Bei einem typischen ETF gibt es hingegen keine Fondsmanager und daher auch keine so hohen Gebühren. 

In den letzten Jahren sind aber auch einige “aktive ETF” hinzugekommen, die versuchen, die Vorteile beider Anlageklassen zu verbinden. Hier wählen Menschen die Finanzprodukte aus, versuchen aber gleichzeitig, die Kosten niedrig zu halten. Der Erfolg dieser Anlageklasse kann stark schwanken; daher ist vor einem Investment eine intensive Prüfung zu empfehlen!

Welche Arten von ETFs gibt es?

Das Angebot an ETF an den Börsen ist gewaltig, sodass wir unmöglich alle vorstellen können. Stattdessen wollen wir die Hauptkategorien aufzeigen und erklären, wie diese funktionieren: 

Aktien-ETFs

Ein Aktien-ETF bildet einen Aktien-Index wie den S&P 500 oder den DAX nach. Je nach Produkt kann aber auch ein kleiner Anteil anderer Vermögenswerte enthalten sein. In der Regel wird eine konkrete Branche, Region oder ein Wirtschaftssektor abgebildet. 

Aktien-ETFs können daher eine Option für Anleger sein, die breit aufgestellt in solchen Bereichen anlegen wollen. Ein Investment ist jedoch mit erheblichen Risiken verbunden, die stark vom gewählten Produkt abhängen! 

 

Anleihen ETFs

Anleihen-ETFs werden auch als „festverzinsliche ETFs“ bezeichnet und legen das Kapital der Anleger überwiegend in Anleihen an. Dazu können nicht nur eher risikoarme Staatsanleihen zählen, sondern auch Produkte wie Hochzinsanleihen, die höhere Risiken mit der Chance auf höhere Renditen vereinen. 

Als Faustregel lässt sich sagen: Die Rendite ist in vielen Fällen niedriger als bei Aktien-ETFs, dafür sind aber auch einige Risiken (zum Beispiel Kurseinbrüche in Krisenzeiten) geringer. 

Auch hier kann es jedoch enorme Abweichungen geben; daher sollten Sie vor einem Investment genau prüfen, ob ein Anleihen-ETF zu Ihnen passt, denn Anleihen-ETF sind keinesfalls frei von Risiken!

 

Rohstoff-ETFs

Rohstoff-ETFs bilden die Wertentwicklung physischer Rohstoffe wie Gold, Öl oder landwirtschaftlicher Erzeugnisse ab. Sie bieten Anlegern einen vereinfachten Zugang zu solchen Sachwerten (im Vergleich zu komplexen Finanzprodukten). 

Einige Investoren nutzen Rohstoffe als Absicherung gegen Inflation, was sie in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheiten attraktiv machen kann. Auch hier bleiben aber zentrale Risiken, wie etwa Verluste bis hin zum Totalverlust, bestehen. 

Einige Rohstoff-ETFs sind genau genommen Aktien-ETFs, die hauptsächlich in Unternehmensaktien aus der entsprechenden Industrie investieren.

 

Devisen-ETFs

Devisen-ETFs ermöglichen es Anlegern, auf Währungsbewegungen zu spekulieren oder sich dagegen abzusichern. Sie setzen in der Regel auf Währungspaare und bieten dadurch eine vergleichsweise einfache Möglichkeit, mit Währungen zu handeln. 

Anleger müssen kein separates Devisenkonto eröffnen, sollten sich aber von der einfachen Verwendung nicht täuschen lassen: Auch hier bleiben die typischen Risiken von ETFs und des Devisenhandels bestehen!

 

Multi-Asset-ETFs

Multi-Asset-ETFs enthalten eine Mischung aus verschiedenen Anlageklassen wie Aktien, Anleihen und Rohstoffen. Sie zielen darauf ab, Anlegern eine breit gestreute All-in-One-Lösung zu bieten – ob dieses hochgesteckte Ziel erreicht wird, hängt vom jeweiligen Produkt ab. 

Wenn Sie in ETF investieren, die mehrere Anlageklassen enthalten, kann sich der Aufbau eines ETF-Portfolios noch weiter vereinfachen. Gleichzeitig kommen aber – neben den typischen ETF-Risiken – auch eigene Nachteile mit hinzu. Daher sollten Sie den Einsatz gut abwägen.

  

Alternative ETFs

Diese Kategorie setzt auf nicht-traditionelle Vermögenswerte wie Hedgefonds oder Private Equity. Alternative ETFs sind daher eine äußerst breite Kategorie. Sie können Diversifizierungsvorteile bieten, da sich einige von ihnen unabhängig vom Aktienmarkt entwickeln. 

Eine solche Diversifikation kann einzelne Risiken Ihres Portfolios verringern. Gleichzeitig kommen solche alternativen Investments aber mit eigenen Gefahren daher, die – je nach Produkt – sehr hoch ausfallen können.

Vor- und Nachteile von ETFs erklärt

Ihre einzigartigen Vor- und Nachteile machen ETFs zu einer besonderen Anlageklasse, die interessante Potenziale, aber auch erhebliche Risiken bieten kann. Bevor Sie sich für ein Investment entscheiden, sollten Sie folgende Besonderheiten kennen: 

 

Vorteil 1: Breite Diversifizierung möglich

Mit einem breit gestreuten Portfolio reduziert sich der Schaden, wenn ein einzelnes Investment eine enttäuschende Rendite oder gar einen Verlust verursacht. ETFs können dabei helfen, eine solche Diversifikation zu erzielen. Es sind immer mehrere Finanzprodukte enthalten – einige Exchange Traded Funds beinhalten sogar Tausende von Aktien! 

Da die börsengehandelten Fonds in der Regel auch einen Schwerpunkt haben (zum Beispiel eine Region oder eine bestimmte Branche), können sie gezielt zur weiteren Diversifikation eingesetzt werden. 

Zudem bietet das umfangreiche Angebot die Möglichkeit, nach persönlichen Kriterien zu investieren. So sind etwa Funds zu den Themen Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit, religiöse Investmentregeln und vieles mehr verfügbar. 

Vorteil 2: Kosteneffizienz

Die Funktionsweise der ETFs kann für niedrigere Kosten sorgen. Die Nachstellung eines Index gelingt mit geringem Aufwand und erfordert keine Fondsmanager, wie es bei klassischen Investmentfonds nötig ist. Im Vergleich von ETFs vs. Fonds können Erstere in der Regel mit einem Bruchteil der Gesamtkosten aufwarten. 

Vor allem bei einer langfristigen Geldanlage von mehreren Jahren oder Jahrzehnten kann dies die Gesamtrendite entscheidend beeinflussen. Weiterhin gibt es für ETFs normalerweise keinen Ausgabeaufschlag. Einige Broker wie Mintos bieten den Handel oder den Einsatz von Sparplänen sogar vollständig kostenlos an. 

Vorteil 3: Liquidität

Exchange Traded Funds sind eine beliebte Anlageklasse, die von zahlreichen Investoren genutzt wird. So entsteht ein aktiver Markt, der eine hohe Liquidität bietet: In der Regel lassen sich ETFs während der Börsenzeiten relativ einfach ein- oder verkaufen. Es kann jedoch bei einzelnen Nischenprodukten zu größeren Abweichungen kommen.  

Vorteil 4: Transparenz

Die Herausgeber geben fast immer sehr offen an, welche Finanzprodukte zu welchem Anteil in ihren ETFs enthalten sind. So können Sie problemlos sehen, welche Vermögenswerte Sie innerhalb des börsengehandelten Indexfonds besitzen, ob ein Produkt für Sie geeignet ist oder ob Anpassungen erforderlich sind. 

Diese Transparenz unterstützt Sie dabei, fundierte Entscheidungen zu treffen, ist aber leider nicht bei allen Anlageklassen üblich. 

 
Vorteil 5: Geringe Komplexität

Im Vergleich zu Investmentfonds oder komplexen Anlageprodukten sind ETFs deutlich einfacher aufgebaut und leichter zu verstehen. Hat man das Grundkonzept, dass ein Index nachgebildet wird, einmal verstanden, sind die Funds sehr klar strukturiert. 

Auch der relativ einfache Handel über Online-Broker, Trading-Apps, Banken oder Mintos kann als einsteigerfreundlich bezeichnet werden. Interessierte Investoren sollten sich von dieser einfachen Verwendung jedoch nicht täuschen lassen: Die Anlageklasse birgt erhebliche Risiken, mit denen Sie sich vorab auseinandersetzen sollten! 

Nachteil 1: Tracking-Errors

Tracking-Errors sind eine Gefahr, die ausschließlich bei indexnachbildenden Anlageformen auftritt: Durch Faktoren wie Verwaltungsgebühren und Handelskosten wird der Index nicht perfekt widergegeben. Dies kann zu einer reduzierten Rendite und einer (vom Index) abweichenden Wertentwicklung führen. 

Ein solcher Tracking-Error lässt sich zum Beispiel durch die Wahl eines Brokers mit möglichst geringen Kosten oder sogar kostenlosem Handel etwas reduzieren. Insgesamt ist der finanzielle Schaden durch dieses Problem meist deutlich geringer als zum Beispiel der Effekt von Kursschwankungen. 

Nachteil 2: Laufende Kosten

Der Herausgeber eines ETFs bietet sein Anlageprodukt nicht kostenlos an und erhebt eine Gebühr, die sich aus verschiedenen Bausteinen zusammensetzen kann. Man bezeichnet diese ETF-Kosten als “TER” oder “Total Expense Ratio”, also die Gesamtkosten, und gibt sie pro Jahr an. 

Obwohl diese Kosten vergleichsweise niedrig ausfallen – nur wenige ETFs schlagen mit mehr als 1 % pro Jahr zu Buche – sollten Sie nicht unter den Tisch fallen! Vor allem langfristig können diese Ausgaben die Gesamtrendite belasten. 

Nachteil 3: Schließungsgefahr

Lohnt sich ein ETF für den Herausgeber nicht (meist wenn auch nach längerer Zeit nicht genügend Anleger investiert haben), kann es zur Schließung kommen. In diesem Fall erhalten Sie Ihr Kapital zurück – allerdings zum aktuellen Kurs des ETFs! Sollte Ihr Investment gerade im Minus stehen, wird dieser Buchverlust für Sie zu einem realen, finanziellen Schaden. 

Nachteil 4: Zweifelhafte Zusatzangebote

Verschiedene Dienstleister wollen sich die Beliebtheit der ETFs zunutze machen und bieten “Indexpolicen”, “ETF-Vermögensverwaltung” und ähnliche Produkte an. Einige von ihnen haben Zusatzgebühren, die den ETF-Kostenvorteil auffressen können und sollten daher vorab genau geprüft werden!

Nachteil 5: Nicht alle ETFs sind sinnvoll

Das Angebot an ETFs ist sehr groß und umfasst leider auch viele hochriskante Nischenprodukte, die zum Beispiel auf ungewöhnliche Strategien oder Randerscheinungen der Finanzmärkte setzen. Der Kauf solcher Funds ist gewohnt einfach und kann dadurch Fehlentscheidungen und übermäßige Risiken im Portfolio begünstigen. 

Nachteil 6: Starke Kursschwankungen

Der wohl größte Nachteil ist die Gefahr massiver Kursschwankungen. Die Preise der Exchange Traded Funds gelten zwar allgemein als weniger volatil im Vergleich zu Aktien, können aber dennoch stark schwanken. 

Insbesondere sog. “Themen-ETF” oder “Nischen-ETF” bergen oft hohe Risiken. Selbst die scheinbar besten ETFs können Verluste erzielen.

Wie fange ich an, in ETFs zu investieren?


Wenn Sie die Vor- und Nachteile von ETFs sorgfältig abgewogen und sich für ein Investment entschieden haben, stehen Ihnen mehrere Wege offen. Da es sich um eine börsengehandelte Anlageklasse handelt, müssen Sie in jedem Fall einen Broker, eine Bank oder einen zertifizierten Finanzdienstleister nutzen. 

Direkt in ETF investieren

Haben Sie einen ETF ins Auge gefasst, können Sie ein direktes Investment bei zahlreichen Anbietern durchführen. Dazu zählen Online-Broker und Investment-Apps, traditionelle Banken oder Finanzdienstleister wie Mintos. 

Es ist ratsam, besonders auf die Transaktionsgebühren der einzelnen Anbieter zu achten, da diese Ihre Rendite empfindlich schmälern können. Je nachdem, welche ETFs gekauft werden sollen, ist auch ein Blick auf das Produktsortiment vorab sinnvoll: Ungewöhnliche Nischenprodukte sind nicht bei allen Brokern verfügbar. 

ETF-Portfolio

Mintos bietet Ihnen neben dem direkten Kauf einzelner ETFs auch ein automatisches Investieren mit dem “Core-ETF-Portfolio”. Es handelt sich um eine sorgfältig ausgewählte Mischung aus Aktien- und Anleihen-ETFs, vollständig verwaltet und steueroptimiert für europäische Investoren. 

Sie können Ihr Risikoniveau vorab festlegen und so die Zusammenstellung beeinflussen. Der eigentliche Investitions- und Verwaltungsprozess wird von Mintos übernommen. Dies kann den Aufwand für Sie reduzieren, bedeutet aber auch weniger Kontrolle über Ihre Investments. 

Ihr Core-ETF-Portfolio wird automatisch angepasst und Erträge werden automatisch wieder angelegt. Weitere Einzahlungen oder Abhebungen sind währenddessen möglich. Es fallen keine Provision und keine Verwaltungsgebühr an. Ihr Kapital ist jedoch den typischen ETF-Risiken, bis hin zum Totalverlust, ausgesetzt.  

In ETF investieren mit Mintos


Bei Mintos profitieren Sie von ETFs mit breiter Diversifizierung und ohne externe Gebühren durch Mintos
1 – und das schon ab 1 €. Dafür stehen Ihnen die branchenführenden Anbieter wie iShares und Vanguard zur Verfügung. Sie haben die Wahl zwischen dem manuellen Kauf und Verkauf einzelner ETFs oder dem automatischen, auf Ihr gewähltes Risiko zugeschnittenen Core-ETF-Portfolio. 

Egal, für welche Variante Sie sich entscheiden: Sie investieren in ETFs auf Mintos mit 0 % Provision. Es fallen keine Gebühren für den Kauf, das Halten oder den Verkauf von ETFs auf Mintos an.¹

Um Ihr Portfolio noch breiter aufzustellen, bietet Mintos zusätzlich noch weitere Investmentklassen: 

  • Kreditbesicherte Wertpapiere: Ihr Kapital finanziert Kredite für Privatpersonen und Unternehmen aus Branchen und Regionen Ihrer Wahl. Bereits ab 50 € erhalten Sie Zugang. Kreditbesicherte Wertpapiere sind mit Risiken bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals behaftet.

  • Hochzinsanleihen: Anleihen auf Mintos sind schon ab 50 € verfügbar und können zur Diversifikation Ihres Portfolios beitragen. Hochzinsanleihen sind mit Risiken bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals behaftet.

  • Smart Cash: Investieren Sie in einen Geldmarktfonds mit Zinsen, die vom aktuellen Leitzins abhängen. Ihr Kapital ist den typischen Geldmarktfonds-Risiken ausgesetzt und fällt nicht unter die gesetzliche Einlagensicherung.

  • Immobilieninvestitionen: Eine Geldanlage, die eine monatliche Ausschüttung aus Mieteinnahmen anstrebt. Im Gegensatz zum Kauf einer Immobilie ist der Einstieg bei Mintos schon ab 50 € möglich. Immobilieninvestments sind mit Risiken bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals behaftet.

Zusätzlich profitieren Sie bei Mintos von: 

  • Zugang zu verschiedenen Anlageklassen an einem Ort
  • einfacher Einstieg schon mit kleinen Beträgen ab 50 €
  • EU-Regulierte, MiFID II-konforme Plattform, von der lettischen Latvijas Banka überwacht
  • Breite Streuung zur Risikoreduzierung möglich
  • Ein Sekundärmarkt kann die Chance bieten, Investments vorzeitig zu veräußern wenn ein Käufer verfügbar ist
  • Steuerunterstützung durch Steuerberichte

Fazit: ETFs erlauben breit gestreute Investments, haben aber auch Risiken

In einem ETF werden mehrere Aktien, Anleihen, Rohstoffe oder andere börsengehandelte Finanzprodukte zusammengefasst. Anleger können sich durch ein Investment an allen enthaltenen Werten gleichzeitig beteiligen. So profitieren sie bei steigenden Kursen und können Gewinne erzielen; fallen die Kurse, drohen allerdings Verluste. 

Was in einem ETF steckt, wird von einem Index bestimmt. Diese Liste von Anlageprodukten legt die Auswahl fest und wird regelmäßig aktualisiert, sodass auch ein Exchange Traded Fund auf dem neuesten Stand bleibt. Dank dieses einfachen, automatischen Aufbaus sind ETFs in der Regel schon mit geringen Gebühren nutzbar. 

Auch die große Auswahl und die guten Diversifikationsmöglichkeiten stellen wichtige Vorteile dar: Investoren können mit einem einzelnen ETF bereits gleichzeitig in mehrere Finanzprodukte investieren – in manchen Fällen sind sogar Tausende von Aktien enthalten! 

Vor dem Einstieg sollten Sie aber unbedingt die möglichen Risiken bedenken: Neben der Gefahr von Verlusten durch fallende Kurse (bis hin zum Totalverlust!) besteht auch eine Schließungsgefahr. Die Gebühren – wenn auch im Vergleich mit anderen Anlageklassen eher gering – müssen ebenfalls bedacht werden. 

Insgesamt bilden ETFs ein Investment mit enormen Auswahlmöglichkeiten, der Chance auf hohe Renditen und ernstzunehmenden Risiken. Sollte Sie dieses Profil ansprechen, ist ein Einstieg relativ einfach möglich: Zahlreiche Banken, Online-Broker, Investment-Apps oder Finanzdienstleister bieten ETFs an. 

Bei Mintos können Sie aus über 1.000 verschiedenen Funds wählen oder die Auswahl dem automatisierten Core-ETF-Portfolio überlassen. Egal, ob Sie sich für einzelne ETFs oder Mintos Core ETF entscheiden: Mintos erhebt keine Gebühren oder Provisionen, sodass nur die unvermeidbaren ETF-Kosten anfallen.

Vor jeder Investitionsentscheidung sollten Sie das jeweilige Basisinformationsblatt (BIB) des Produkts auf Mintos.com lesen.

1 Jeder ETF trägt eine eigene jährliche Gebühr (Total Expense Ratio) des ETF-Anbieters, die im ETF-Preis enthalten ist.