Passives Einkommen: Die besten Wege um 2026 passiv Geld zu verdienen

Focused man working on laptop researching passive income investments

Ein Portfolio, das ganz ohne eigenes Zutun regelmäßige Einnahmen erzielt, ist der Traum vieler Anleger. Bewegungen wie FIRE (Financial Independence, Retire Early – finanzielle Unabhängigkeit und früher Ruhestand) haben das Konzept bekannt gemacht, doch die Grundidee besteht bereits seit Jahrhunderten.

Durch nur die wenigsten Investments sind wirklich passiv, also ganz ohne eigene Arbeit. Wir zeigen, wie sich ein passives Einkommen aufbauen lässt, welche Vorteile und Grenzen die Methode hat und wie Sie noch heute starten können. 

Das Wichtigste in Kürze: 

  • Passives Einkommen beschreibt Investments, die ohne (oder fast ohne) Zutun des Besitzers kontinuierliche Einnahmen erzeugen
  • Kreditbesicherte Wertpapiere, Geldmarktfonds oder festverzinsliche Wertpapiere wie Anleihen sind Möglichkeiten, passives Einkommen zu erzielen. 
  • Das Konzept ist bei Anlegern sehr beliebt, aber nicht ohne Risiko. Probleme wie Kreditausfälle, Inflation oder geringe Liquidität können Ihren Erfolg gefährden
  • Eine Mischung aus mehreren Formen ist ratsam, um Risiken besser zu streuen

Die vorliegenden Texte dienen dem Marketing und stellen in keiner Weise eine Anlageempfehlung, Anlageberatung oder Grundlage für Anlageentscheidungen dar. Geldanlagen sind mit Risiken verbunden, da der Wert eines Investments sowohl steigen als auch fallen kann. Die historische Wertentwicklung von Investments ist kein Garant für zukünftige Gewinne. Bevor Sie Geld investieren, sollten Sie Ihr persönliches Fachwissen, Erfahrung, finanzielle Situation und Anlageziele prüfen und gegebenenfalls professionelle Anlageberatung aufsuchen.

Warum überhaupt ein passives Einkommen aufbauen?


Geld sparen, investieren, Vermögen aufbauen – wohl jeder Mensch möchte gern so viel Kapital besitzen, dass er sich keine Sorgen um die eigenen Finanzen machen muss. Doch die Idee von passiven Einkommen geht noch einen Schritt weiter: Die eigenen Investments sollen bei dieser Anlagestrategie zusätzliche Einnahmen generieren, ohne aufgebraucht zu werden. 

Ob zur Aufbesserung des Gehalts, zur Deckung wiederkehrender Ausgaben oder einfach, um ungenutztes Kapital arbeiten zu lassen – es gibt viele gute Gründe, ein passives Einkommen anzustreben. Doch nicht alle Formen sind wirklich passiv!

Wer zum Beispiel regelmäßig per Hand neue Investments auswählen oder Portfolio-Rebalancing betreiben muss, investiert genau genommen nicht passiv. Auch Immobilienbesitzer, die sich um Reparaturen, Renovierungen und Nebenkostenabrechnungen kümmern, gehen aktiv vor. 

In diesem Leitfaden konzentrieren wir uns daher auf Anlageformen, die wirklich passiv auskommen. Der Investor muss diese nur einmal anlegen und kann sie anschließend ohne weitere Zutun “laufen lassen”. 

So attraktiv die Idee eines passiven Einkommens aus P2P ist, so viele Schwierigkeiten kann es bei der Umsetzung leider auch geben. Zu den typischen Problemen zählen: 

  • Kreditausfälle
  • Gebühren
  • Steuern
  • Inflation
  • Fehlende Geduld


Der Weg zu tatsächlichen Erträgen hängt von vielen Details ab. Im Folgenden beleuchten wir wichtige Zahlen, Erfolgsfaktoren und sich ein Portfolio für passive Erträge aufbauen lässt. 

So funktioniert passives Einkommen: Erträge und Zahlen erklärt

Die häufigste Frage, wenn es um passives Einkommen geht, ist zweifellos: Wie viel werde ich tatsächlich verdienen? Die Antwort hängt vor allem davon ab, welche Anlageinstrumente genutzt werden, welche realen Zinssätze diese bieten und ob die Erträge reinvestiert oder ausgezahlt werden. 

Wir wollen uns zuerst einige Beispielzahlen ansehen: 

 

1. Einmaliges Investment 

Für diese Beispiele gehen wir davon aus, dass ein Anleger einmalig einen Geldbetrag mit dem Ziel anlegt, passives Einkommen zu erzielen. 

Hierbei handelt es sich ausschließlich um theoretische Zahlen zur Illustration, keine Prognosen, Garantien oder Anlageberatung. Die tatsächlichen Ergebnisse hängen in der Realität von vielen Faktoren, wie genutzten Instrumenten, Marktbedingungen, Emittentenrisiko und mehr ab. 

Investiertes Kapital

Bei 4 % Rendite pro Jahr

Bei 7 % Rendite pro Jahr

Bei 10 % Rendite pro Jahr

1.000 €

40 € / Jahr

70 € / Jahr

100 € / Jahr

5.000 €

200 € / Jahr

350 € / Jahr

500 € / Jahr

10.000 €

400 € / Jahr

700 € / Jahr

1.000 € / Jahr

50.000 €

2.000 € / Jahr

3.500 € / Jahr

5.000 € / Jahr


Bitte beachten Sie, dass diese Tabelle reine Bruttowerte abbildet und Einflussfaktoren (Ausfälle, Inflation etc.) ignoriert. 

 

2. Kontinuierliche Investments

In der Praxis nutzen viele Anleger nicht einen großen Geldbetrag, sondern fügen regelmäßig kleinere Beträge hinzu. Zum Beispiel, weil sie Geld sparen konnten, Einnahmen aus Immobilieninvestments erzielen oder einen Nebenjob von Zuhause ausüben. 

Für die folgenden Beispiele nutzen wir daher ein Szenario, bei dem ein Anleger zunächst einen Startbetrag von 1.000 € investiert und anschließend jeden Monat weiteres Kapital einzahlt. Auch die monatlichen Auszahlungen werden in diesem Beispiel wieder reinvestiert. 

Auch hierbei handelt es sich wieder ausschließlich um theoretische Zahlen zur Illustration, keine Prognosen, Garantien oder Anlageberatung. Die tatsächlichen Ergebnisse hängen in der Realität von vielen Faktoren wie genutzten Instrumenten, Marktbedingungen, Emittentenrisiko und mehr ab. 

Monatliche Einzahlungen

Bei 4 % Rendite pro Jahr

Bei 7 % Rendite pro Jahr

Bei 10 % Rendite pro Jahr

10 €

Nach 5 Jahren: 1.884 €, Auszahlung pro Jahr: 75 € 


Nach 10 Jahren: 2.963 €

Auszahlung pro Jahr: 119 € 

Nach 5 Jahren: 2.134 €, Auszahlung pro Jahr: 149 € 


Nach 10 Jahren: 3.741€

Auszahlung pro Jahr: 262 € 

Nach 5 Jahren: 2.420 €, Auszahlung pro Jahr: 242 € 


Nach 10 Jahren: 4.755 €

Auszahlung pro Jahr: 476 € 

50 €

Nach 5 Jahren: 4.536 €, Auszahlung pro Jahr: 227 € 


Nach 10 Jahren: 8.853 €

Auszahlung pro Jahr: 443 € 

Nach 5 Jahren: 4.997 €, Auszahlung pro Jahr: 350 € 


Nach 10 Jahren: 10.664 €

Auszahlung pro Jahr: 746 € 

Nach 5 Jahren: 5.517 €, Auszahlung pro Jahr: 552 € 


Nach 10 Jahren: 12.949 €

Auszahlung pro Jahr: 1.295 € 

100 €

Nach 5 Jahren: 7.851 €, Auszahlung pro Jahr: 314 € 


Nach 10 Jahren: 16.216 €

Auszahlung pro Jahr: 649 € 

Nach 5 Jahren: 8.577 €, Auszahlung pro Jahr: 390 € 


Nach 10 Jahren: 19.318 €

Auszahlung pro Jahr: 1.352 € 

Nach 5 Jahren: 9.389 €, Auszahlung pro Jahr: 939 € 


Nach 10 Jahren: 23.192 €

Auszahlung pro Jahr: 2.319 € 


Bitte beachten Sie, dass diese Tabelle reine Bruttowerte abbildet und Einflussfaktoren (Ausfälle, Inflation etc.) ignoriert.

Passives Einkommen aufbauen: Darauf sollten Sie achten


Bevor wir Ihnen eine Auswahl von Anlageinstrumenten vorstellen, mit denen sich passives Einkommen erzielen lässt, wollen wir die wichtigsten Auswahlkriterien besprechen. Denn nicht alle Formen sind auch für alle Anlegertypen geeignet!

Um das richtige Investment zu finden, sollten Sie verschiedene Faktoren beachten: 

 

Risikobereitschaft 

Höhere Zinsen gehen meist mit höheren Risiken einher. Dazu zählen zum Beispiel Kreditrisiko (Gefahr, dass der Herausgeber einer Anleihe, Kredit oder anderem Anlageprodukt seinen Rückzahlungen nicht nachkommen kann) oder die Möglichkeit, ein Investment nicht jederzeit verkaufen zu können. 

  • Tagesgeldkonten, Geldmarktfonds oder Staatsanleihen stabiler europäischer Volkswirtschaften bieten zum Beispiel eher geringe Renditen, gelten aber im Vergleich zu anderen Investmentklassen als eher sicher. 
  • Hochzinsanleihen (High-Yield-Anleihen), kreditbesicherte Wertpapiere und ähnliche Anlageprodukte bieten in der Regel deutlich höhere Zinssätze, aber auch ein deutlich höheres Risiko. 

 

Der Ertrag eines Anlegers hängt maßgeblich davon ab, welche Risiken er zu tragen bereit ist. Ein Portfolio für passives Einkommen, das ausschließlich aus eher sicheren Investments mit geringer Verzinsung besteht, erzielt auf den ersten Blick vielleicht eine geringere Rendite. 

Das ebenfalls höhere Ausfallrisiko kann diese Ergebnisse aber schnell zurechtstutzen und weniger riskante, geringer verzinste Produkte interessanter werden lassen. Der richtige Mix ist entscheidend – eine Auswahl, die jeder Anleger für sich selbst treffen muss.

 

Kapitalbindung

Rendite und Risiko stehen in direktem Zusammenhang, aber ein weiterer Faktor gehört zum klassischen “Investmentdreieck”: Zeit. Wer längere Zeit auf sein Kapital verzichten kann, erhält dafür in der Regel eine höhere Rendite und/oder geringeres Risiko. 

So ist bietet etwa ein Festgeldkonto mit einer längeren Mindestlaufzeit durchschnittlich höhere Zinsen als ein Tagesgeldkonto, dass jederzeit aufgelöst werden kann. 

Anleger, die Flexibilität wünschen und ihr Investment jederzeit abziehen können wollen, müssen hingegen in einer oder beiden anderen Kategorien Abstriche hinnehmen. 

 

Wiederanlage vs. Auszahlung

Wer ein Portfolio für passives Einkommen aufgebaut hat, darf auf regelmäßige Auszahlungen hoffen. Spätestens mit dem Eintreffen der ersten Zahlung stehen Anleger dann vor der Frage: Reinvestieren oder abziehen? 

Die Antwort hat erhebliche Auswirkungen auf die Wertentwicklung!

 

Reinvestment: Wer Auszahlungen sofort wieder reinvestiert, profitiert vom Zinseszinseffekt. Die bereits erhaltenen Zahlungen erzeugen wieder neue Zinsen, die dann auch wieder Zinsen erzeugen usw. Es kommt zu einem exponentiellen Wachstum des eigenen Vermögens – sofern keine Ausfälle, Verluste etc. dazwischenfunken. 

Die eigentliche Auszahlung, also der Punkt, an dem der Anleger von seinem Vermögen profitiert, wird hierbei auf einen späteren Zeitpunkt verlagert. Sollte es in der Zwischenzeit jedoch zu Ausfällen kommen (auch ein Totalverlust ist bei vielen Investmentformen möglich!), wäre der Aufwand vergebens gewesen und der Investor hätte seine Gewinne nicht nutzen können. 

 

Auszahlung: Werden erhaltene Zinsen ausgezahlt, kann der Anleger sie nach Belieben verwenden. Sie können so zum Beispiel für Lebenshaltungskosten, Genuss-/Luxusgüter oder für andere Investments genutzt werden. So kann etwa eine Geldanlage mit monatlicher Auszahlung für Miete, Mobilfunk, Lebensmittel und mehr zum Einsatz kommen. 

Bei dieser Form profitiert der Anleger direkt von seinen Investments. Selbst im Falle eines späteren Ausfalls (auch Totalausfälle sind möglich) hat er zumindest etwas Einkommen erzielt. Im Gegenzug ist bei dieser Form kein Zinseszinseffekt möglich; das Kapital wächst daher in der Regel langsamer oder gar nicht an. 

 

Zeitraum

Die Dauer, für die Kapital investiert bleiben kann, bestimmt, welche Instrumente zur Verfügung stehen und wie viel Spielraum das Portfolio hat, um sich von Rückschlägen zu erholen.

1 bis 3 Jahre: Beschränkung auf kurzfristige Instrumente. Bei Reinvestition besteht hier weniger Zeit für den Zinseszinseffekt, um seine Wirkung zu entfalten. Ein einzelner Ausfall wiegt schwerer, da weniger Ertragszyklen zur Verfügung stehen, um diesen auszugleichen.

3 bis 7 Jahre: Ein breiteres Spektrum an Laufzeiten ist verfügbar. Mehrere Reinvestitionszyklen ermöglichen es den Erträgen, sich durch den Zinseszinseffekt zu vermehren. Mehr Spielraum, um einen Rückschlag bei einer einzelnen Anlageposition aufzufangen.

Über 7 Jahre: Höchste Flexibilität. Längerfristige Instrumente, ein höheres Potenzial bei den Zinszahlungen und ausreichend Zeit für das übrige Portfolio, um sich von Ausfällen oder Markteinbrüchen zu erholen.

 

Diversifikation

Wer in nur ein einzelnes Anlageinstrument investiert, ist völlig von diesem abhängig. Sollte der Herausgeber seine Zahlungen nicht leisten können, wäre im schlimmsten Fall das gesamte Kapital verloren. 

Durch die Verteilung des Kapitals auf verschiedene Herausgeber, Branchen und Instrumententypen wird diese Abhängigkeit gestreut. Jede Anlageposition trägt nur einen kleineren Teil zum Gesamtertrag bei; ein Ausfall bei einer einzelnen Position schmälert daher den Ertragsstrom, lässt ihn aber nicht vollständig versiegen.

Diversifikation verhindert keine Ausfälle. Sie begrenzt jedoch das Ausmaß des Schadens, den ein einzelner Ausfall für die Gesamterträge eines Portfolios für passives Einkommen verursachen kann. Je mehr solcher Positionen ein Portfolio enthält, desto geringer ist die Abhängigkeit von einem einzelnen Investment.

So bauen Sie ein Portfolio für passives Einkommen auf


Der moderne Finanzmarkt bietet zahlreiche Instrumente, die sich für ein passives Einkommen eignen. Unter der großen Auswahl kann es schwerfallen, das passende Produkt zu finden! 

Bevor Sie Anlageinstrumente auswählen, sollten Sie festlegen, welche Summen Sie investieren möchten, wie lange Sie auf Ihr Kapital verzichten können, welche Erträge das Portfolio erwirtschaften soll und welche Risiken Sie eingehen können. 

Ertragsorientierte Anlagen lassen sich in verschiedene Kategorien einteilen, die jeweils unterschiedliche Ausschüttungsstrukturen und Risikoprofile aufweisen:

 

  • Hochzinsanleihen: Die Zinssätze sind bei dieser Anlageklasse generell recht hoch, da die Herausgeber eine Bonität unterhalb von “Investment-Grade” aufweisen. Im Vergleich zu Investment-Grade-Anleihen ist hier das Ausfallrisiko größer. Mintos bietet ein Hochzinsanleihen-Portfolio mit durchschnittlich 8,96 % Rendite, das vollständig passiv und automatisiert funktioniert. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse.

  • Investment-Grade-Anleihen: Hierzu zählen Anleihen von stabilen Staaten und einigen etablierten Unternehmen. Das Ausfallrisiko wird hier als geringer eingestuft; im Gegenzug erhalten Investoren aber auch niedrigere Zinsen als bei Hochzinsanleihen. Ein passives Investment ist zum Beispiel über Anleihen-ETF möglich, die auslaufende Anleihen automatisch ersetzen. 

  • Dividenden-ETFs und Dividenden-Aktien: Einige Aktienunternehmen schütten Teile Ihrer Gewinne an die Aktionäre aus, für die dadurch ein passives Einkommen entsteht. Sie können über diverse Broker oder bald auch via Mintos in Dividenden-ETFs und -Aktien investieren, sind damit jedoch auch den dazugehörigen Risiken (zum Beispiel sinkende Kurse) ausgesetzt.

  • Kreditbesicherte Wertpapiere: Bei dieser Anlageklasse werden mehrere Kredite finanziert. Im Gegenzug erhalten die Geldgeber Zinsen. Die Renditen sind hier, ebenso wie die Risiken, tendenziell höher und spiegeln das Kreditrisiko der jeweiligen Kreditnehmer wider. 

 

Bei Mintos sind Investments in kreditbesicherte Wertpapiere passiv und automatisiert mit einer Durchschnittsrendite von 10,80 % verfügbar (Stand: Juli 2026. Aktuelle Zahlen sind auf der Kreditproduktseite verfügbar). Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse.

  • Sparkonten, Tagesgeldkonten, Festgeldkonten: Diese variabel oder festverzinslichen Wertpapiere werden von Banken herausgegeben. Sie gelten als besonders risikoarme Option, da sie in der Regel unter die Einlagensicherung der EU fallen. Anleger können hier jedoch keine besonders hohen Zinsen erwarten und müssen sich in der Regel mit dem aktuellen Leitzins oder weniger zufriedengeben. 

  • Geldmarktfonds: Ein Geldmarktfonds ist eine Art von Investmentfonds, der in hochliquide, kurzfristige Wertpapiere investiert. Er kann dadurch marktübliche Zinssätze mit hoher Flexibilität verbinden. Die Anlageklasse gilt als eher sicher, aber Risiken bis hin zum Totalausfall bleiben bestehen. Geldmarktfonds sind bei Mintos und diversen Brokern verfügbar. 

  • Immobilieninvestments: Der Besitz einer Immobilie stellt kein passives Investment dar, da hier verschiedene Aufwände (Verwaltung, Instandhaltung, Abrechnung …) anfallen. Sie können jedoch über Anlageklassen wie REITs oder Mintos-Immobilieninvestments ein passives Einkommen durch Immobilien erzeugen. Risiken und Renditen hängen dabei vom gewählten Anlageprodukt ab.

Risiken bei passiven Investments


Die regelmäßigen Auszahlungen bei passiven Einkommen können dazu verleiten, die Risiken solcher Investments zu unterschätzen. Die Gefahren wirken sich aber direkt auf die Gesamtrendite aus und sind daher von zentraler Bedeutung! 

Wer diese Risiken im Vorfeld kennt, kann realistische Einschätzungen treffen und Überraschungen vermeiden.

 

Ausfallrisiko

Ein besonders unangenehmes Szenario: Der Herausgeber einer Anleihe, Kredit oder anderem Anlageprodukt kann seinen Verpflichtungen zur Zinszahlung oder zur Rückzahlung des Kapitals nicht nachkommen. 

Ein höherer Zinssatz ist meist mit einer ebenso höheren Ausfallwahrscheinlichkeit verbunden. Anleger sollten daher nur hochverzinste Produkte einsetzen, wenn sie auch die dazugehörigen Gefahren tolerieren können. 

Eine Möglichkeit, mit diesen Risiken umzugehen, stellt eine gute Diversifikation dar. Viele Anlagestrategien setzen deshalb auf eine große Anzahl breit gestreuter Investments, um den Schaden durch einzelne Ausfälle zu begrenzen.  

 

Inflationsrisiko

Wenn die Erträge aus einem festverzinslichen Wertpapier nicht mit der Inflation Schritt halten, sinkt die Kaufkraft dieser Einnahmen im Laufe der Zeit. Um herauszufinden, welche reale Rendite Sie erreichen, müssen Sie lediglich die Inflationsrate von Ihrer Nettorendite abziehen. 

Bei niedrigverzinsten Anlageprodukten wie Sparbüchern oder einigen Konten kann die Inflation jede Rendite auffressen und sogar für effektive Verluste sorgen. Auch der Zeitraum ist entscheidend: Über kurze Zeiträume mag dieser Effekt gering erscheinen, doch über mehrere Jahre hinweg summiert er sich zu einem erheblichen Kaufkraftverlust. 

Denn Inflationsverluste steigen ähnlich wie beim Zinseszinseffekt – nur eben mit einem negativen Ergebnis für Anleger. 

Bei variabel verzinsten Anlageprodukten wie etwa Geldmarktfonds werden die Zahlungen an die Marktzinsen angepasst; dies kann dem Inflationsrisiko entgegenwirken, macht die Erträge jedoch weniger planbar.

 

Liquiditätsrisiko

Einige Finanzinstrumente lassen sich vor Fälligkeit nur schwer verkaufen. Benötigt ein Anleger das Kapital früher als geplant, muss er unter Umständen einen Verkaufspreis akzeptieren, der unter dem ursprünglichen Kaufpreis liegt. 

Staatsanleihen und Anleihen-ETFs sind in der Regel liquider. Bei Hochzinsanleihen und durch Kredite besicherten Wertpapieren ist die Größe des Anbieters entscheidend: Kleinere Plattformen haben teilweise nicht genügend Nutzer, um einen schnellen Verkauf via Sekundärmarkt zu gewährleisten. 

 

Zinsrisiko

Ändern sich die Leitzinsen der Zentralbanken, verändert sich auch die relative Attraktivität bestehender Finanzinstrumente. Im Falle von Anleihen macht sich dies auch ganz direkt bemerkbar: Bereits laufende Anleihen verlieren bei steigenden Zinssätzen in der Regel an Wert, da neuere Instrumente möglicherweise höhere Kupons bieten. 

Anleger, die Anleihen bis zur Fälligkeit halten wollen (zum Beispiel, weil sie passive, automatisierte Investments nutzen), können diese vorübergehenden Preisveränderungen weitgehend ignorieren. Denn die Rückzahlung erfolgt zum ursprünglichen Nennwert – sofern der Herausgeber seinen Verpflichtungen nachkommen kann. 

Mehr zu dieser Funktionsweise erfahren Sie auch in unserem Beitrag “Wie funktionieren Anleihen”

Sinkende Zinsen können hingegen die Erträge schmälern, die bei der Wiederanlage erzielt werden. Die Auswirkungen einer Zinsveränderung hängen also stark von der Portfoliozusammensetzung und den Zielen des Anlegers ab.

Passives Einkommen mit Mintos


Mintos ist mit einer breiten Palette von Anlageprodukten auf passives Einkommen spezialisiert. Das Angebot reicht von
Krediten und Anleihen bis hin zu Geldmarktfonds und Immobilien – auf einer einzigen Plattform. Mit niedrigen Einstiegsschwellen, flexiblen Wiederanlageoptionen und transparenten Risikoprofilen hilft Ihnen Mintos dabei, Ihr Ziel von zusätzlichen Cashflow zu erreichen. 

Entdecken Sie eine Vielzahl von Optionen, die auf unterschiedliche Ziele und Risikoprofile zugeschnitten sind:

  • Kreditbesicherte Wertpapiere: Ihr Kapital finanziert Kredite für Privatpersonen und Unternehmen aus Branchen und Regionen Ihrer Wahl. Bereits ab 50 € erhalten Sie Zugang. Kreditbesicherte Wertpapiere sind mit Risiken bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals behaftet.    

  • Hochzinsanleihen: Anleihen auf Mintos sind schon ab 50 € verfügbar und können zur Diversifikation Ihres Portfolios beitragen. Hochzinsanleihen sind mit Risiken bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals behaftet. 

  • Smart Cash: Investieren Sie in einen Geldmarktfonds mit Zinsen, die vom aktuellen Leitzins abhängen. Ihr Kapital ist den typischen Geldmarktfonds-Risiken ausgesetzt und fällt nicht unter die gesetzliche Einlagensicherung. 

  • Immobilieninvestitionen: Eine Geldanlage, die eine monatliche Ausschüttung aus Mieteinnahmen anstrebt. Im Gegensatz zum Kauf einer Immobilie ist der Einstieg bei Mintos schon ab 50 € möglich. Immobilieninvestments sind mit Risiken bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals behaftet.

  • ETFs: Ein Mintos ETF-Portfolio als Ergänzung zu festverzinslichen Produkten. Die ausgewählten ETFs sind bereits ab 50 € zugänglich. Ihr investiertes Kapital ist durch Kursschwankungen Risiken ausgesetzt.

Bitte beachten Sie, dass alle vorgestellten Produkte mit Risiken verbunden sind, die bis zum Verlust Ihres Kapitals reichen. Vor jeder Investitionsentscheidung sollten Sie das jeweilige Basisinformationsblatt (BIB) des Produkts auf Mintos.com lesen.

Fazit: Passives Einkommen als Strategie mit eigenen Vor- und Nachteilen


Ein passives Einkommen liegt vor, wenn wir regelmäßige Zahlungen erhalten, ohne selbst dafür tätig zu werden. Nur wenige Einnahmequellen erfüllen diese Definition vollständig. Einige Investmentformen gehören dazu: 

  • Hochzinsanleihen
  • Investment-Grade-Anleihen
  • Kreditbesicherte Wertpapiere
  • Sparkonten, Tagesgeldkonten, Festgeldkonten
  • Immobilieninvestments (über Investment-Plattformen; Immobilienbesitz ist hingegen nicht völlig passiv)

 

Andere Anlageprodukte, wie etwa Dividendenaktien, können nur bedingt als passives Einkommen gelten, da hier regelmäßige Anpassungen und andere Aufwände anfallen. 

Der zusätzliche Cashflow dieser Anlagestrategie ist sehr attraktiv, da er zum Beispiel für typische Ausgaben des Alltags genutzt werden kann. Auch ein Reinvestment ist möglich und kann dabei helfen, durch den Zinseszinseffekt den Vermögensaufbau zu beschleunigen. 

Anleger sollten jedoch nicht vergessen, dass auch regelmäßig ausschüttende Produkte Risiken haben. Diese hängen vom gewählten Finanzinstrument ab und reichen bis hin zum vollständigen Verlust des investierten Betrags!

Mintos ist auf Investmentformen spezialisiert, die für ein passives Einkommen geeignet sind. Kreditbesicherte Wertpapiere, Hochzinsanleihen, Smart Cash, Immobilieninvestitionen und ETFs bieten unterschiedliche Renditechancen und Risiken. Wer die damit verbundenen Gefahren eingehen möchte, kann diese Anlageprodukte ohne aktives Zutun einsetzen.