Welcher ETF ist der beste?

Ein ETF mit besonders hoher Rendite in der Vergangenheit ist nicht automatisch die beste Wahl für die Zukunft. In diesem Guide erfahren Sie, wie sich ETFs sinnvoll vergleichen lassen, welche ETF-Arten es gibt und worauf Anleger bei der Auswahl achten sollten. 


Das Wichtigste in Kürze:

  • Den einen besten ETF gibt es nicht. Welcher ETF der beste ist, hängt unter anderem vom Anlageziel, der gewünschten Marktabdeckung, der Risikobereitschaft und dem bestehenden Portfolio ab.
  • Eine hohe Rendite in der Vergangenheit ist als alleiniges Auswahlkriterium nicht ausreichend, da sie keine Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung zulässt.
  • Kosten, Handelsgebühren oder die Verfügbarkeit beim Wunschbroker können die Auswahl ebenfalls beeinflussen.
  • Mehr ETFs bedeuten nicht automatisch mehr Diversifikation. Überschneiden sich die enthaltenen Unternehmen, Branchen oder Regionen stark, kann ein zusätzlicher ETF bestehende Positionen lediglich stärker gewichten.



Die vorliegenden Texte dienen dem Marketing und stellen in keiner Weise eine Anlageempfehlung, Anlageberatung oder Grundlage für Anlageentscheidungen dar. Geldanlagen sind mit Risiken verbunden, da der Wert eines Investments sowohl steigen als auch fallen kann. Die historische Wertentwicklung von Investments ist kein Garant für zukünftige Gewinne. Bevor Sie Geld investieren, sollten Sie Ihr persönliches Fachwissen, Erfahrung, finanzielle Situation und Anlageziele prüfen und gegebenenfalls professionelle Anlageberatung aufsuchen. 

Vor jeder Investitionsentscheidung sollten Sie das jeweilige Basisinformationsblatt (BIB) des Produkts auf Mintos.com lesen.

Die wichtigsten Kriterien beim ETF-Vergleich

Ob ein ETF zum eigenen Portfolio passt, lässt sich nicht allein an seiner bisherigen Rendite erkennen. Für einen aussagekräftigen Vergleich sind mehrere Merkmale relevant!

Bei der Suche nach dem besten ETF können sehr unterschiedliche Produkte nebeneinander auftauchen. Ein globaler Aktien-ETF, ein Technologie-ETF oder ein Gold-ETF ermöglichen beispielsweise das Investieren in unterschiedliche Anlageklassen und Märkte. Alle sind mit unterschiedlichen Risiken verbunden und können verschiedene Aufgaben in einem Portfolio erfüllen. Ein direkter Vergleich ist deshalb nur sinnvoll, wenn die folgenden 6 Kriterien zugrunde gelegt werden:

Kriterium

Vergleichspunkte

Marktabdeckung

Referenzindex, Regionen, Branchen und enthaltene Wertpapiere

Indexart

Gewichtungsmethode und Aufnahmekriterien

Kosten

TER, Handelsgebühren, Spreads und Währungsumrechnung

Nachbildung

Physisch oder synthetisch

Fondprofil

Größe, bisherige Laufzeit und Liquidität

Einkommen

Thesaurierend oder ausschüttend

Portfolioausrichtung

Diversifikation, Konzentration und Überschneidungen


Marktabdeckung und Indexart

Ein Kernpunkt beim ETF-Vergleich ist die Frage, worin der Fonds investiert. Zwei globale ETFs können sich deutlich unterscheiden, je nachdem, welchen spezifischen Index sie abbilden und wie stark einzelne Länder oder Branchen darin gewichtet sind. 

Umgekehrt können auch scheinbar unterschiedliche Funds, wie etwa der MSCI World und S&P 500, bei genauer Betrachtung eine starke Überschneidung aufweisen. Vor einem Vergleich von Renditen oder Kosten lohnt sich deshalb ein Blick auf folgende Punkte:

  • Länder und Regionen: Ein als „global“ bezeichneter ETF kann beispielsweise Schwellenländer vollständig ausschließen oder einen großen Teil seines Kapitals in einem einzigen Land halten.

  • Anzahl und Größe der Positionen: Ein breit aufgestellter Fonds kann das Risiko auf mehr Wertpapiere verteilen als ein ETF auf einen engen Index. Dabei bedeutet eine hohe Zahl an Positionen jedoch nicht automatisch, dass diese gleichmäßig gewichtet sind.

  • Branchenverteilung: Der Anteil einzelner Branchen kann sich zwischen Indizes deutlich unterscheiden. Hat beispielsweise der Technologiesektor in einem Index ein hohes Gewicht, hat die Branchenentwicklung auch einen entsprechend starken Einfluss auf den Kurs.

  • Gewichtungsmethode: Bei einem nach Marktkapitalisierung gewichteten Index haben größere Unternehmen mehr Auswirkung auf die Wertentwicklung. Dadurch können wenige sehr große Unternehmen die entsprechende Index-Performance erheblich beeinflussen. Bei einer Gleichgewichtung hingegen wird dieser Einfluss gleichmäßiger verteilt.

  • Währungsrisiko: Investiert ein Anleger aus dem Euroraum beispielsweise in einen ETF mit hohem Anteil an US-Dollar-Anlagen, können neben den Kursbewegungen der Aktien auch Wechselkursveränderungen die Wertentwicklung beeinflussen.

 

Laufende Kosten und Handelsgebühren

Kosten wirken sich direkt auf die Rendite aus. Die Gesamtkostenquote (englisch: Total Expense Ratio, kurz TER) gibt dabei die laufenden jährlichen Kosten eines ETFs als Prozentsatz des Fondsvermögens an. Sie bildet jedoch nicht alle Kosten ab, die anfallen. Diese setzen sich folgendermaßen zusammen:

  • TER: Diese umfasst unter anderem Verwaltungs- und Betriebskosten und wird direkt aus dem Fondsvermögen entnommen.

  • Handelsgebühren: Je nach Anbieter können beim Kauf und Verkauf eines ETFs Gebühren anfallen, was bei Anlegern mit vielen Einzeltransaktionen erheblich zu den Gesamtkosten beitragen kann.

  • Währungsumrechnung: Wird ein ETF in einer anderen Währung gehandelt als der des verwendeten Kontos (zum Beispiel in US-Dollar statt Euro), können zusätzliche Kosten bei jeder Transaktion anfallen.

  • Bid-Ask-Spread: Dies ist die Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufspreis einer Anlage zu einem bestimmten Zeitpunkt. Bei weniger liquiden ETFs kann diese Lücke größer ausfallen. Anleger zahlen in diesem Fall mehr beim Kauf und erhalten weniger beim Verkauf.

  • Depot- oder Plattformgebühren: Je nach Anbieter können zusätzlich zur TER Gebühren für die Verwaltung von Wertpapieren entstehen.

  • Steuern: Je nach Wohnsitz und Ertragsart können unterschiedliche steuerliche Regelungen gelten, welche sich auf die Gesamtrendite auswirken.


Ein ETF mit einer niedrigen TER ist daher nicht automatisch die kostengünstigste Option. Für einen aussagekräftigen Vergleich sollten sowohl die laufenden Gebühren als auch die Kosten des tatsächlichen Kaufs und Verkaufs berücksichtigt werden.


Physische oder synthetische Nachbildung

Die Fondsnachbildung (auch: Fondsreplikation) bestimmt, wie ein ETF versucht, die Entwicklung seines zugrunde liegenden Index nachzuvollziehen:

  • Physische Replikation: Hierbei kauft der ETF die im Index enthaltenen Wertpapiere entweder vollständig oder in einer repräsentativen Auswahl. Anleger sind dadurch indirekt an den tatsächlich vom Fonds gehaltenen Wertpapieren beteiligt.

  • Synthetische Replikation: In diesem Fall muss der ETF die Wertpapiere des Index nicht selbst halten. Stattdessen bildet er seine Entwicklung mithilfe eines Finanzvertrags (sog. Swap) mit einer Gegenpartei ab. So spiegelt der Fonds zwar eine ähnliche Performance wie ein bestimmter Index, kann aber völlig unterschiedliche Wertpapiere enthalten.

 

Beispiel

Ein ETF, der den S&P 500 physisch nachbildet, würde Aktien von Apple, Microsoft, Amazon und anderen im Index enthaltenen Unternehmen halten. Ein synthetischer ETF auf denselben Index könnte dagegen beispielsweise auch europäische Staatsanleihen im Fonds enthalten. 

Gleichzeitig wird über einen Swap mit einer Bank die Wertentwicklung dieser Anleihen gegen die Wertentwicklung des S&P 500 getauscht.

Anleger erhalten damit die gleiche Wertentwicklung wie der Index, allerdings über einen grundlegend anderen Mechanismus.

 

Synthetische ETFs können insbesondere bei Märkten interessant sein, die sich sonst nur schwer oder mit höheren Kosten erschließen lassen. Im Gegenzug besteht das Risiko, dass die Vertragspartei ihre Verpflichtungen beim Swap nicht erfüllt. In diesem Fall kann dies die ETF-Performance beeinträchtigen.

Keine der Replikationsmethoden ist per se besser oder schlechter. Sie haben jeweils eigene Vor- und Nachteile sowie Risiken.

Fondsgröße, Laufzeit und Liquidität

Die Fondsgröße wird anhand des verwalteten Vermögens (englisch: Assets under Management, kurz AUM) gemessen. Größere ETFs weisen tendenziell engere Bid-Ask-Spreads auf. Außerdem kann sich bei einem niedrigeren Fondsvolumen das Risiko einer Schließung oder Zusammenlegung des Fonds erhöhen, selbst wenn der ETF einen bekannten Index abbildet.

Die bisherige Laufzeit eines ETFs liefert Informationen darüber, wie sich Tracking Difference, Spreads und Ausschüttungen in der Vergangenheit entwickelt haben. Ein neu eingeführter ETF kann zwar einen etablierten Index abbilden, liefert aber weniger historische Belege für einen Vergleich.

Die Liquidität beeinflusst, wie schnell und zu welchen Kosten Anleger ETF-Anteile kaufen oder verkaufen können. Dabei spielen sowohl das Handelsvolumen des ETFs selbst als auch die Liquidität der darin enthaltenen Wertpapiere eine Rolle.

Letztlich ist auch die Wertentwicklung in der Vergangenheit unabhängig von Fondsgröße oder Laufzeit kein verlässlicher Indikator für zukünftige Erträge.


Thesaurierende oder ausschüttende ETFs

Die Entscheidung zwischen einem thesaurierenden und einem ausschüttenden ETF ist eine wichtige Frage bei der Auswahl. Einige Aktien in einem Aktien-ETF könnten eine Dividende; bei Anleihen-ETFs fallen regelmäßig Zinsen an. Diese Erträge müssen entsprechend verwendet werden.

Beiden ETF-Arten gehen damit unterschiedlich um. Ihre Wahl beeinflusst, wie sich das Investment dadurch entwickelt und wie Erträge versteuert werden müssen.

ETF-Art

Was passiert mit Erträgen?

Praxisrelevanz

Thesaurierend

Werden automatisch im Fonds wieder angelegt

Keine Barauszahlung. Erträge verbleiben im Fonds und fließen in den Wert der Anteile ein.

Ausschüttend

Werden als Geldbetrag ausgezahlt

Anleger erhalten Ausschüttungen zu festen Terminen.

 

Überschneidungen und Diversifikation im Portfolio

Mehr ETFs im Portfolio bedeuten nicht automatisch eine breitere Diversifikation.

Beispielsweise können ein globaler Aktien-ETF, ein S&P-500-ETF und ein Technologie-ETF viele derselben großen US-Unternehmen enthalten. 

Wer in mehrere solcher ETFs gleichzeitig investiert, kann dadurch deren Gewichtung bereits vorhandener Positionen erhöhen, anstatt das Investment um neue Anlagen zu erweitern. 

Entscheidend ist deshalb nicht die Anzahl von ETFs im Portfolio, sondern wie stark sich die darin enthaltenen Wertpapiere voneinander unterscheiden. 

Ein Vergleich der größten Positionen sowie der Gewichtung von Branchen und Regionalverteilung der einzelnen ETFs kann Überschneidungen sichtbar machen, die anhand der Fondsnamen allein nicht erkennbar sind.

Besten ETF finden: ETF-Arten und ihre wichtigsten Merkmale

Die Suche nach dem besten ETF wird durch die riesige Auswahl nicht einfacher. Es kann daher sinnvoll sein, zunächst eine passende Kategorie auszuwählen und die dazugehörigen Titel zu vergleichen: 

ETF-Art

Schwerpunkt

Vergleichspunkte

Breit gestreute und globale ETFs

Unternehmen aus verschiedenen Branchen oder Regionen

Indexabdeckung, Ländergewichtung, Überschneidungen und TER

Dividenden- und Ertrags-ETFs

Dividendenzahlende Unternehmen oder Anleihen

Auswahlmethode, Ausschüttungszeitpunkt, Schwerpunkt und Gesamtrendite

Gold und Rohstoffe

Gold, Metalle oder Rohstoffkörbe

Physische oder derivative Abbildung, Währung, Kosten und Schwankung

Themen- und Branchen-ETFs

Bestimmte Branchen oder Trends

Themendefinition, Schwerpunkt, Überschneidungen und TER

Staats- und Unternehmensanleihen-ETFs

Staats- oder Unternehmensschulden

Bonität, Laufzeit, Währung und Ertragsverwendung


Breit gestreute und globale ETFs

Breit gestreute ETFs ermöglichen mit einem einzigen Fonds Zugang zu Hunderten oder Tausenden von Unternehmen. Zu den bekannten Referenzindizes zählen der MSCI World, FTSE All-World, STOXX Europe 600 und S&P 500.

Ein S&P-500-ETF bildet große US-Unternehmen ab. Ein MSCI-World-ETF umfasst dagegen große und mittelgroße Unternehmen aus Industrieländern. Trotz seines Namens deckt der MSCI World daher nicht die gesamte Welt ab. Schwellenländer sind nicht enthalten, während US-Unternehmen einen erheblichen Anteil des Index ausmachen können.

Derart breit aufgestellte ETFs mit geringen Gebühren sind bei langfristig orientierten Anlegern beliebt, um die Abhängigkeit von einzelnen Unternehmen oder Branchen zu reduzieren. Eine breite Streuung garantiert jedoch noch keine positiven Ergebnisse!

Dividenden- und Ertrags-ETFs

Dividenden-ETFs wählen Unternehmensaktien anhand ihrer bisherigen Rendite, Dividendenzahlungen, Wachstum oder einer Kombination dieser Kriterien aus.

Hohe Dividendenrenditen bedeuten dabei nicht automatisch, dass es sich um den besten ETF dieser Kategorie handelt. Eine hohe Dividendenrendite kann beispielsweise darauf zurückzuführen sein, dass der Aktienkurs gefallen ist. Gleichzeitig können Unternehmen ihre Dividenden reduzieren oder vollständig aussetzen. Dividendenzahlungen in der Vergangenheit sind daher keine Garantie für zukünftige Ausschüttungen.

Auch Anleihen-ETFs können regelmäßige Erträge liefern. Staats- und Unternehmensanleihen sind mit unterschiedlichen Kreditrisiken verbunden und können unterschiedlich empfindlich auf Veränderungen der Zinssätze reagieren.

Gold- und Rohstoff-ETFs

Gold erwirtschaftet keine Unternehmensgewinne und zahlt weder Dividenden noch Zinsen. Erträge hängen daher von der Entwicklung des Goldpreises und für Anleger aus dem Euroraum auch von Wechselkursbewegungen ab. Zudem wird Gold wegen seiner angenommenen Sicherheitswirkung in Krisenzeiten geschätzt. 

In Europa sind bestimmte Goldprodukte, die neben ETFs an der Börse gelistet werden, rechtlich gesehen Exchange-Traded Commodities (ETCs) und keine UCITS-ETFs. Wer auf der Suche nach dem besten ETF für ein Goldinvestment ist, sollte deshalb die rechtliche Struktur des jeweiligen Produkts prüfen.

Der Goldpreis entwickelt sich oft anders als Aktien und Anleihen, kann aber genauso schnell sinken. Der Wert anderer Rohstoffe kann ebenfalls starken Schwankungen unterliegen.


Themen- und Branchen-ETFs

Themen-ETFs konzentrieren sich auf bestimmte Trends oder Bereiche wie künstliche Intelligenz (KI), erneuerbare Energien oder digitale Infrastruktur.

Zwei ETFs mit KI-Schwerpunkt können dabei sehr unterschiedliche Unternehmensanteile enthalten. Während der eine sich beispielsweise auf Halbleiterhersteller konzentriert, kann ein anderer auch Unternehmen aus den Bereichen Software, Cloud-Infrastruktur und Rechenzentren umfassen. Beim Vergleich lohnt es sich deshalb zu prüfen, wie genau der jeweilige Spezialbereich definiert ist, wie konzentriert der ETF ist, wie stark sich seine Positionen mit breit gestreuten ETFs überschneiden und welche Gebühren anfallen.

Auch bedeutet Wachstum einer Branche nicht automatisch, dass ein entsprechender ETF positive Renditen erzielt. Eine starke Konzentration auf eine einzelne Branche oder ein bestimmtes Thema kann das Risiko gegenüber breit gestreuteren ETFs erhöhen.


Staats- und Unternehmensanleihen-ETFs

Anleihen-ETFs investieren in Schuldverschreibungen von Staaten oder Unternehmen. Anleger auf der Suche nach dem besten Anleihen-ETF haben ein breites Spektrum an Produkten zur Auswahl. 

Zu den wichtigsten Unterscheidungsmerkmalen gehören die Bonität und Laufzeit, da sie maßgeblich die Risiken (insbesondere Kredit- und Zinsrisiko) sowie die mögliche Rendite beeinflussen. 

  • Anleihenherausgeber in einer schlechteren finanziellen Situation sind generell riskanter, aber bieten oft höhere Zinsen. 
  • Je länger die Laufzeit einer Anleihe, desto stärker reagiert sie auf Zinsveränderungen. Steigen die Leitzinsen, sinkt üblicherweise der Kurs einer Anleihe.

 

Wer direkt in Anleihen investiert, kann auf die Rückzahlung des Betrags am Ende der Laufzeit hoffen. Bei Anleihen-ETFs besteht diese Möglichkeit nicht, da auslaufende Wertpapiere durch neue ersetzt werden. Anleger sollten daher die Auswahl des für sie besten Anleihen-ETFs nicht überstürzen.

Wie wähle ich eine passende Investmentplattform?

Wer in ETFs investieren will, hat eine große Auswahl verschiedener Broker, Finanzplattformen und Banken. Vor der Auswahl ist es sinnvoll, die für Sie und Ihre Anlagestrategie wichtigen Kriterien zu bestimmen. Zu den relevanten Faktoren gehören:

  • Auswahl an ETFs
  • Handelsgebühren
  • Gebühren für Währungsumrechnung
  • Mindestanlagebetrag
  • Möglichkeit, Bruchteile von ETF-Anteilen zu kaufen
  • Funktionen für regelmäßige Investments (ETF-Sparplan)
  • Zugang zu weiteren Investmentklassen
  • Regulatorischer Status

Haben Sie den für Sie besten ETF gefunden, wollen Sie natürlich sicherstellen, dass er auch bei Ihrem Wahlanbieter verfügbar ist. Andere Kriterien können nachrangig erscheinen, aber je nach persönlicher Zielsetzung und Vorlieben dennoch wichtig sein. 

So investieren Sie in den besten ETF

Die Suche nach dem besten ETF sollte mit einem bestimmten Anlageziel beginnen. Dazu können langfristiges Wachstum, regelmäßige Erträge, Kapitalanlage in einem bestimmten Markt oder eine breitere Diversifikation gehören.

  • Wer einzelne ETFs selbst auswählt, behält die Kontrolle darüber, welche Fonds ins Portfolio gelangen und wie diese gewichtet werden. Dafür sind jedoch eigene Recherche, eine regelmäßige Überprüfung und gegebenenfalls eine Neugewichtung des Portfolios erforderlich. Dies kann zusätzliche Aufwände und mögliche Fehlerquellen darstellen. 

  • Bei einem gemanagten Portfolio wird die Aufteilung dagegen auf Grundlage des Risikoprofils der Anleger automatisch vorgenommen. Sie haben hier weniger menschliche Fehlerquellen und Aufwände, aber auch weniger Einfluss auf die Auswahl. 


Um den für Sie besten ETF zu finden, ist es sinnvoll, verschiedene Kandidaten mit ähnlichen Anlagezielen zu vergleichen. Eine direkte Gegenüberstellung von Produkten mit unterschiedlicher Ausrichtung (zum Beispiel Anleihen-ETFs vs. Branchen-ETFs) ist hingegen kaum ein sinnvoller Vergleich.

In ETFs investieren mit Mintos

Bei Mintos profitieren Sie von ETFs mit breiter Diversifizierung und null Gebühren – und das schon ab 1 €. Dafür stehen Ihnen die branchenführenden Anbieter wie iShares und Vanguard zur Verfügung. 

Sie haben die Wahl zwischen dem manuellen Kauf und Verkauf einzelner ETFs oder dem automatischen Core-ETFs-Portfolio. Bei diesem erstellen wir ein auf Sie zugeschnittenes Portfolio aus einer handverlesenen Sammlung von ETFs, die für europäische Anleger vorschriftskonform sind. Das Core-ETFs-Portfolio ist bereits ab 50 € zugänglich.”

Egal, für welche Variante Sie sich entscheiden; Sie investieren in ETFs auf Mintos mit 0 % Provision. Es fallen keine Gebühren für den Kauf, das Halten oder den Verkauf von ETFs auf Mintos an¹.

Um Ihr Portfolio noch breiter aufzustellen, bietet Mintos zusätzlich noch weitere Investmentklassen:  

  • Kreditbesicherte Wertpapiere: Ihr Kapital finanziert Kredite für Privatpersonen und Unternehmen aus Branchen und Regionen Ihrer Wahl. Bereits ab 50 € erhalten Sie Zugang. Kreditbesicherte Wertpapiere sind mit Risiken bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals behaftet.  

  

  • Hochzinsanleihen: Anleihen auf Mintos sind schon ab 50 € verfügbar und können zur Diversifikation Ihres Portfolios beitragen. Hochzinsanleihen sind mit Risiken bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals behaftet. 

  • Smart Cash: Investieren Sie in einen Geldmarktfonds mit Zinsen, die vom aktuellen Leitzins abhängen. Ihr Geld wird nur in einen Geldmarktfonds mit geringer Volatilität, hoher Liquidität und dem höchsten Rating investiert. Ihr Kapital ist den typischen Geldmarktfonds-Risiken ausgesetzt und fällt nicht unter die gesetzliche Einlagensicherung. |
  • Immobilieninvestitionen: Eine Geldanlage, die eine monatliche Ausschüttung aus Mieteinnahmen anstrebt. Im Gegensatz zum Kauf einer Immobilie ist der Einstieg bei Mintos schon ab 50 € möglich. Immobilieninvestments sind mit Risiken bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals behaftet.

    ¹ Jeder ETF trägt eine eigene jährliche Gebühr (Total Expense Ratio) des ETF-Anbieters, die im ETF-Preis enthalten ist.

Zusätzlich profitieren Sie bei Mintos von: 

  • Zugang zu verschiedenen Anlageklassen an einem Ort
  • einfacher Einstieg schon mit kleinen Beträgen ab 50 €
  • EU-Regulierte, MiFID II-konforme Plattform, von der lettischen Latvijas Banka überwacht
  • Breite Streuung zur Risikoreduzierung möglich
  • Ein Sekundärmarkt kann die Chance bieten, Investments vorzeitig zu veräußern, wenn ein Käufer verfügbar ist
  • Steuerunterstützung durch Steuerberichte

Fazit: Welcher ETF ist der beste?


Einen pauschal besten ETF gibt es nicht. Entscheidend ist, welcher Fonds zum eigenen Anlageziel, Risikoprofil und einem bestehenden Portfolio passt. Breit gestreute Aktien-ETFs erfüllen beispielsweise eine andere Funktion als Gold- oder Themen-ETFs und sollten deshalb nicht allein anhand der bisherigen Rendite mit diesen verglichen werden.


Bevor Sie verschiedene ETFs miteinander vergleichen, helfen diese vier Fragen zur Einordnung:

  • Welchen Markt bildet der ETF ab? Prüfen Sie, welche Regionen oder Branchen enthalten sind, ob diese in Ihr Portfolio passen und über positive Zukunftsaussichten verfügen.
  • Welche Kosten fallen an? Neben der Gesamtkostenquote TER können je nach Anbieter weitere Kosten entstehen.
  • Wie werden Erträge verwaltet? Ausschüttende ETFs zahlen Erträge aus, thesaurierende ETFs investieren sie automatisch wieder.
  • Wie passt der ETF zu Ihrem Portfolio? Mehrere ETFs können dieselben Unternehmen oder Märkte enthalten und dadurch zu Überschneidungen führen.

 

Bei der Auswahl spielen Marktabdeckung und Indexmethodik, Kosten, Replikationsmethode, Fondsgröße und Liquidität sowie die Ertragsverwendung eine Rolle. Ebenso wichtig ist die Frage, ob sich ein ETF sinnvoll in das bestehende Portfolio einfügt oder lediglich bereits vorhandene Positionen stärker gewichtet. Damit lässt sich besser beurteilen, welches Produkt zu den eigenen Anforderungen passt.

FAQ

Welcher ETF ist der beste?

Das hängt vom Anlageziel ab. Kosten, Marktabdeckung, Risikobereitschaft und ein bestehendes Portfolio können sich stark unterscheiden. Sinnvoll ist deshalb der Vergleich von ETFs mit ähnlichen Anlagezielen.

Auch 2026 gibt es nicht den einen ETF, der für alle Anleger gleichermaßen der beste ist. Statt ausschließlich auf die bisherige Rendite zu achten, können ETFs anhand von Kriterien wie Index und Marktabdeckung, TER, Replikationsmethode, Fondsgröße, Liquidität und Ertragsverwendung verglichen werden.

Für Anleger, die erstmals in ETFs investieren, können breit gestreute ETFs ein möglicher Ausgangspunkt für die Recherche sein. Wichtig ist jedoch immer, zu prüfen, welchen Index der ETF abbildet, welche Märkte enthalten sind, welche Gebühren anfallen und ob das Produkt zum eigenen Risikoprofil passt.

Bei einem thesaurierenden ETF werden Erträge automatisch im Fonds wieder angelegt. Ein ausschüttender ETF zahlt diese Erträge dagegen als Geldbetrag an die Anleger aus. Eine Ausschüttung stellt keine zusätzliche Rendite dar: Nach der Ausschüttung passt sich der Wert der ETF-Anteile entsprechend an.

Eine bestimmte Anzahl an ETFs garantiert keine Diversifikation. Mehrere ETFs können viele der gleichen Unternehmen oder Regionen enthalten. Entscheidend ist deshalb, wie unterschiedlich ihre tatsächlichen Positionen und Gewichtungen sind.

Zu den wichtigsten Vergleichskriterien gehören Marktabdeckung und Indexmethodik, laufende Kosten und Handelskosten, Replikationsmethode, Fondsgröße und Liquidität sowie die Ertragsverwendung. Auch mögliche Überschneidungen mit anderen ETFs im Portfolio sollten berücksichtigt werden.

Das hängt von Faktoren wie Anlageziel, gewünschter Marktabdeckung oder Risikobereitschaft ab. Darüber hinaus können Faktoren wie Kosten oder Fondsgröße eine Rolle spielen.

Oft ist es sinnvoll, zunächst ETFs mit einem ähnlichen Anlageziel gegenüberzustellen. So lassen sich ihre jeweiligen Merkmale besser einordnen.

Bei einer Investmentplattform können unter anderem die ETF-Auswahl, Kauf- und Verkaufsgebühren, Währungsumrechnungskosten und Mindestanlagebeträge sowie Regulation durch Behörden relevant sein. Welche Plattform passend ist, hängt davon ab, welche dieser Kriterien für die eigene Anlagestrategie besonders wichtig sind.