ETF-Sparplan erklärt: So finden Sie den besten ETF-Sparplan

Mann gießt Pflanzen auf dem Balkon – ETF-Sparplan als regelmäßige Routine

Automatisierte Investments wie ETF-Sparpläne erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, insbesondere für den langfristigen Vermögensaufbau. Grund genug für uns, das Konzept ETF-Sparplan und seine Funktion zu erklären und Ihnen zu zeigen, wie Sie den besten ETF-Sparplan für Ihre Bedürfnisse finden!

Das Wichtigste in Kürze: 

  • Ein ETF-Sparplan ist ein automatischer Einkauf zu einem wiederkehrenden Zeitpunkt (zum Beispiel einmal im Monat)
  • Anleger können auswählen, in welchen ETF sie investieren wollen und wie hoch der Betrag sein soll
  • Solche regelmäßigen Investments können dabei helfen, einen besseren durchschnittlichen Einkaufspreis zu erzielen
  • Obwohl ein ETF-Sparplan einige Vorteile bietet, bleiben die typischen Risiken von ETFs (z.B. Verluste bis hin zum Totalausfall) bestehen
  • Wir zeigen, wie auch Anfänger den für sie besten ETF-Sparplan auswählen und mit dem Investment beginnen können.

 

Die vorliegenden Texte dienen dem Marketing und stellen in keiner Weise eine Anlageempfehlung, Anlageberatung oder Grundlage für Anlageentscheidungen dar. Geldanlagen sind mit Risiken verbunden, da der Wert eines Investments sowohl steigen als auch fallen kann. Die historische Wertentwicklung von Investments ist kein Garant für zukünftige Gewinne. Bevor Sie Geld investieren, sollten Sie Ihr persönliches Fachwissen, Erfahrung, finanzielle Situation und Anlageziele prüfen und gegebenenfalls professionelle Anlageberatung aufsuchen.

Was ist ein ETF-Sparplan? Die einfache Antwort


Die Idee hinter einem ETF-Sparplan ist schnell erklärt: Kontinuierlich und in kleinen Schritten ein eigenes Vermögen aufbauen. Anleger wollen dabei nicht einmal einen größeren Betrag
in ETF investieren, sondern setzen auf automatische Einkäufe in regelmäßigen Abständen.

Ein typischer ETF-Sparplan könnte zum Beispiel so aussehen: 

  • Immer am ersten Tag eines Monats werden 50 € in einen All-World-ETF investiert. 


Oder

  • Am 15. eines jeden Monats fließen jeweils 20 € in einen MSCI World und S&P 500-ETF und zusätzlich 50 € alle drei Monate in einen Emerging-Markets-ETF.  


Die Kombinationsmöglichkeiten sind nahezu unbegrenzt und werden nur vom Angebot des jeweiligen Brokers eingeschränkt. Denn Anleger müssen heute nicht selbst einen Kalendereintrag auswählen und händisch die Einkäufe ausführen: ETF-Sparpläne werden von den Finanzdienstleistern als automatische und oft kostengünstige Leistung angeboten. 
ETF-Sparpläne haben seit ihrer Einführung (in Deutschland sind sie seit 2010 verfügbar) viele Fans gefunden: In Europa wurden 2025 mehr als 15 Millionen Sparpläne pro Monat ausgeführt (1)!

Obwohl ein solcher ETF-Sparplan einige Vorteile für Anleger bieten kann, dürfen auch die Risiken nicht vergessen werden: Die Funktion von ETFs bleibt grundsätzlich unverändert, egal, ob sie direkt (Einmalkauf) oder in kleinen Schritten (ETF-Sparplan) erworben werden!

Die Preise eines Exchange-Traded-Funds können auch fallen und so für Verluste sorgen. Zudem fallen zusätzliche ETF-Kosten an. Im direkten Kostenvergleich ETF vs. Fonds schneiden diese zwar generell gut ab; dennoch reduzieren sie die effektive Rendite.

Lohnt sich ein ETF-Sparplan? Vor- und Nachteile erklärt


ETF-Sparpläne erfreuen sich großer Beliebtheit und verzeichnen starken Zulauf unter Privatanlegern. Wir wollen jedoch ganz ohne Hype ein möglichst faires und objektives Bild vermitteln und haben deshalb die wichtigsten Vor- und Nachteile gegenübergestellt. So können Sie selbst entscheiden, ob Sie mit einem Sparplan
in ETF investieren wollen. 

 

Vorteil 1: Cost-Average-Effekt

Ein Sparplan wird immer mit demselben Eurobetrag (oder in einer anderen Währung) ausgeführt. Die Kurse von ETFs, Aktien und anderen börsengehandelten Produkten schwanken jedoch. Die Menge an ETF-Anteilen, die durch einen ETF-Sparplan erworben wird, kann daher bei jeder Ausführung ebenfalls schwanken. 

Dies kann den Anlegern zugutekommen: Bewegen sich die Kurse auf und ab, erzielen Sparplan-Nutzer oft einen guten Durchschnittspreis. Denn bei niedrigen Kursen erwerben sie mehr Anteile, bei höheren Kursen weniger. Man spricht hierbei vom “Cost-Average-Effekt”. 

 

Vorteil 2: Automatisierung und Struktur

Geld zu sparen und zu investieren benötigt viel Willensstärke. Ein ETF-Sparplan kann dabei helfen, den Vermögensaufbau strukturiert und automatisch zu gestalten. Anleger kommen nicht in Versuchung, das eingeplante Geld an anderer Stelle zu verwenden, da es automatisch in den gewählten ETF fließt. 

 

Vorteil 3: Günstige Gebühren

Bei vielen Brokern sind ETF-Sparpläne besonders günstig oder sogar gebührenfrei verfügbar. Grund dafür ist unter anderem die Tatsache, dass die vorhersehbaren Transaktionen für die Anbieter automatisierbar sind und weniger Verwaltungsaufwand bedeuten. 

Es kann dadurch zu bizarren Situationen kommen: Bei einigen Brokern ist es günstiger, einen ETF-Sparplan anzulegen (und ggf. nach der ersten Ausführung wieder zu löschen) als den gleichen Betrag als Einmalkauf in einen ETF zu investieren. 

 

Vorteil 4: Große Auswahl

Nicht alle ETFs sind bei allen Anbietern auch als Sparplan verfügbar. Doch die Auswahl an sparplanfähigen Titeln ist in den letzten Jahren rasant gewachsen. Heute steht Anlegern eine Vielzahl von Funds zur Verfügung, die viele Anlagestrategien problemlos abdecken können. 

 

Neben diesen Vorteilen sind aber auch die verschiedenen Nachteile zu bedenken. Denn ETF-Sparpläne sind keine perfekten, fehlerfreien Anlagevehikel und sollten immer mit der nötigen Vorsicht zum Einsatz kommen: 


Nachteil 1: Auch ein ETF-Sparplan ist letztlich “nur” ein ETF

Ein ETF-Sparplan ist lediglich ein strukturiertes und automatisches Investment in einen ETF. Die typischen Risiken der Exchange-Traded-Funds bleiben also bestehen. Anleger sollten sich vorab über die Gefahren, insbesondere die Möglichkeit von Kursverlusten, den zusätzlichen ETF-Kosten, Trackingfehlern, Schließungsgefahr und mehr informieren.  

 

Nachteil 2: Einmalinvestments sind fast immer effektiver

Wer einen größeren Geldbetrag zur Verfügung hat, erzielt mit einem Einmalinvestment fast immer ein besseres Ergebnis als mit einem gestaffelten Einkauf (Sparplan). Zu diesem Ergebnis kommen verschiedene Untersuchungen (2). 

Der Grund: An den Börsen ging es – langfristig betrachtet – stets bergauf. Wer sein Kapital Stück für Stück mit einem Sparplan investiert, benötigt dafür mehr Zeit und verpasst so mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Teil dieser Aufwärtsbewegung und profitiert nicht mit seinem gesamten Kapital.

Dieser Effekt verstärkt sich noch bei Investments wie Dividenden-ETFs, festverzinslichen Wertpapieren und anderen Anlageklassen, die ein passives Einkommen generieren. Denn wer sein verfügbares Kapital nur schrittweise investiert, verpasst auch diese möglichen Einnahmen in der Zwischenzeit. 

Der Effekt lässt sich anhand historischer Daten klar belegen. Die steigenden Preise der Vergangenheit sind aber keine Garantie für die Zukunft.

Gut zu wissen: Der Performancevergleich zwischen Einmalinvestment und ETF-Sparplan ist relativ eindeutig, jedoch für viele Anleger nicht relevant. Die meisten Personen müssen nämlich monatlich Geld sparen, um zu investieren, und haben nicht einfach große Beträge zur Verfügung. In diesem Fall kann ein Sparplan ein sinnvolles Investment darstellen.

Nachteil 3: Wette auf langfristige Entwicklung

ETF-Sparpläne sind auf ein langfristiges Investment spezialisiert. Bei sehr langen Anlagezeiträumen können sie ihre Vorteile voll ausspielen und die Chance auf starkes Wachstum bieten. 

Leider wird es bei solch langen Zeiträumen zunehmend unmöglich, Vorhersagen zu treffen. Wir wissen schlichtweg nicht, wie die Märkte in 15, 20 oder sogar 30 Jahren aussehen – oder ob es überhaupt noch “Märkte” gibt.  

Im Extremfall könnte ein Anleger jahrzehntelang gewissenhaft in einen ETF-Sparplan zur Altersvorsorge einzahlen; ein Börsencrash zum Zeitpunkt des Renteneintritts könnte jedoch einen Großteil des angesparten Vermögens auslöschen und alle Bemühungen zunichtemachen. 

 

Nachteil 4: Kosten und Konditionen beachten!

ETF-Sparpläne sind heute bei vielen Anbietern verfügbar, jedoch nicht immer mit attraktiven Konditionen! Gebühren je Ausführung, Depotführungsgebühren und andere Kosten sind leider noch häufig anzutreffen. Sie können sich, insbesondere in Kombination mit den unvermeidbaren ETF-Kosten, schnell summieren. 

Ein Anbietervergleich ist vorab zu empfehlen. Auswahl und Kosten sollten zu Ihnen und Ihrer Anlagestrategie passen!

So effektiv können ETF-Sparpläne sein

Theoretische Annahmen sind schön und gut, aber nun wird es Zeit für handfeste Zahlen: Welches Vermögen können Sie mit unterschiedlichen Laufzeiten, Beträgen und Renditen aufbauen? Wir berechnen dazu einige Beispiele anhand historischer Daten. Sie stellen keine Garantie für zukünftige Erfolge dar und sollten nicht als Anlageempfehlung missverstanden werden!

Für unsere Berechnung nutzen wir folgende Annahmen: 

  • MSCI World ETF, historische Durchschnittsrendite 9 % pro Jahr laut Index-Factsheet, Stand: 31. Juli 2026
  • Gebührenfreier ETF-Sparplan und keine Depotführungsgebühr
  • Die ETF-Kosten sind bei MSCI World-ETFs in der Regel sehr niedrig (einige Funds schlagen mit weniger als 0,1 % pro Jahr zu Buche) und wurden deshalb ignoriert
  • Es handelt sich immer um Bruttoergebnisse ohne Steuer- und andere Abzüge.

 

Beispiel 1: Kleine Beträge aber lange Laufzeit

Viele Anleger können sich hohe monatliche Zahlungen nicht leisten, wollen aber dennoch mit dem Vermögensaufbau beginnen. Ein ETF-Sparplan mit geringen Beträgen, aber einer langen Laufzeit, könnte hier helfen: 

Monatliche Sparrate: 50 €

Anlagezeitraum: 20 Jahre

Einzahlungen insgesamt

Gesamtbetrag

Davon Gewinn

12.000 €

32.173 €

20.173 €

Die angenommenen 9 % Rendite eines MSCI World ETF können über den langen Zeitraum eine starke Wirkung entfalten und mehr als 20.000 Euro zusätzlich generieren. Da die Kurse an der Börse nicht vorhersehbar sind, könnten diese Ergebnisse höher oder deutlich niedriger ausfallen. Auch ein Totalverlust ist möglich. 

 

Beispiel 2: Kleine Beträge die regelmäßig ansteigen

Viele Menschen erhalten während ihrer Berufslaufbahn eine immer höhere Vergütung und können mehr und mehr Kapital investieren. In diesem Beispiel gehen wir von einem niedrigen Startbetrag aus, der jedoch kontinuierlich gesteigert wird: 

Monatliche Sparrate: 50 €

Sparrate Steigerung: +5 % pro Jahr

Anlagezeitraum: 20 Jahre 

Einzahlungen insgesamt

Gesamtbetrag

Davon Gewinn

19.840 €

46.396 €

26.556 €

Ein regelmäßig steigender Anlagebetrag und die recht hohe, angenommene Rendite des MSCI World ETF erzeugen gemeinsam ein starkes Wachstum. Trotz des eher geringen Startbetrags von nur 25 Euro entsteht hier nach 20 Jahren ein umfangreiches Vermögen. Sollte sich das Investment ungünstig entwickeln, sind jedoch auch Verluste möglich. 

 

Beispiel 3: Mittlere Beträge und Laufzeit

Für Personen, die etwas mehr Geld zur Verfügung haben, aber nicht allzu lange investieren wollen, könnte dieses Beispiel interessant sein. Die verkürzte Laufzeit erhöht dabei das Risiko, da weniger Zeit zur Verfügung steht, um mögliche Börsencrashes und Korrekturen zu kompensieren. 

Monatliche Sparrate: 250 €

Anlagezeitraum: 12 Jahre 

Einzahlungen insgesamt

Gesamtbetrag

Davon Gewinn

36.000 €

63.329 €

27.329 €

Ein Gewinn von über 27.000 € nach 12 Jahren ist mit unserem Beispiel Nummer 2 vergleichbar. Dort konnte man einen ähnlichen Betrag jedoch mit nur einem Zehntel der Einzahlungen erzeugen! Dies zeigt eindrucksvoll, dass jedes zusätzliche Jahr einen sehr starken Effekt haben kann. 

Zum Vergleich: Ein Investment von 250 € pro Monat, aber einer Laufzeit von 20 Jahren, hätte einen Gesamtbetrag von 160.864 €, davon 100.864 € Gewinn, eingebracht!

 

Beispiel 4: Hohe Beträge, Steigerung und lange Laufzeit

Wer in der glücklichen Position ist, hohe Beträge über lange Zeiträume in einen ETF-Sparplan zu investieren und diese Summe regelmäßig zu steigern, hat die Chance auf besonders hohe Renditen.

Monatliche Sparrate: 500 €

Sparrate Steigerung: +5 % pro Jahr

Anlagezeitraum: 30 Jahre 

Einzahlungen insgesamt

Gesamtbetrag

Davon Gewinn

398.633  €

1.406.415   €

1.007.782  €

Durch einen Gewinn von mehr als einer Million Euro erzielen Anleger in diesem Szenario einen Gesamtbetrag von über 1,4 Millionen. Der lange Anlagezeitraum von 30 Jahren kann die Schäden kurzfristiger Korrekturen und Crashes abfedern; dennoch bleiben auch bei diesem Beispiel die typischen ETF-Risiken, bis hin zum Totalverlust, bestehen!

Den besten ETF-Sparplan finden: Darauf sollten Sie achten

Ein Sparplan ist eine langfristige Investmentstrategie, die sich bei einer positiven Entwicklung des ETFs nach möglichst langer Anlagedauer stark lohnen kann. Aber auch eine enttäuschende Rendite oder sogar Verluste sind möglich und schmerzen aufgrund der langen Zeiträume besonders!

Kein Wunder also, dass Anleger auf der Suche nach dem sichersten, lukrativsten und besten ETF-Sparplan sind. Es gibt jedoch keine pauschale Antwort auf die Frage nach dem besten ETF-Sparplan. Angebliche Geheimtipps sollten mit größter Vorsicht behandelt werden!

Stattdessen lassen sich einige Punkte festhalten, mit denen Anleger den für sie besten ETF-Sparplan finden können: 

  • Kosten beachten

Nicht nur die Erträge steigen durch den Zinseszinseffekt, auch die Kosten summieren sich über längere Zeiträume. Achten Sie bei der Auswahl eines ETF-Sparplan-Anbieters auf niedrige Ausführungsgebühren, enge Spreads und keine Depot- oder andere Zusatzkosten. 

Auch der ETF selbst sollte möglichst günstig sein. So gibt es zum Beispiel bei MSCI World und S&P 500-ETFs große Kostenunterschiede, obwohl diese Funds auf dem gleichen Index basieren. Hier lohnt sich ein Vergleich!

  • Flexible Angebote wählen

Eine frei wählbare Sparrate erlaubt es Ihnen, den Betrag später stufenlos anzupassen und zum Beispiel nach einer Gehaltserhöhung mehr zu investieren. Zudem sollte ein guter Sparplan jederzeit kündbar sein. Zusatzangebote wie Pausen oder Auszahlungen der Erträge können ebenfalls Vorteile bieten. 

  • Diversifikation und Gesamtportfolio beachten

Der beste ETF-Sparplan passt zu Ihnen und Ihrem Gesamtportfolio! Investieren Sie bisher eher mit Fokus auf einzelne Anlageprodukte, Regionen oder Branchen, könnte ein möglichst breit aufgestellter ETF sinnvoll sein. Eine gute Diversifikation kann einzelne Risiken in Ihrem Portfolio reduzieren. 

Besonders wichtig: Haben Sie einen ETF ausgewählt, sollten Sie zuerst prüfen, ob Ihr Wunschanbieter diesen auch als Sparplan führt! Der beste ETF-Sparplan ist nämlich nur einer, in den Sie auch tatsächlich investieren können.

ETF-Sparplan für Anfänger: Richtiger Start in vier einfachen Schritten


Ein erster ETF-Sparplan ist heute in wenigen Minuten angelegt. Wir empfehlen vor allem Anfängern jedoch, zuerst in Ruhe eine passende
Anlagestrategie zu finden und den Einstieg zu planen. 

Für einen erfolgreichen Start haben sich diese vier Schritte bewährt: 

 

  • Ziele und Strategie festlegen

Ein ETF-Sparplan birgt Risiken und sollte deshalb Teil einer breiter aufgestellten Anlagestrategie sein. Prüfen Sie zuerst, was Sie mit dem Investment erreichen wollen und welche Gefahren Sie akzeptieren können. 

 

  • Raten bestimmten

Es kann verlockend sein, von Beginn an sehr hohe Sparraten festzulegen – hier ist jedoch Realismus gefragt: Wählen Sie einen Betrag, den Sie langfristig gut bewältigen und auf den Sie problemlos verzichten können. Spätere Steigerungen sind jederzeit möglich. 

 

  • ETF-Auswählen

Wählen Sie einen ETF aus, der zu Ihren Zielen und Ihrer Risikobereitschaft passt. Breit gestreute Funds mit vielen enthaltenen Wertpapieren gelten (im Vergleich zu “Nischen-ETF”) als eher sicher, sind aber ebenfalls nicht ohne Risiken. 

Sie sollten bei der Entscheidung auch den Rest Ihrer Investments betrachten und ein für Sie passendes Gleichgewicht finden. Eine gesunde Mischung aus ETFs, festverzinslichen Anlagen, Sparkonten, Sachwerten und anderen Anlageklassen kann einzelne Risiken Ihres Portfolios reduzieren. 

 

  • Starten, Überwachen, Korrigieren

Haben Sie den passenden ETF-Sparplan und Betrag ausgewählt, können Sie mit dem Investment beginnen. Die Anmeldung bei einem der vielen Anbieter funktioniert heute in der Regel sehr schnell, aber die Unterschiede in der Qualität der Dienstleister sind enorm: Achten Sie vor allem auf faire Konditionen, flexible Einstellmöglichkeiten und eine gute Auswahl.

Prüfen Sie in regelmäßigen Abständen, ob Sie mit dem gewählten ETF noch zufrieden sind. Hier ist vor allem die zukünftige Entwicklung entscheidend: Stehen die Zeichen langfristig auf Abschwung, könnte der Wechsel zu anderen Titeln sinnvoll sein.

Diversifizierter ETF-Sparplan mit Mintos


Sie möchten per Sparplan nicht nur in einen einzelnen ETF einzahlen, sondern breit gestreut investieren? Dann könnte das Core-ETF-Portfolio von Mintos das Richtige für Sie sein! Bei diesem erstellen wir ein auf Ihr gewähltes Risiko zugeschnittenes Portfolio aus einer handverlesenen Sammlung von ETFs.

Anhand des von Ihnen gewählten Risikoniveaus erstellt Mintos ein abgestimmtes ETF-Portfolio.

Anhand des von Ihnen gewählten Risikoniveaus erstellt Mintos ein abgestimmtes ETF-Portfolio.

Sie können das Core-ETF-Portfolio ab Sparraten von nur 1 € und ganz ohne externe Gebühren durch Mintos1 nutzen – nur die ETF-Kosten (TER) des Herausgebers fallen an. Neben dem ETF-Sparplan sind natürlich auch einmalige Einzahlungen oder der Kauf einzelner ETFs möglich.  

Egal, für welche Variante Sie sich entscheiden: Sie investieren in ETFs auf Mintos mit 0 % Provision. Es fallen keine Gebühren für den Kauf, das Halten oder den Verkauf von ETFs auf Mintos an. ¹

Um Ihr Portfolio noch breiter aufzustellen, bietet Mintos zusätzlich noch weitere Investmentklassen:  

  • Kreditbesicherte Wertpapiere: Ihr Kapital finanziert Kredite für Privatpersonen und Unternehmen aus Branchen und Regionen Ihrer Wahl. Bereits ab 50 € erhalten Sie Zugang. Kreditbesicherte Wertpapiere sind mit Risiken bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals behaftet.  
      
  • Hochzinsanleihen: Anleihen auf Mintos sind schon ab 50 € verfügbar und können zur Diversifikation Ihres Portfolios beitragen. Hochzinsanleihen sind mit Risiken bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals behaftet.

  • Smart Cash: Investieren Sie in einen Geldmarktfonds mit Zinsen, die vom aktuellen Leitzins abhängen. Ihr Kapital ist den typischen Geldmarktfonds-Risiken ausgesetzt und fällt nicht unter die gesetzliche Einlagensicherung.
     
  • Immobilieninvestitionen: Eine Geldanlage, die eine monatliche Ausschüttung aus Mieteinnahmen anstrebt. Im Gegensatz zum Kauf einer Immobilie ist der Einstieg bei Mintos schon ab 50 € möglich. Immobilieninvestments sind mit Risiken bis hin zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals behaftet.


Zusätzlich profitieren Sie bei Mintos von: 

  • Zugang zu verschiedenen Anlageklassen an einem Ort
  • einfacher Einstieg schon mit kleinen Beträgen ab 50 €
  • EU-Regulierte, MiFID II-konforme Plattform, von der lettischen Latvijas Banka überwacht
  • Breite Streuung zur Risikoreduzierung möglich
  • Ein Sekundärmarkt kann die Chance bieten, Investments vorzeitig zu veräußern wenn ein Käufer verfügbar ist
  • Steuerunterstützung durch Steuerberichte

Fazit: Schrittweiser Vermögensaufbau mit ETF-Sparplan


Ein ETF-Sparplan ist ein denkbar simples Konzept: Ein automatisiertes Investment in einen Exchange-Traded-Fund, das zu festen Zeitpunkten und Beträgen wiederholt wird. Dadurch kann ein ETF-Sparplan den Anlegern Arbeit abnehmen und das Erreichen der eigenen Sparziele erleichtern. 

Bewegen sich die Märkte auf und ab, kann zudem der Cost-Average-Effekt greifen: Investoren erzielen in solchen Phasen oft einen guten Durchschnittspreis, da sie für den Sparbetrag einmal mehr, einmal weniger Anteile am ETF erwerben. 

Wer einen großen Geldbetrag zur Verfügung hat und in ETF investieren möchte, ist jedoch mit einem Einmalkauf meist besser beraten: Ein langsames Investment via Sparplan könnte dazu führen, dass dem Anleger in solchen Situationen Gewinne entgehen. Denn die Märkte sind in der Vergangenheit stets langfristig gestiegen. Dies ist allerdings keine Garantie für zukünftige Preissteigerungen. 

Die meisten Menschen müssen jedoch regelmäßig Geld sparen, bevor sie investieren können. Ein ETF-Sparplan kann hier unterstützend wirken und bietet die Chance auf langfristige Rendite. Gleichzeitig sind aber auch die Risiken ernst zu nehmen: Positive Ergebnisse sind bei ETFs nicht garantiert und Verluste bis hin zum Totalausfall möglich. 

Für einen ETF-Sparplan sollten Anleger einen Anbieter mit niedrigen (oder gar keinen) Gebühren, großer Auswahl und hoher Flexibilität wählen. Welcher ETF bespart werden sollte, hängt stark von der Risikobereitschaft und dem restlichen Portfolio ab. 

Bei Mintos können Sie ein auf Ihr gewünschtes Risiko abgestimmtes Portfolio per ETF-Sparplan nutzen. Für die handverlesenen ETF, Kauf, Verkauf und das Halten erhebt Mintos keine zusätzlichen Gebühren.¹ Neben diesem Core-ETF-Portfolio ist aber auch der einmalige Kauf einer großen Auswahl an ETFs möglich.

¹ Jeder ETF trägt eine eigene jährliche Gebühr (Total Expense Ratio) des ETF-Anbieters, die im ETF-Preis enthalten ist.

 

Quellenverzeichnis: 

  1. extraETF Research: “Der ETF-Sparplan-Markt in Kontinentaleuropa Recap & Forecast 2030”, 2025 
  2. Ali Masarwah: “Einmalanlage schlägt Cost Averaging – in fast jeder Hinsicht”, Morningstar Deutschland

FAQ

Ist ein Sparplan mit ETF sinnvoll?

Ein ETF-Sparplan kann für Anleger sinnvoll sein, die regelmäßig kleinere Summen investieren und das Risiko von ETFs tragen können. Wer einen großen Betrag einmalig in ETFs anlegen möchte, erzielt mit einem direkten Kauf häufig bessere Ergebnisse.

Der Betrag sollte zu den eigenen Möglichkeiten passen. Die Deckung der Kosten und das Aufbauen von Rücklagen für Notfälle haben Vorrang. Extrem hohe Sparraten sind langfristig kaum zu halten – realistische Summen über längere Zeiträume sind fast immer effektiver.

Das Ergebnis hängt vom gewählten ETF und der Sparrate ab. Die tatsächliche Rendite lässt sich bei einem ETF nicht vorhersehen; sowohl sehr hohe Gewinne als auch Verluste sind möglich. Wir haben einige Rechenbeispiele mit typischen Renditezahlen für Sie vorbereitet.

Wer mit ETF-Investments beginnt, könnte von einem breit gestreuten Fund profitieren. Anfänger legen oft erst kleinere Beträge an, daher sollte ein möglichst günstiger Anbieter gewählt werden – Gebühren für Ausführung oder Depot schmerzen bei kleinen Sparraten besonders.

Viele Anbieter (aber nicht alle!) bieten heute die Möglichkeit, Sparpläne zu pausieren. Zudem ist es teilweise möglich, die Sparrate auf 1 € zu reduzieren, was einer Pause sehr nahe kommt. Auch eine Kündigung ist selbstverständlich möglich – die Fristen unterscheiden sich aber von Anbieter zu Anbieter.