Bevor man Geld anlegt, sollte man erst einmal verstehen, wie das Investment funktioniert und welche Vor- und Nachteile es hat. Aktien sind die wohl bekannteste Anlageklasse, können aber auch einschüchternd und kompliziert wirken.
Mit diesem Guide zeigen wir, dass es auch einfach geht: Wir erklären im Folgenden leicht verständlich, wie Aktien funktionieren, wie man sie nutzen kann und was dabei zu beachten ist.
Das Wesentliche in Kürze
- Was sind Aktien? Anteile an einem Unternehmen. Wer eine Aktie kauft, erwirbt ein Bruchstück der jeweiligen Firma.
- Wie funktionieren Aktien? Aktienpreise basieren auf Angebot und Nachfrage und können schwanken. Steigt der Preis, können Anleger mit Gewinn verkaufen.
- Wie kauft/verkauft man Aktien? Aktien werden an Börsen (Marktplatz für Investments) gehandelt. Privatleute müssen sich zuerst bei einem Broker anmelden, um handeln zu können.
- Sind Aktien gefährlich? Der Wert einer Aktie kann auch sinken und der Verkauf würde dann einen Verlust verursachen. Es besteht also ein Risiko, das man vorher beachten sollte!
Die vorliegenden Texte dienen dem Marketing und stellen in keiner Weise eine Anlageempfehlung, Anlageberatung oder Grundlage für Anlageentscheidungen dar. Geldanlagen sind mit Risiken verbunden, da der Wert eines Investments sowohl steigen als auch fallen kann. Die historische Wertentwicklung von Investments ist kein Garant für zukünftige Gewinne. Bevor Sie Geld investieren, sollten Sie Ihr persönliches Fachwissen, Erfahrung, finanzielle Situation und Anlageziele prüfen und gegebenenfalls professionelle Anlageberatung aufsuchen.
Was sind Aktien? Die einfache Antwort
Die größten Unternehmen der Welt, wie Apple, NVIDIA oder Microsoft, sind mehrere Billionen Euro wert. Sie gehören aber nicht einer einzelnen Person, sondern vielen Tausend Besitzern. Jeder, der eine Aktie eines solchen Unternehmens gekauft hat, besitzt einen Anteil.
Eine Aktie ist also lediglich ein Dokument, das einen Anteil an einem Unternehmen darstellt.
Wer alle Aktien eines Aktienunternehmens aufkauft, besitzt das gesamte Unternehmen. Wer 50 % der Aktien erwirbt, besitzt die Hälfte des Unternehmens, bei 25 % ist es ein Viertel usw. Wer nur eine einzige Aktie kauft, besitzt nur ein winziges Bruchstück der Firma.
Wie viele Aktien es gibt (und damit welchen Anteil am Gesamtunternehmen eine einzelne Aktie repräsentiert), ist in der Unternehmenssatzung verbindlich festgelegt.
Aber warum sollte jemand überhaupt Aktien kaufen wollen? Um von den Erfolgen der jeweiligen Firma zu profitieren!
Das funktioniert bei Aktien so:
- Aktien werden an der Börse gehandelt. Hier treffen sich interessierte Käufer und Verkäufer. Je nachdem, welche Seite stärker vertreten ist, steigen oder fallen die Preise (Angebot und Nachfrage)
- Erfolgreiche Unternehmen, die hohe Gewinne erwirtschaften oder stark wachsen, sind begehrt: Viele Anleger wollen Aktien solcher Firmen kaufen, aber nur wenige Leute verkaufen. Die Nachfrage, und damit der Preis der Aktien, steigen.
- Bei schwachen Geschäftszahlen, schlechten Nachrichten oder zu starker Konkurrenz sinkt die Nachfrage und viele Anleger wollen ihre Aktien lieber verkaufen. Dadurch sinkt der Aktienkurs.
Hat ein Anleger eine Aktie gekauft und der Preis des Wertpapiers steigt im Anschluss, kann er sie für einen höheren Preis wieder verkaufen. Geht der Plan schief, drohen jedoch Verluste: Sinkt der Aktienkurs, würde ein Verkauf weniger Geld einbringen als ursprünglich ausgegeben.
Das Aktienunternehmen kann sogar vollständig pleitegehen. In diesem Fall sinkt der Aktienkurs auf Null, und der gesamte investierte Betrag könnte verloren sein.
Bei manchen Aktien gibt es zudem eine zweite Möglichkeit, Einnahmen zu erzielen: Einige Unternehmen schütten einen Teil ihrer Gewinne an die Aktionäre aus. Wer solche Aktien besitzt, erhält diese Zahlungen als eine Art passives Einkommen.
Auch bei dieser Form gibt es jedoch Risiken, denn diese “Dividenden” sind nicht garantiert. Unternehmen können sie aussetzen oder reduzieren. Zudem können fallende Aktienkurse einen finanziellen Schaden verursachen, der die Einnahmen aus Dividenden übersteigt.
Viele Anlagestrategien nutzen Aktien deshalb als riskante Beimischung: Sie können hohe Gewinne erzielen, doch der Erfolg ist nicht garantiert und auch herbe Verluste sind möglich.
Wie funktionieren Aktien im Detail: Rechte und Pflichten der Aktionäre
Mit dem Besitz einer Aktie erwirbt der Käufer auch zahlreiche Rechte – immerhin gehört ihm nun ein Teil des Unternehmens! Dazu zählen:
- Stimmrecht: Wichtige Entscheidungen des Unternehmens werden demokratisch getroffen. Dazu zählen zum Beispiel die Wahl des Aufsichtsrats oder die Frage, was mit dem Gewinn der Firma geschehen soll. Jede Aktie stellt eine Stimme für ihren Besitzer dar.
- Hauptversammlung: Aktionäre dürfen an diesem Treffen (in der Regel einmal pro Jahr) teilnehmen. Hier erhalten sie Informationen zum Unternehmen, dürfen Fragen stellen und bei Abstimmungen von ihrem Stimmrecht Gebrauch machen.
- Dividende: Die Aktionäre können beschließen, den Unternehmensgewinn ganz oder teilweise an sich selbst auszuschütten – die sogenannte Dividende. Sie wird pro Aktie ausgezahlt, das heißt: Wer mehr Aktien besitzt, erhält auch mehr Dividenden.
- Weitere “Vermögensrechte”: Die Aktionäre besitzen noch weitere Rechte, die im Alltag eine eher untergeordnete Rolle spielen. Dazu zählen zum Beispiel Ansprüche, falls das Unternehmen einmal aufgelöst wird.
Was sind die Pflichten bei Aktien? Beim Wort “Pflicht” schrecken viele interessierte Anleger auf. Tatsächlich sind die Aktionärspflichten aber schnell erklärt und stellen normalerweise keine echte Belastung dar:
- Einlagepflicht: Gekaufte Aktien müssen auch bezahlt werden (das Geld wird zum Grundkapital der Firma hinzugefügt oder “eingelegt”). Da der Broker die Zahlung abwickelt, ist diese Pflicht bereits erfüllt.
- Treuepflicht: Aktionäre müssen sich dem Unternehmen und den anderen Aktionären gegenüber “treu” verhalten und nicht gegen deren Interessen handeln. Für Privatanleger in der Regel nicht von Bedeutung.
- Mitteilungspflicht: Wer 3 % eines Unternehmens oder mehr in Aktien besitzt, muss dies dem Aktienunternehmen und den Finanzaufsichtsbehörden mitteilen. Aufgrund der sehr hohen Summen ist dies nur für sehr vermögende Investoren bedeutsam.
- Sonderpflichten: In einigen besonderen Fällen kann zum Beispiel eine Sperrfrist verhängt werden, während der keine Aktien verkauft werden dürfen.
Gut zu wissen: Privatpersonen, die in Aktien oder ETF investieren, müssen sich um die Rechte und Pflichten von Aktionären keine Sorgen machen. Sie kommen nur äußerst selten mit den Pflichten in Berührung. Die Rechte sind entweder freiwillig oder werden, wie die Dividende, automatisch ausgeführt.
Aus Unternehmenssicht: Wie funktionieren Aktien für Firmen?
Wer Aktien kauft, die an Wert gewinnen oder Dividenden ausschütten, kann damit einen Gewinn erzielen. Das kann diese Anlageklasse trotz der bestehenden Risiken interessant machen. Doch welche Gründe haben die Unternehmen selbst, Aktien herauszugeben bzw. als Aktienunternehmen zu agieren?
- Der Hauptgrund ist ganz klar die Kapitalbeschaffung. Die Aktiengesellschaften verkaufen Wertpapiere und erhalten dafür Kapital, das sie wiederum für Investitionen, Abbau von Schulden und mehr verwenden können.
- Aktienunternehmen haben auch einige strategische Möglichkeiten, die anderen Unternehmen nicht zur Verfügung stehen. So können sie zum Beispiel Aktien neu herausgeben oder zurückkaufen und so recht flexibel auf wirtschaftliche Entwicklungen reagieren.
- Für die Inhaber eines Unternehmens kann die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft ebenfalls Vorteile haben. Sie können nun Anteile abstoßen und sich so ausbezahlen lassen oder ihren Besitz einfacher übertragen.
- Sogar die Mitarbeiter profitieren in einigen Fällen: Viele Aktienunternehmen entlohnen ihre Mitarbeiter – anteilig oder zusätzlich zum Gehalt – mit Wertpapieren und beteiligen sie so am Erfolg der Firma.
Meist stehen hinter der Entscheidung, eine Aktiengesellschaft zu gründen, mehrere dieser Gründe gleichzeitig.
So entsteht der Aktienkurs
Für Anleger, die in Aktien investieren wollen, ist der Kurs von zentraler Bedeutung: Der Aktienkurs entscheidet, ob es Gewinne gibt oder Verluste drohen. Er entsteht an den Börsen durch Angebot und Nachfrage unter den Händlern (Privatanlegern und institutionellen Investoren).
Die Unternehmen selbst haben keinen direkten Einfluss auf den Preis ihrer Aktien.
Sie können zwar die Menge an verfügbaren Wertpapieren ändern (neue Aktien herausgeben oder alte zurückkaufen, Aktien in mehrere neue Wertpapiere aufspalten (Split) oder wieder vereinen…) und so auf die Kurse einwirken; solche Maßnahmen müssen jedoch langfristig geplant werden (die Aktionäre müssen zustimmen) und ihr Effekt ist nicht immer vorhersehbar oder zuverlässig.
Der Aktienkurs setzt sich also aus der Anzahl von Käufern und Verkäufern an den Börsen zusammen.
Werden mehr Wertpapiere nachgefragt als angeboten, steigt der Preis. Umgekehrt kommt es zu sinkenden Kursen, wenn das Angebot höher ist als die Nachfrage.
Die Entscheidung, eine Aktie zu kaufen oder verkaufen, wird wiederum von vielen unterschiedlichen Faktoren beeinflusst:
- Die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung (z.B. veröffentlichte Geschäftszahlen, Produktankündigungen und vieles mehr)
- Der erwarteten zukünftigen Entwicklung
- Erfolgen, Misserfolgen oder erwartete Entwicklungen der Konkurrenten
- Die allgemeine Wirtschaftslage und die Situation der jeweiligen Branche
- Politische Entscheidungen
- Marketingkampagnen der Firmen
- Krisen oder Höhenflüge an den Börsen (die Stimmung der Marktteilnehmer kann auch Unternehmen erfassen, bei denen es eigentlich keine Veränderungen gibt)
- Aktuelle Trends und Ereignisse
- Aussagen von Analysten, bekannten Investoren oder berühmten Persönlichkeiten
- Und vieles mehr
Die Vielzahl der Einflussfaktoren macht es sehr schwer, die Kursentwicklung von Aktien vorherzusagen. Selbst erfahrene Investoren können sich nie völlig sicher sein, welche Aktien sie kaufen sollen und Misserfolge gehören an den Börsen dazu.
Wie funktionieren Aktien-ETFs?
Aktien sind riskante Investments, deren Wert sich auch negativ entwickeln kann. Sogar ein vollständiger Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich, wenn das Unternehmen insolvent wird. Eine Möglichkeit, den Schaden durch solche Fehlschläge zu begrenzen, ist Diversifikation.
Wer breit gestreut in die Aktien mehrerer Unternehmen anlegt, verliert im Falle eines sinkenden Kurses oder eines Totalausfalls bei einer der Firmen nur einen kleinen Teil seines Investments.
Aktien-ETFs können eine einfache Möglichkeit bieten, eine solche Diversifikation zu erzielen:
- Ein ETF ist ein Paket aus Aktien, Anleihen und anderen Wertpapieren
- Aktien-ETFs enthalten ausschließlich Aktien verschiedener Unternehmen. Je nach gewähltem ETF mehrere hundert Wertpapiere!
- Der Inhalt wird automatisch, anhand vorgefertigter Listen, zusammengestellt und regelmäßig aktualisiert
- Wer in ETF investiert, erwirbt einen Anteil an allen enthaltenen Aktien
- Kursveränderungen funktionieren ebenso wie bei Aktien und können Gewinne, aber auch Verluste erzeugen
- Es steht eine breite Auswahl an ETFs mit regionalen, branchenspezifischen und vielen weiteren Schwerpunkten zur Verfügung
Anleger profitieren bei ETFs von einer breiteren Streuung, müssen im Gegenzug aber auch Nachteile in Kauf nehmen. So fallen bei Investments zum Beispiel ETF-Kosten an, die zwar – im Vergleich zu anderen Anlageklassen wie Fonds – eher gering ausfallen, aber die Rendite dennoch schmälern können.
Zudem bleiben viele Risiken von Aktien auch bei ETFs bestehen: So, wie Anleger genau überlegen sollten, welche Aktien sie kaufen, muss auch die ETF-Auswahl gut durchdacht sein. Nicht alle Titel sind sinnvoll oder für die jeweilige Anlagestrategie geeignet. Auch die Risiken schwanken erheblich von Produkt zu Produkt.
Wie kauft man Aktien?
Die Börsen sind streng regulierte Handelsplätze, zu denen nur zugelassene Marktteilnehmer wie Broker Zugang haben. Diese Broker nehmen die Kauf- und Verkaufsanfragen von Privatpersonen an und führen sie an den Börsen aus. Wenn Sie in Aktien investieren wollen, müssen Sie sich also an einen solchen Broker wenden.
Glücklicherweise steht heute eine Vielzahl solcher Anbieter zur Verfügung. Der Handel ist dadurch bequem von zu Hause aus möglich. Leider kann dieser einfache Zugang aber auch dazu verleiten, die erheblichen Gefahren von Aktieninvestments zu unterschätzen!
Die Broker lassen sich grundsätzlich in zwei Arten unterteilen:
- Banken, die Brokerdienstleistungen anbieten. Hierzu zählen zum Beispiel die klassischen Hausbanken. Sie bieten oft einen etwas besseren Service und haben Filialen, die man persönlich aufsuchen kann. Im Gegenzug sind die Gebühren für den Aktienhandel hier vergleichsweise hoch.
- Neobroker und Onlinebroker. Onlinebroker verfügen nicht über physische Filialen und sind ausschließlich online erreichbar. Ihr Service gilt als reduziert, aber ihre Kosten sind dafür gemeinhin deutlich niedriger als bei traditionellen Banken. Neobroker treiben dieses Konzept noch auf die Spitze und bieten meist nur ein absolutes Minimum an Service zu sehr niedrigen Preisen.
Aktien kaufen mit Mintos
Bei Mintos können Sie in ETFs investieren und so mit breiter Diversifizierung Aktien nutzen – und das schon ab 1 € und ganz ohne externe Gebühren durch Mintos¹. Es fallen nur die ETF-Kosten (TER) des Herausgebers an. Dafür stehen Ihnen die branchenführenden Anbieter wie iShares und Vanguard zur Verfügung. Sie haben die Wahl zwischen dem manuellen Kauf und Verkauf einzelner ETFs oder dem automatischen, auf Ihr gewähltes Risiko zugeschnittenen Core-ETF-Portfolio.
Egal, für welche Variante Sie sich entscheiden: Sie investieren in ETFs auf Mintos mit 0 % Provision. Es fallen keine Gebühren für den Kauf, das Halten oder den Verkauf von ETFs auf Mintos an1.
Um Ihr Portfolio noch breiter aufzustellen, bietet Mintos zusätzlich noch weitere Investmentklassen:
- Kreditbesicherte Wertpapiere: Ihr Kapital finanziert Kredite für Privatpersonen und Unternehmen aus Branchen und Regionen Ihrer Wahl. Bereits ab 50 € erhalten Sie Zugang. Kreditbesicherte Wertpapiere sind mit Risiken bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals behaftet.
- Hochzinsanleihen: Anleihen auf Mintos sind schon ab 50 € verfügbar und können zur Diversifikation Ihres Portfolios beitragen. Hochzinsanleihen sind mit Risiken bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals behaftet.
- Smart Cash: Investieren Sie in einen Geldmarktfonds mit Zinsen, die vom aktuellen Leitzins abhängen. Ihr Kapital ist den typischen Geldmarktfonds-Risiken ausgesetzt und fällt nicht unter die gesetzliche Einlagensicherung.
- Immobilieninvestitionen: Eine Geldanlage, die eine monatliche Ausschüttung aus Mieteinnahmen anstrebt. Im Gegensatz zum Kauf einer Immobilie ist der Einstieg bei Mintos schon ab 50 € möglich. Immobilieninvestments sind mit Risiken bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals behaftet.
Zusätzlich profitieren Sie bei Mintos von:
- Zugang zu verschiedenen Anlageklassen an einem Ort
- einfacher Einstieg schon mit kleinen Beträgen ab 50 €
- EU-Regulierte, MiFID II-konforme Plattform, von der lettischen Latvijas Banka überwacht
- Breite Streuung zur Risikoreduzierung möglich
- Ein Sekundärmarkt kann die Chance bieten, Investments vorzeitig zu veräußern wenn ein Käufer verfügbar ist
- Steuerunterstützung durch Steuerberichte
¹ Jeder ETF trägt eine eigene jährliche Gebühr (Total Expense Ratio) des ETF-Anbieters, die im ETF-Preis enthalten ist.
Fazit: Aktien funktionieren als riskante, aber potenziell lukrative Geldanlage
Aktien sind Wertpapiere, die einen Anteil eines Unternehmens repräsentieren. Wer eine Aktie kauft, erwirbt damit einen winzigen Anteil an der jeweiligen Firma. Mit diesem Besitz gehen einige Rechte und Pflichten einher.
Besonders interessant ist jedoch der Aktienkurs: Die Wertpapiere werden an Börsen gehandelt. Je nachdem, wie groß Angebot und Nachfrage sind, kann ihr Preis steigen oder fallen. Aktienbesitzer können bei steigenden Kursen mit Gewinn verkaufen. Sinken die Kurse hingegen, wäre ein Verkauf nur mit Verlusten möglich.
Einige Aktien bieten zudem eine Gewinnausschüttung (“Dividende”). Sie kann für ein passives Einkommen sorgen, ist aber leider nicht garantiert! Anleger müssen aufgrund verschiedener Risiken (Verluste bis hin zum Totalausfall, Wegfall der Dividende …) sehr genau auswählen, welche Aktien sie kaufen.
Eine breite Streuung über verschiedene Wertpapiere kann einzelne Gefahren etwas reduzieren. ETFs, die ein Investment in viele Aktien gleichzeitig erlauben, können für eine solche Diversifikation sorgen.
Um in Aktien zu investieren, müssen Sie die Dienste eines Brokers nutzen. Nur so erhalten Sie Zugang zu den Börsen. ETF-Investments sind auch ohne zusätzliche Gebühren über Mintos möglich¹ . Hier haben Sie die Wahl zwischen einem automatischen, auf Ihr gewähltes Risiko zugeschnittenen Core-ETF-Portfolio und einem manuellen Kauf.
¹ Jeder ETF trägt eine eigene jährliche Gebühr (Total Expense Ratio) des ETF-Anbieters, die im ETF-Preis enthalten ist.
FAQ
Was sind Aktien einfach erklärt?
Aktien sind Unternehmensanteile. Wer eine Aktie kauft, erwirbt damit einen Teil des jeweiligen Unternehmens. Entwickelt sich das Unternehmen gut, steigt die Nachfrage und damit der Preis der Aktien – Sie können mit Gewinn verkaufen! Umgekehrt kann es aber auch zu Verlusten kommen.
Kann ich mit 100 Euro Aktien kaufen?
Sie können schon ab 1 Euro in Aktien investieren. Sollte eine Aktie mehr kosten, als Sie zur Verfügung haben, können Sie ein Aktienbruchstück erwerben. Sie profitieren dann ebenfalls bei Kurssteigerungen (oder verlieren bei Kursrückgängen), haben jedoch nicht die Rechte und Pflichten eines Aktionärs.
Kann man mit Aktien Geld verdienen?
Grundsätzlich ist es möglich, durch Aktien Gewinne zu erzielen und Geld zu verdienen. Es kann jedoch ebenso zu Verlusten bis hin zum völligen Ausfall des investierten Kapitals kommen. Aktien sollten daher am besten als Teil einer breiteren Anlagestrategie zum Einsatz kommen.
Was ist der Unterschied zwischen Aktien und ETFs?
Aktien sind Unternehmensanteile. Käufer erwerben damit winzige Anteile an einem Unternehmen. ETFs sind Pakete aus mehreren Aktien (oder anderen Wertpapieren) und erlauben es Anlegern, in mehrere Aktienunternehmen gleichzeitig zu investieren.